Hallo zusammen und willkommen zum wahrscheinlich 1000ten Thread dieser Art!
Ich bin 35 und hab nach langem Ueberlegen mit meiner UL Lizenz begonnen. Die ersten beiden Flugstunden liefen super, 90 / 180 grad Kurven, Hoehe halten, Steig- und Sinkflug, der Lehrer meinte er sei beeindruckt.
Na dann hat meine MSFS Vorerfahrung wohl was gebracht. (:
In der dritten Stunde kam dann das Kompass Thema auf, irgendwie lief alles schief. Ich konnte keine Hoehe mehr halten, beim Kurven ziehen Hoehe verloren, der Lehrer musste staendig eingreifen. Er fragte mich wieviel Sinkrate wir brauchen wenn wir 1000ft verlieren sollen und noch 5 Minuten Zeit haben. Ich sass da und wusste nichts zu sagen, jeder Drittklaessler haette mich in Sand gesteckt. Kompletter Blackout.
Ist das normal dass es Stunden gibt in denen man wie der erste Mensch fliegt ? Ich bin gerade am Ueberlegen ob ich es nicht doch einfach sein lassen soll, da der ganze Spass ja auch recht teuer ist. Jetzt koennte ich noch abbrechen und der "Kollateralschaden" waere ueberschaubar.
Wie sind da eure Erfahrungen ? Ich merke wie ich langsam in ein Erwartungsdruck rutsche und mich selbst sabotiere. Es sei gesagt, dass ich richtig Bock aufs Fliegen habe. Nach der Lektion haben wir noch eine halbe Stunde auf Flugschulkosten Freiflug gemacht und ich war wieder mit mehr Freude dabei. Der Lehrer ist recht gechillt und meinte es gibt schlechte Tage, als ich von abbrechen sprach meinte er jetzt mal langsam wenn man ernsthaft sowas ueberlegt sollten wir erstmal analysieren etc.pp., da oben seien viele Anfaenger die Fehler machen. Klar, er verdient ja an mir, natuerlich wird er mich versuchen zu halten...
Sorry, ein kleiner Rant und ein wenig Therapiegespraech erbeten ! 🙂
Danke