Ralle schrieb:Hi Ralf, gute Info !
... habe nochwas bei der Rotorflugunion gefunden....
LG
Ralf
Ich hatte das Glück (im Unglück) während meiner Tragschrauberausbildung 2 Motorausfälle zu erleben (erfahren/trainieren) !!? Das erst Mal kurz nach dem Start (ca. 15 -20m Höhe, 5.Std Flugerfahrung!). Mein Herz rutschte mir fast in die Hose, aber zusammen mit meinem Fluglehrer konnte ich erfahren wie sicher und auf kürzester Strecke die Notlandung möglich war ! Das zweite Mal, 600ft (28 Flgstd) , Motor fing an zu stottern und fiel dann ganz aus. Flache Kurfe eingeleitet gegen den Wind, und butterweich auf einer Wiese runter ! Fluglehrer war mit an Bord, überlies mir aber die Notlandung(/Sicherheitslandung!!) ,aber immer eingriffbereit!. Es ist in solch einer Situation zu beachten, dass die Rotordrehzahl erhalten bleibt und durch die Geschwindigkeit in der Endphase, ein problemloses "Endgleiten" aufgebaut werden kann.
Mit einer Fläche wäre eine Landung sicherlich deutlich problematischer gewesen, da eifrige Maulwürfe die "Landepiste" entsprechend gestaltet hatten. Start konnte nach Reinigung des Kraftstofffilters problemlos auf einem, einige Meter enfernten Feldweg, stattfinden. Alle Manöver beim Tragschrauber sollten gemäßigt und dynamisch erfolgen, ein ruckartiges drücken oder ziehen führt immer zu einem "überraschenden Effekt", bedingt durch die verzögerte Trägheitsreaktion. In kritischen Momenten ist es sinnvoll den Steuerknüppel in mittlere Position zu bringen, dadurch kann sich der TSch "fangen" und ein weiteres Vorgehen kann dann eingeleitet werden. Die meisten Fehler gehen von dem, was sich zwischen den Kopfhörern befindet, aus !
Volki