virtilia schrieb:Das ist die Frage!!
Was ist denn dein Vorschlag? Was sollen wir tun?
Niemand außer dem Hersteller hat die Daten zur Verfügung, die erforderlich sind um das Problem zu lösen.
Meine private Vermutung wäre ja, dass das Absaufen mit dem Stress zu tun hat, dem die Schwimmer beim Abstieg aus größeren Höhen ausgesetzt sind. Aber auch das ist nur eine Vermutung!! Kürzlich hab ich einen abgesoffenen Schwimmer direkt nach einem Flug über den Mt-Blanc tauschen dürfen. Es war aber nur ein einziger abgesoffen. Die anderen drei waren i.O. Also habe ich lediglich die Korrelation Höhenflug-->Ein abgesoffener Schwimmer. Keine Kausalität!!
Jetzt könnte ich in einer Vakuumkammer alle Schwimmer vor dem Einbau 100 mal auf Dienstgipfelhöhe und zurück zum Boden fliegen lassen und nur die Schwimmer verbauen, die das überstehen. Wäre das schlau ohne die Ausfallverteilung der Schwimmer zu kennen? Eher nicht. Wenn die Ausfallverteilung nach 100 Höhenflügen drastisch ansteigt, dann baue ich mit diesem Verfahren Schwimmer ein, die ein gigantisches Ausfallrisiko haben. Daten wie die Ausfallverteilung liegen uns aber nicht vor und können auch nur sehr schwer von unsereinem ermittelt werden.Ich kann auch nur hoffen, dass Rotax solche Daten hat.
Wenn ich zu Empfehlungen genötigt werde, dann vielleicht die folgenden:
- Haltet euch an den Hersteller
- Wiegt eure Schwimmer regelmäßig und tragt die Gewichte in eine Tabelle ein. Sobald ein Schwimmer anfängt Gewicht zuzunehmen, kommt er raus.
Viel schlauere Ratschläge habe ich auch nicht. Sorry!
Übrigens: So eine computergesteuerte Vakuumkammer haben wir extra wegen diesem Thema gebaut. Die ist allerdings so lange nutzlos, so lange wir keine Daten über Produktionschargen, Ausfallverteilung und Druckfestigkeit der Schwimmer haben.
Danke für die konstruktive Diskussion
Markus