Vorläufige Verkehrszulassung - benötigte Dokumente?

Forum - Technik & Flugzeuge
  • Hallo zusammen,

    ich habe eine Fisher FP 404 gekauft, welche bis jetzt nur eine VVZ hatte. Ich habe nun einen neuen Prop dafür anfertigen lassen

    und möchte nun wieder eine VVZ beim DAEC beantragen.

    Hat jemand von euch in letzter Zeit eine VVZ beantragt und somit Erfahrung, welche Unterlagen genau für die Beantragung

    benötigt werden? Auf der Antragsvorlage vom DAEC wird nur auf "Propeller Teil I, Checkliste Motor & den Wägebericht" verwiesen.

    Danke im Voraus

  • Hallo Jakobus,

    Mein Vorschlag
    (OK - der mag evtl. etwas komisch erscheinenen, ich weiß, aber...  :-)
    mach′ es dir doch mal ganz einfach:

    DAeC LSGB Verkehrszulassungen
    Christian Spintig
    Telefon: 05 31 - 2 35 40 - 64
    E-Mail:  c.spintig@daec.de

    ;-))


    BlueSky9

  • Moin Jakobus,

    bin gerade selber mit einer VVZ wege neuem Propellet unterwegs. Auch wenn die Kollegen beim DAeC bei entsprechender  Auftragslage schwer erreichbar sind, lohnt sich die direkte Kontaktaufnahme. Vor allem wenn es sich nur um einen Prop handelt. Ich kann jedenfalls nur Gutes berichten, was die Unterstützung und Kooperation betrifft. Am besten im Luftsportgerätebüro anrufen. Kannst mich auch gerne kontaktieren wegen Details.

    Gruß

    Arwed

  • Achtung: Zwischen diesen beiden Beiträgen liegen mehr als 6 Jahre.
  • Ich bin über die Suchfunktion über den alten Thread hier gestolpert und würde ihn gern reaktivieren.

    Da wir leider bereits häufiger Probleme mit dem einzigen, für unser Muster zugelassenen (Verstell-)Prop hatten, wäre die Überlegung, einen anderen (bisher nicht eingetragenen) Propeller eines anderen Herstellers zu nutzen.

    Was genau wäre dafür nötig und wie geht man hier vor? Erweiterte Musterzulassung beantragen? VVZ?

    Was käme da an "Arbeit" und Kosten auf einen zu, gibt es etwas Besonderes zu beachten?

    Wir werden uns parallel auch noch beim DAeC und/oder Luftsportgerätebüro kundig machen, aber ich könnte mir vorstellen, dass hier ja sicher der ein oder andere schon ähnliches gemacht hat und evtl. von eigenen Erfahrungen berichten könnte?

  • Moin,

    an meiner FK9 habe ich eine VVZ für eine Hubraumerweiterung , da muss ich noch die Lärmmessung machen. Dann habe ich zufällig von einem neuen Propeller gehört, den ich dann auch haben will. Ich warte im Moment auf die VVZ für den Propeller und da aller guten Dinge drei sind, muss ich mein Höhenruder neu bespannen aufgrund eines Hangarschadens. Nehme Oratex statt Ceconite und das macht dann noch einen Antrag auf eine ergänzende Musterzulassung.

    Alles über den DAeC und da sind Herr Spinting und Herr Bätz die Ansprechpartner. Gerüchteweise gibt es einen weiteren Ingenieur im Büro, dann könnte es auch zeitlich entspannen…

    Insgesamt läuft es aber sehr angenehm und ruhig im Kontakt, wenn man akzeptiert, das man nicht der einzige und zugleich wichtigste Kunde ist.

    Email geht besser als Telefon und ist vermutlich schneller als stundenlanges Warten an der Strippe.

    Gruss Raller 

  • Grade beim Raussuchen des Links schreibt Raller quasi schon von.

    Es gibt/gab einen relativ aktuellen Thread hier:

    https://www.ulforum.de/ultraleicht/forum/2_technik-und-flugzeuge/10449_neuer-verstellpropeller/seite-1.html 

    Da geht es um neue Propeller und auch Hilfe bei der Zulassung und so, evtl ein Anlaufpunkt.

  • Sierra.Zulu schrieb:
    Da wir leider bereits häufiger Probleme mit dem einzigen, für unser Muster zugelassenen (Verstell-)Prop hatten, wäre die Überlegung, einen anderen (bisher nicht eingetragenen)  Propeller eines anderen Herstellers zu nutzen.
    TakeFive für die WT9?

    Da sollte man die Arbeiten koordinieren, da da noch andere dran sind.

    Aber das Verfahren ist immer gleich:

    • Antrag zu Erweiterung der Musterzulassung stellen.
    • Den basiert man auf einer Liste aller nachzuweisenden von der Änderung betroffenen Paragraphen der Bauvorschrift.
      Nach den Bodennachweisen eine VVZ zum fliegen.
    • Dann die fliegerischen Nachweise erbringen.
    • Noch ein Lärmgutachten
    • Dann kann man darauf basierend einer erweiterte Musterzulassung erhalten.

    Damit dürfen dann auch andere ihre entsprechenden Flugzeuge umrüsten.


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