Ich habe grundsätzlich nicht angegeben, muss aber eine Ausnahme eingestehen.
Wenn mich dieser Pilot ,und zwar für mich real und nicht irgenwie abstrakt (hätte, könnte, wäre) wiederholt gefährdet und keinerlei Einsicht zeigt, dann wäre es evtl. etwas anderes. Ansonsten gibt es ja noch den Herrn Darwin, der dieses Problem oft löst.
Ich habe mit "Ja, nachdem alle Gespräche gescheitert sind" abgestimmt. Natürlich muss es ohne als Denuntiant zu gelten möglich sein, nach ausgiebiger Güterabwägung, z.B. Vereins- gegen Individualinsteressen, und bei nicht völlig uneinsichtigen "Kontrahenten", die Behörden oder die Justiz zur Klärung zu bemühen.
Da ich in meinem ganzen Leben noch Niemanden irgendwo angezeigt habe, würde ich es auch hier nicht tun. Ich würde mich ganz weit fern von dieser Person halten. Anzeigen würde ich nur Piloten wo ich ganz genau wüßte, daß sie Alkohol oder Drogen genommen haben und damit fliegen würden.
ich halte es wie toto und stefan - da gibts nix hinzuzufügen...
aber bei der diskussion stört mich folgendes: keiner kennt diese kollegen näher.. und selst FD schreibt: wenn gespräche gescheitert sind ...und bei nicht völlig uneinsichtigen "Kontrahenten", die Behörden oder die Justiz zur Klärung zu bemühen. soweit ich das verstehe kennt micha auch niemand der "uneinsichtig" war/ist. ergo: kein handlungszwang.
nur ging es um filme die im web sind und die darin enthaltenen "informationen". anhand dieser die sache zur anzeige zu bringe.. das wäre für mich geanu was ich mit denunziantentum beschreiben würde! hat was von job des abmahnanwalt.
ooch..is grad nix los da lehn ich mich mal zurück und guck bei utub wen ich heute.......
urbansoldier schrieb: soweit ich das verstehe kennt micha auch niemand der "uneinsichtig" war/ist.
Nein, leider hatte ich bisher mit zwei konkreten Fällen zutun, die ich aber hier nicht näher erörtern möchte. Was ist aber sagen kann ist folgendes: Es ging nicht um irgendwelche Filmchen, sondern um fliegerische Verhaltensweisen, die Dritte unmittelbar in Mitleidenschaft ziehen könnten, bzw. definitv auch ziehen, wenn sie denn ruchbar würden. Natürlich wurde alles ausführlich besprochen, nur waren die "Täter" absolut uneinsichtig und die Konsequenzen ihres Handelns absolut egal.
Michael
PS: Das ist sicher die wirklich seltene Ausnahme, denn im persönlichen Gespräch lässt sich fast immer ein Konsens herstellen. Insofern hast Du natürlich recht! Aber wenn nicht, muss der Weg zu den Börden frei sein und zwar ohne "Geschmäckle".
Hi Wir haben vor zwei Jahren einen konstant "gefährlichen" Piloten aus dem Verein entlassen. Für weitere Maßnahmen gab es keine Handhabe bzw. Möglichkeiten. Jetzt habe 4 Menschen mit ihrem Leben dafür bezahlt. Manchmal hasse ich es, Recht zu hebalten! bb hei
wenn ich sehe wie sich ein "Verstoss" entwickelt z.B. wenn ich einen Piloten in Flugplatzrestaurant bemerke wie er ein Bier nach dem anderen in sich reinschüttet und dann zum Flugzeug geht, dann würde ich versuchen, zuerst verbal, ihn verhindern abzufliegen. Wenn das nicht nützt, dann würde ich keinen Moment zögern die Behörden/Polizei einzuschalten...
Postbote schrieb: Da ich in meinem ganzen Leben noch Niemanden irgendwo angezeigt habe, würde ich es auch hier nicht tun. ... Anzeigen würde ich nur Piloten wo ich ganz genau wüßte, daß sie Alkohol oder Drogen genommen haben und damit fliegen würden.
Ja was denn nun? ;)
Ich bin ueberascht, wie viele den Schritt gehen wuerden, fast 50:50.
Ich finde die Formulierung "grundsätzlich nicht" absolut richtig! Ein paar Kilo Sprengstoff im Gepäckfach würden mich auch zu einem Telefonat nötigen. Aber bestimmt nicht wegen der W&B!
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