Wie viele Stunden hattet Ihr in der Ausbildung

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • In dem von Dir verlinkten Paper geht es aber um was anderes, nämlich dass dämliche Menschen dazu tendieren, ihre Fehlleistungen als Erfolge zu interpretieren, weil sie zu inkompetent sind, sie realistisch zu bewerten. In der Fliegerei würde so einen die Realität schnell einholen.

    Das Diagramm ist daher nicht als zeitlicher Verlauf der Entwicklung einer Person zu sehen, sondern gibt die Selbsteinschätzung des gesamten Spektrums der Probanden wieder.

  • Guido3129 schrieb:
    Im Volksmund: Grosse Fresse und Nichts dahinter. Beispiel: Donald Trump
    OT: Mit dieser Einschätzung sind die US-Republikaner richtig gut gefahren. :-)

    Bye Thomas

  • Hein Mueck schrieb:
    Guido3129 schrieb:
    Im Volksmund: Grosse Fresse und Nichts dahinter. Beispiel: Donald Trump
    Na ja, USA und Trump stehen wohl unbestritten an der Spitze der Nahrungskette. 

    Der hat auch das größte UL   Hier        :) 

    Die Alpha Tiere leben im Schnitt auch länger. 

    Was interessieren ein paar  Mehr- Flugstunden.   Think Big.

  • Kann ich mir jetzt grad einfach nicht verkneifen: nach 20 Stunden und 5 Minuten und irgendwas um 100 Starts und Landungen durfte ich heute die ersten drei Soloplatzrunden fliegen... Was für ein geiles Gefühl :-D

    Gruß

    peter

  • Ich schliesse mich mal an.

    Nach genau 11 Stunden Flugzeit und 67 Landungen durfte ich vergangenen Freitag alleine für 3 Platzrunden in die Luft.

    Der nächste Schritt ist dann alleine fremde Plätze anzufliegen. Hoffentlich passt am kommenden WE das Wetter.

    Ralf

  • Hallo Finisher & Schnickes,

    Gluckwunsch und weiterhin viel Erfolg!

    Ich beneide euch. Ich klebe seit Monaten bei 233 Minuten fest.

  • eths schrieb:
    Ich beneide euch. Ich klebe seit Monaten bei 233 Minuten fest.
    Gut Ding will Weile haben... ;)
  • .... früher zur Ausbildung wollte ich unbedingt alleine fliegen, konnte den Soloflug kaum erwarten. Und heute, 2 Jahre später? Ich nehme andauernd irgendwelche anderen Piloten mit, denn alleine fliegen macht nicht so viel Spaß. Außerdem, wenn mal ein anderer Pilot daneben sitzt, bekommt man manch guten Tipp.
    Aber soviel zum Thema alleine fliegen :-)

  • Ein weiterer kleiner Zwischenruf vor allem für diejenigen, die hier eher still mitlesen und sich wie einige andere hier und ich selbst auch noch auf dem Weg zur SPL befinden oder sich vielleicht sogar noch fragen, ob sie es überhaupt machen sollen:

    Nachdem ich in der letzten Woche die ersten drei Soloplatzrunden absolvieren durfte, hat mein FL mich gestern nach zahlreichen weiteren überwachten Solo-Starts und -Landungen und zum eigentlichen Ende der Flugstunde (Maschine stand schon wieder vor der Halle) gefragt, wie es mir denn jetzt so gehe. Als ich sagte, dass ich mich bestens fühle und noch ein Stündchen fliegen könnte, hat er genau das geantwortet, was ich mir seit Beginn der Ausbildung gewünscht habe: "Dann geh′doch einfach noch was fliegen".

    Also hab ich kurzerhand die Maschine gewendet, das übliche Startprozedere durchlaufen und bin dann einfach so losgeflogen in den frühabendlichen wolkenlosen Himmel... Was für ein unglaublicher Moment! Die besten 20 Minuten seit der Geburt meiner Kinder! Ich gebe gerne zu, dass ich mich allein auf 1.500 ft wirklich gefreut habe wie ein Schneekönig und mir der ein oder andere Jubelschrei entfahren sein könnte.

    Nach der Landung: ein hammerhart eingemeißeltes breites Grinsen, das ich erst unter Zuhilfenahme einiger Hopfenkaltschalen am Abend wieder ein wenig lockern konnte.

    Das ist es also, dieses Gefühl... das muss es einfach sein! Wahnsinn, bitte mehr davon :-)))

  • Ja, das macht Spass die vielen Meinungen über die Superschnellen und das geeiere über die schnellsten Scheine zu lesen. Dennoch erfreuen mich auch die Beiträge der Fliegerkollegen die den Spass und das unglaubliche Erlebnis des ersten Alleinfluges schildern. Mein Fluglehrer sagte mal: rechne mit Lebensalter = Flugstunden. Gesetztere Altersgruppen sind zurückhaltender, abwägender eben. Es werden alle Möglichkeiten, Gefährdungen, Risiken durchgearbeitet, während der junge Fliegerkollege viel spontaner und intuitiv die Situation angeht. Ich habe jeden Tag die Flugstunde als happening genossen. 1-2 pro Woche. Mit Übungs- und Prüfungszeiten ohne Fliegen fürs BZF. So zogs sichs 1,3 Jahre dahin. Dann in die ca. 50 Std. hatte ich den Lappen. Dabei auch gleich noch einen Streckenflug 400 km entfernt zu einem Flugplatz eine Maschine anschauen, mit Fluglehrer. Dann auch nach Höxter, Bitburg, Bilefeld, Ballenstedt u.a. So kam Streckenfeeling auf. Alles während der Ausbildung. Heute fliege ich meine eigene Maschine gelassen die Strecke. Fazit: Geniesse das Fliegen, wie auch immer, nur fluege so wie Du selbst dich fühlst. Ohne Druck, nur mit Gelassenheit. Dann machst Du alles richtig.

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