Schwimm-/Rettungsweste

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  • Hat jemand einen Tipp, welche Schwimm-/Rettungswesten etwas taugen?

    VG

    Johannes

  • was verstehst Du unter "Taugen"?

    Ich denke mal alle am Markt befindlichen, luftfahrtzugelassenen Schwimmwesten sind grundsätzlich von der Funktion her ok. Aber wenn Du nicht gerade in der Karibik rumfliegst, sind die alle für Zeiträume so bis zu max. 30 Minuten würde ich sagen. Danach wirds schon recht kritisch, bei den Temperaturen, die unsere Meere so haben. Bei weiteren Strecken empfiehlt sich da eher eine Rettungsinsel.

    Aber es gibt welche, die haben einen recht guten Tragekomfort, sind aber nicht ganz billing. Siehe hier
    Die "günstigen" normalen, gelben Westen tun′s meiner Ansicht nach aber auch. Ich hab mir da mal welche vor ein paar Monaten gekauft und hatte sie auch schon mal so ein paar Stunden an. Sieht nicht so toll aus wie die anderen, aber gestört haben sie mich auch nicht.

    Diese einfachen, gelben Dinger kann man bei Friebe übrigens auch mieten.

    Sascha
  • Als aktiver Segler kann ich Dir empfehlen beim Yachtzubehör zu schauen... Dort findest Du Schwimmwesten für alle Bereiche, Küste, Offshore usw.
  • Die Rettungswesten sollten etwas taugen sofern sie luftfahrtzugelassen sind. Einen ähnlichen Komfort wie bei einer Tauch- oder Surf-Weste sollte man nicht erwarten, dafür muss man sie auch nur eine überschaubare Zeit tragen, und sie sind sehr leicht. Der Überlebenszeitraum im Meer dürfte wie SMT bereits beschreibt wohl durch Unterkühlung und nicht durch die Weste begrenzt sein.

    Ich habe mir vor einiger Zeit diese hier angeschafft, allerdings mit 10 jahres Prüfintervall, und bin recht zufrieden damit. Finde aber auch die neue von SMT bereits vorgeschlagene sehr interessant. Die Gelben haben allerdings ein unschlagbares Packmass. 

    Falls interesse besteht ich habe noch zwei überzählige unbenutzte und originalverschweisste dieser Zweikammer-Westen die ich abgeben würde.
  • Ich habe die von smt vorgeschlagenen Westen - und kann sie nur wärmstens empfehlen, super Qualität ABER eben kein kleines Packmaß. Wem das wichtig ist der ist hier falsch, durch diesen extrem robusten Überzug aus schwarzem Stoff und dem tragfähigen Gurtmaterial (man kann daran hochgezogen werden) sind sie wohl mindesten doppelt so groß wie die anderen Ausführungen.


    Da ich eine offene Maschine habe war für mich besonders wichtig, dass sie unproblematisch über die Thermokleidung angezogen werden können UND beim Flug "nicht als Flatterhalskrause" agieren (was wohl die unaufgeblasenen einfacheren Teile tun würden) kam für mich kein anderes Modell in Frage.


    VG Alex

  • waldopepper schrieb:
    Als aktiver Segler kann ich Dir empfehlen beim Yachtzubehör zu schauen... Dort findest Du Schwimmwesten für alle Bereiche, Küste, Offshore usw.
    Gefährlich !!

    Normale Westen aus dem Segler- und Yachtzubehör haben meist eine Auslöseautomatik, wenn die Weste unter Wasser gerät. Das ist in einem Flugzeug tödlich, weil Du mit aufgeblasener Weste nicht mehr aus der Kabine rauskommst.

    Ich trage bei Helgolandflügen die Baltic 150 Winner . Sehr angenehm zu tragen. Leider nicht ganz billig.

    Achim
  • Hallo Achim,

    die Westen aus dem Jachtbereich gibt es normalerweise wahlweise mit manueller oder automatischer Auslösung. Die namhaften Hersteller machen Westen für alle Anwendungen. Firmen wie SECUMAR oder KADEMATIC sind nur Beispiele, aber billiger sind die auch nicht.

    Gruss, Miha

  • Hier sind die Mindestanforderungen aus meiner Sicht:

    - laut 3. DV LuftBO muss die Weste ein Notlicht haben

    - eine Luftfahrtzulassung ist für private Flüge nach allgemeiner Auffassung nicht erforderlich

    - wer seine Weste nicht während des Flugs trägt, der braucht sie nicht mitnehmen. Zum Anlegen ist garantiert keine Zeit, und auch kein Platz. Die verbreiteten Airline-Passagierwesten sind nicht zum dauerhaften Tragen gedacht, sie nehmen dabei Schaden und sind extrem unbequem. Kragenwesten sind die Lösung.

    - Automatik ist absolut verboten! Wenn die in der Kabine auslöst, klebt man an der Decke und kommt nicht raus.

    - Die jährliche Prüfung kann man auch selbst vornehmen. Punkt 1: Weste manuell aufblasen (über das Mundventil, am besten mit Luftpumpe, um die Atemluft-Feuchtigkeit zu vermeiden), über Nacht liegen lassen. Wenn nach 24 Stunden noch gefüllt, dann gut. Sichtinspektion vornehmen, wieder verpacken. Punkt 2: Patrone ausschrauben und mit der Briefwaage wiegen. Wenn das aufgedruckte/eingeprägte Gewicht erreicht wird (oft 16 oder 32 Gramm), dann ist alles gut und das komprimierte CO2 ist noch drin. Wenn die Patrone zu leicht ist, dann hat sie sich entleert. Das war′s. Mehr macht das Service-Center auch nicht.

    - es ist dringend empfohlen, dass zumindest einer an Bord zusätzlich zur Weste ein PLB (Personal Locator Beacon) trägt, um die Auffindbarkeit sicher zu stellen.
  • ich nehme immer schwimmflügel, unschlagbares preis/leistungsverhältnis.

    nimm ruhig welche aus dem yachtzubehör, da gibt es viele manuelle varianten mit co2- kartusche in guter qualität zu akzeptablen preisen
  • Achtung: Zwischen diesen beiden Beiträgen liegen mehr als 6 Monate.
  • Ich habe meine Rettungswesten bei Yachtzubehoer-24 bestellt. Die sind echt gut aber du musst darauf achten, dass du verschiedene Größen kaufst.

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