ich habe seit kurzem den SPL
in der Tasche und fliege eben erst seit kurzem so durch die Gegend…
Der Traum wäre es, wenn man
einen eigenen Flieger hat und man nicht immer sich einen leihen muß, wenn man
mal für 3 Stunden hinauf will. (geplant sind ca. 6 Stunden im
Monat/Durchschnitt)
Zu meiner Frage: Was fallen wirklich
im Monat/im Jahr für Kosten an, wenn man sich den Luxus eines eigenen Fliegers
gönnt? (Fixkosten)
Wäre echt toll, wenn Ihr mir
aus eurer eigenen Erfahrung die Kosten schildert.
gute frage - aber direkt nicht zu beantworten da es ja im versicherungsdschungel schon 1000ende unterschiede gibt....
aber kosten hast eben für:
-->hangar (weiiit variabel nach lokation und beiwerk wie - stellplatz oder hängt er an der decke - is der platz im winter geräumt etc etc) - es sei denn du holst dir was mit klappflächen und kaufst dir nen hänger dazu.......
-->versicherung (nur haftpflicht oder kombiniert mit passagierversicherung , sog CSL - oder mit kasko, was sich meisst nach wert des vogels berechnet - weiterhin wieviel selbstbeteiligung, wieviele piloten - schulung oder privat usw usw...sag ja versicherungs-dschungel..)
-->kundendienst(e) und verschleissteile
-->jahresnachprüfung
-->rettungssystem-wartung (schirm neu packen etc)
-->reinigung- und mittel (lach nicht - gibt auch teure komponenten wie eine professionelle reinigung oder sogar nanoversiegelung)
falls du dir also für 100.000 nen nagelneuen vogel holst kann das durchaus min 3000 euronen versicherung (csl+kasko) kosten - warschenlich etwas mehr weil man ja neulinge auch höher einstuft....aber eben dschungel...
hoffe das hilft dir ein bisschen bei der entscheidung - ich bin grad im selben mode (soll ich - soll ich nicht) ;-)
greets PILLE
p.s.:klar dass stolz und freude über nen eigenen flieger wohl das rein buchhalterische über board werfen können :-)
So kompliziert ist es jetzt nun auch nicht! Ich stand vor derselben Entscheidung im Juni und habe mir eine eigene gekauft. Wenn ich das Buchhalterisch angehe ist das kompletter Blödsinn gewesen.
Was aber dagegen steht ist der Stolz ein eigenes Flugzeug zu besitzen und die maximal mögliche Flexibilität "mal eben" nach Lust und Laune fliegen zu gehen.
Chartern ist bei Deiner geplanten Stundenzeit aber auf jeden Fall günstiger.
Bei mir sieht es so aus: Haftpflicht inkl. CSL über den DULV 324,87 Kasko mit 2.500 Selbstbeteiligung: 2,6% vom Zeitwert des Fliegers 740,-- Hallenmiete (hängend) 64,--/Monat Mitgliedsbeitrag / Monat 37,-- Jahresnachprüfung (steht noch an aber wird so um die 150,-- kosten)
Somit Fixkosten / Monat 203,-- (gerundet)
Dazu kommt dann das was Du verfliegst im Monat (bei 6 STunden a 15 Litern*1,36/liter) 122,40 Plus Rücklage für evtl. Wartungen. Ich rechne hier / Stunde mit 30 Euro also nochmal 180,-- Wobei dabei viel in Eigenleistung passiert (Mechanik/Motor)
Total also: 203 +122,40 +180 ------------ 505,40 im Monat
Wobei die Rücklage evtl. zu wenig ist und ich mir die Kasko im nächsten Jahr sparen werde........ Wenn der Motor mal fratze ist wirds natürlich extrem teuer, aber da hilft jede Rücklage in dem Moment wenig...... Ich bin in den letzten 2 Minaten gesamt 36 Stunden geflogen.
Das hätte ich, wenn ich chartern müßte, nicht finanzieren können. Dagegen steht natürlich die Anschaffung des eigenen Flugzeugs. Hier habe ich aber mit meiner Frau eine Haltergemeinschaft ;-)
Bananenbieger schrieb: Und wie sieht es mit Kosten wie Rettungsschirm-packen, Abschreibungen (insb. Motor), Opportunitätskosten etc. aus?
das ist eine Grundsatzfrage und ein wenig philosophisch, hat aber für meine Begriffe im Bereich "Hobby" nichts zu suchen. Vom Begriff Abschreibung sollte man sich m. E. lösen, sehr wohl aber Rücklagen etc. in jede Stunde miteinrechnen. Opportunitätskosten... s.o., nicht im Bereich Hobby.
Die für mich wohl entscheidensten Gründe, einen eigenen Flieger zu haben sind:
a) Sicherheit
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