sukram schrieb:Das hast Du schon mehrfach gesagt, allerdings musst Du nicht alle Ausbildungspunkte _ausbilden_ (vorführen, nachmachen, wiederholen), sondern Du musst alle Ausbildungspunkte _durchgehen_ (zeig mal, geht/geht nicht, check/not check). Daher sagen DULV und DAeC auch durchaus erfolgreich, dass 1,5h das Mindestmass ist, da durchführbar.
Vorgeschrieben ist, als Umschüler jeden (!) Ausbildungsschritt der Ausbildung zu durchlaufen. Meines Erachtens nach in unter fünf Flugstunden kaum machbar.
sukram schrieb:Nun, auch dafür gibt es jede Menge Beispiele, da einige Vercharterer das vernünftigerweise nicht an Stunden auf Mustern, sondern an Kompetenzen auf Klassen und Klassenähnlichen festmachen.
Darüber hinaus möchte ich gern sehen, welcher Vercharterer Dir sein UL verchartert, wenn Du genau eine Flugstunde auf UL nachweisen kannst. Da muss man schon gut einen am Helm haben...
Selbst die Behördensicht akzeptiert schliesslich die klassenübergreifende Übertragbarkeit von TMG zu UL zu SEP zu MEP vorwärts _und_ rückwärts.
Keine Frage, nur weil jemand vom Fussgänger kommend gerade mal eben seit fünf Tagen den LAPL hat ohne jegliche grosse fliegerische Erfahrung und dann auf einer B850 eingewiesen wird, dann wird das nix in 1,5h.
Aber es gibt auch genug Beispiele von Leuten mit sonstwieviel Stunden, wo einfach in unter einer Stunde demonstriert ist, dass sie ihre Kompetenzen aus anderen Flugzeugen locker auf ein High-Performance UL übertragen können.
Wenn Du das nachvollziehen möchtest, könnte ich Dir gerne mal ein paar Ausbildungsbeispiele vorführen, musst nur vorbeikommen.
Aber das ist alles die gleiche fruchtlose Diskussion wie in den 80ern und 90ern, als noch jede Menge Leute meinten, auf so einem modernen Kunststoffsegelflugzeug wie einer ASK21 könne man keine Grundausbildung machen oder heute die Meinung, man könne nicht auf einem Spornradflugzeug ausbilden, weil das viel zu schwierig ist.
Aber jeder wie er mag.