checksix schrieb:... ich sprach vom Verlauf der Daten.
gibt es keinen Grund, wie ein Eichhörnchen auf die Schlange zu starren
Vielleicht war es einfach ein Qualitätsmangel bei den Kerzen...
... ich finde die Kerzen zwar auch schei.... aber dass gleichzeitig 2 abrauchen wird den Grund in einer unkontrollierten Verbrennung, Kolbenzerlegung oder Ähnlichem haben.
Viele Grüße
vom Bodenpersonal im Unruhestand
Ralf
Ralle schrieb:Ich hab ein 6 Jahre altes UL und keinen Airbus mit HUMS etc...
Das heisst, von einer möglichen elektronischen Aufzeichnung und nicht vom Notizblock.
Ralle schrieb:Es ist nur eine abgeraucht - die andere ist halt nur voll mit Spänen und Öl, die sich selbst demontierte Mittelelektrode an der ersten ZK hat ein prächtiges Loch in die Zylinderwand geschlagen nachdem sie zuvor ein paar mal im Verbrennungsraum rumgeschüsselt ist und ordentlich Abrieb erzeugt hat.
aber dass gleichzeitig 2 abrauchen
Beenden wir das jetzt - es ist 3 Jahre her, ich bekomme immer noch einen dicken Hals wenn ich daran denke und ROTAX hat sich da nicht gerade mit Ruhm bekleckert...
checksix schrieb:... da Du hier keine aussagekräftigen Bilder des Zylinders und des Kolbens veröffentlicht hast und daher den Nachweis Deiner Theorie, dass der Schaden von der Zündkerze verursacht wurde, und nicht wie Rotax behauptet von einer unkontrollierten Verbrennung, muss ich leider diesen Satz als ROTAX-Bashing bezeichnen.
und ROTAX hat sich da nicht gerade mit Ruhm bekleckert...
Bei Rotax wird man sich die Bauteile genau angesehen haben und zum Schluß gekommen sein, dass es sich um einen Klingelschaden gehandelt hat. Dafür gibt es immer genaue Anzeichen.
Doch wie dem auch sei: es hat Dich viel Geld gekostet und irgendwer muss einfach Schuld sein...
Viele Grüße
vom Bodenpersonal im Unruhestand
Ralf
Ein Motor sollte eigentlich so konstruiert sein, dass es NICHT zu unkontrollierter Verbrennung kommen kann. Ein Flugmotor schon gleich überhaupt nicht.
Unkontrollierte Verbrennungen werden begünstigt durch:
1.: (zu) hohe Verdichtung, oft in Verbindung mit niedriger Drehzahl bei der das max. Drehmoment anliegt
2.: zu niedrige Oktanzahl des verwendeten Kraftstoffs
3.: mageres oder zu mageres Kraftstoff/Luft Gemisch
4.: zu früher Zündzeitpunkt
5.: ungünstiger Brennraum
6.: große Bohrung und damit großer Durchmesser des Brennraums
Der Rotax 912 ULS erfüllt meiner Meinung nach einige dieser Kriterien:
Die Verdichtung von 10,5:1 in Verbindung mit einem nicht besonders günstigem Brennraum und ohne Zündungsverstellung ist meiner Meinung nach "sportlich". Rotax schreibt min. 95 Oktanbenzin vor, wenn dann das Gemisch aus irgend einem Grund abmagert kann das leicht zu unkontrollierter Verbrennung führen. Gerne auch nur auf einem Zylinder, wenn alle Zylinder betroffen wären würde das durch deutlichen Leistungsabfall auffallen.
Der Rotax 912 UL mit nur 9,0:1 ist unempfindlicher (bitte Ralle korrigiere mich wenn ich falsch liege)
Eine grundsätzlich max. hohe Verdichtung ist heute Stand der Motorentechnik, aber halt mit elektronisch geregelter Gemischbildung und Kennfeldzündung. Im Gegensatz dazu hat ein 912 aber nur Vergaser und einen starr festgelegten Zündzeitpunkt.
Mir ist bekannt, dass Rotax für den 912 ULS eine Oktanzahl von min 98 empfiehlt. Es kann mit 95 Oktan unter bestimmten ungünstigen Betriebsbedingungen (es gibt ein Diagramm dazu) zu unkontrollierter Verbrennung kommen.
Ah ja, es ging um Zündkerzen: eine mir gut bekannte Flugschule hat bei ihrem neuen UL als erste Maßnahme "andere" Zündkerzen eingebaut.................
mfg hb
hb vom alpenrand schrieb:... das ist richtig aber es kommt tatsächlich nur zu Schäden, wenn man sich nicht an die empfohlenen Leistungseinstellungen hält und die Kraftstoffversorgung nicht optimal funktioniert.
Der Rotax 912 ULS erfüllt meiner Meinung nach einige dieser Kriterien
Viele Grüße
vom Bodenpersonal im Unruhestand
Ralf
Servus Ralle
.........da geb ich dir recht. Aber nicht jeder Betreiber ist kompetent genug um Falschnutzung zu vermeiden. Leider.
Gruß hb
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