Fluglehrer werden

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Moin,

    was nützt es wenn der angehende Fluglehrer den tollsten Test macht wenn Er es dem Flugschüler einfach nicht rüberbringen kann.

  • Genau deshalb gibt es ja die Lehrprobe

  • was nützt es wenn der angehende Fluglehrer den tollsten Test macht wenn Er es dem Flugschüler einfach nicht rüberbringen kann.

    In der Mathematik ist das der Unterschied zwischen notwendiger und hinreichender Bedingung...

  • BlueSky9 schrieb:
    ...denke nur ich gerade, dass hier was schräg läuft?!?
    Ja!

    Denn dir ist gar nicht bewußt wie der Lehrgang in RLP abläuft. Das ist Streß pur. Auch ich habe dort eine FI Ausbildung zum FI(S) gemacht. Zimmer und Vollpension erleichtern das Leben ungemein. Wenn man Morgens um 8Uhr anfängt und Abends zwischen 22 und 23Uhr aufhört, dann möchte man einfach nicht noch ein paar km fahren müssen um in sein Zimmer zu kommen. Selbst ortsansässige Teilnehmer haben dieses Angebot genutzt um Zeit zu sparen. Was soll daran denn bitte schräg sein? Das Ziel ist unterrichten zu können und nicht eine Unterkunft zu organisieren.

  • Ich glaube, das ist nicht der Punkt auf den er hinaus wollte

  • BlueSky9 schrieb:

    Flugschülern in allerbesten Händen...


    ...denke nur ich gerade, dass hier was schräg läuft?!?


    BlueSky9

    ----

    …. absolut meiner Meinung! Nämlich du!!!

  • BlueSky9 schrieb:
    ...denke nur ich gerade, dass hier was schräg läuft?!?
    Ich vermute mal Du bist kein Fluglehrer in irgendeiner Klasse.

    Dann wüsstest Du, dass es durchaus angenehm und wichtig ist, während des Lehrgangs Vollpension in Flugplatznähe zu haben und warum welche Form einer Prüfung interessant ist und auch, dass es sehr angenehm ist, dass man einen Teil des Lehrgangs als BU nutzen kann, da man in so einem Lehrgang seiner Regenerierungspflicht im normalen Urlaub nicht im mindesten nachkommen kann.

  • Hallo zusammen,

    also nur um das Thema mal wieder etwas "einzufangen". Nicht der DULV oder der DAeC machen einen Lehrgang gut oder besser als der Andere. Der Lehrgang steht und fällt mit dem der ihn ausrichtet bzw. leitet. Ob die 10Tage am Stück oder getrennt angeboten werden, ist auch ehr nebensächlich bzw. ist abhängig davon, wie man seine Zeit einteilen kann. Wir haben lange Jahre den Assi-Kurs 10 Tage am Stück gemacht, heute sind wir dazu übergegangen zu splitten. So können wir so manches "Brückenwochenenden" mit einbauen, was hilft Urlaub zu sparen. Von der Qualität her tut sich da nicht viel. Schöner Nebeneffekt ist, dass man sich eben eine Woche voll auf die Theorie konzentrieren kann und im Praxisteil dann eben ganz aufs Fliegen. Unsere Teilnehmer spiegeln uns wieder, dass das als sehr angenehm empfunden wird.

    Wir halten viel davon, die Vorabtests mit den Kandidaten selbst durchzuführen. Wir sind da ehrlich dem Aspiranten gegenüber und sagen ihm wenn wir glauben, dass der FI (noch) nichts für den Aspiranten ist bzw. man noch ein paar Jahre Erfahrung sammeln sollte. Das hört sich hart an, ist aber aus meiner Sicht nur fair. Am Ende sollen neue Piloten ausgebildet werden und der Anspruch sollte immer sein, dass man das Fliegen DURCH den Fluglehrer lernen sollte und nicht TROTZ des Fluglehrers. Wir haben nicht nur einmal erlebt, dass ein Kandidat, dem wir wirklich, wirklich sehr nachdrücklich und begründet abgeraten haben, dann bei einer anderen Schule nur wenige Wochen später seinen Assi gemacht hat. Mit dem Erfolg, dass er schon mehrfach seinen eigen Schulflieger gekrasht hat -wohlgemerkt er selber als als Verantwortlicher Pilot!. Offensichtlich hat es bei der Flugschule gereicht, dass der Teilnehmerbeitrag überwiesen wurde. Das kann es nicht sein. Solche gewissenlosen Schulen sind der Grund für so viele schlecht ausgebildete UL-Piloten die am Ende für das schlechte UL-Image verantwortlich sind.

    Also zusammenfassend kann man sagen, es kommt nicht darauf an, wie schwer der "Eingangstest" ist, es kommt nicht auf den Preis an, auch nicht auf die Lehrgangsform ob gesplittet oder nicht. Ob man direkt dort Übernachten kann, ist aus meiner Sicht auch völlig wumpe (haben beides gemacht, kann kein Unterschied feststellen). Wichtig ist, dass man den "richtigen Partner" für seinen Lehrgang findet, das die Referenten einen guten Ruf haben, das die Betreuung stimmt (7 Assistenten und einen FI als Ausbilder halte ich für nicht tragbar), das man ehrlich miteinander umgeht und auch akzeptieren kann, wenn man noch nicht soweit für einen FI ist. Wem es reicht mit Begleichung der Lehrgangsrechnung seinen Asistenten zu erhalten, der sollte die unseriösen Anbieter, die es zweifelsohne gibt, kontaktieren.  Das sind aus meiner Sicht die Kriterien.

    Grüße vom Carlson!

  • micbu schrieb:
    ...denke nur ich gerade, dass hier was schräg läuft?!?
    Ja!

    Denn dir ist gar nicht bewußt wie der Lehrgang in RLP abläuft. Das ist Streß pur. Auch ich habe dort eine FI Ausbildung zum FI(S) gemacht. Zimmer und Vollpension erleichtern das Leben ungemein. Wenn man Morgens um 8Uhr anfängt und Abends zwischen 22 und 23Uhr aufhört, dann möchte man einfach nicht noch ein paar km fahren müssen um in sein Zimmer zu kommen. Selbst ortsansässige Teilnehmer haben dieses Angebot genutzt um Zeit zu sparen. Was soll daran denn bitte schräg sein? Das Ziel ist unterrichten zu können und nicht eine Unterkunft zu organisieren.

    ----

    Weiß auch nicht was das Geseiere von ihm soll....

    ich hatte vor meinem Lehrgang mit einigen DULV- und DAeC-Assis gesprochen, alle Teilnehmer mussten an den Abenden teilweise recht lange Wege auf sich nehmen um in die Pensionen zu kommen. Ihre Lehrproben mussten sie dann bis spät Nachts vorbereiten um sie am Folgetag, teils total übermüdet zu präsentieren. Beim RLP hatte man schon einige Monate vorher ein Didaktikwochenende vorgeschaltet, an diesem WE wurden die Lehrproben ausgelost und man konnten sie in aller Ruhe bis zum Kursbeginn vorbereiten. Und trotzdem waren unsere 10 Tage beim RLP nicht ohne...…. und was die theoretische Auswahlprüfung des DULV angeht ist das geschriebene vom 9ten BlauenHimmel absoluter Bullshit!! Was später zählt ist die Qualität des theoretischen Unterrichts. Wir haben zu zweit vom Dezember bis März drei Fußgänger in allen Fächern unterrichtet, im April legten sie in Braunschweig erfolgreich ihre Prüfung ab..... BlueSky9, meinst du sie wären erfolgreicher aus der Prüfung gegangen wenn ich die Auswahlprüfung-Theorie beim DULV gemacht hätte? Wenn die beiden Verbände unterschiedliche Verfahrensweisen zum erlangen der Lehrberechtigung anbieten, wähle ich natürlich die für mich optimale aus und nehme den Weg des geringsten Widerstandes und nicht zuletzt der geringsten Kosten und alleine da konnte der RLP schon unschlagbar punkten....

    Was allerdings für den DULV spricht, ist die Möglichkeit den FI-Theorie zu machen. Man kann seine Lehrberechtigung beim DULV auch auf die theoretische  Ausbildung von Flugschülern beschränken, das geht beim DAeC nicht.        

  • der_aussiedler schrieb:
    Was allerdings für den DULV spricht, ist die Möglichkeit den FI-Theorie zu machen. Man kann seine Lehrberechtigung beim DULV auch auf die theoretische  Ausbildung von Flugschülern beschränken, das geht beim DAeC nicht.
    Wie kann ich das denn verstehen? Darf man dann Unterricht halten, aber nicht mit dem Schüler fliegen? Dieses Konzept kenne ich dann so noch nicht. Oder verstehe ich das falsch?


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