Wahrscheinlich ist das aufgeschäumte Epoxidharz der MS-Schwimmer geschlossenporig, weshalb man die Oberfläche verletzen kann, z.B. durch Anbohren (im Demovideo von MS zu sehen). Warum die Rotax/Bing-Schwimmer nicht auch aus geschlossenporigem Material hergestellt werden, wissen wohl nur die Götter.
Haben die MS-Schwimmer eingelassene Gleithülsen aus Metall? Wie leicht/schwergängig sind die im Vergleich zu den Rotax-Schwimmern? Hat mal jemand die Dinger mit der Rotax Schwimmerlehre gemessen?
Das Gewicht alleine macht nicht den Unterschied. Es kommt darauf an, bei welcher höhe das Nadelventil schließt. Also kommt das Gewicht und das Volumen im Spiel. Insbesondere die Sektion um die Benzinoberfläche. Der Absaufer hat Toleranzen. Folglich geht das Benzinlevel von/bis nn mm. Wenn der Unsinkbare hier drinnen ist, sollte alles ok sein.
Sag hast du außer dem Wechseln der Schwimmer Veränderungen vorgenommen, z.B. an der Ventilwippe? (Also dort wo der MS-Floater die Auftriebskraft auf das Ventil überträgt?)
Mal eine ganz blöööde Frage: müsste nicht eigentlich Sprit aus dem Wannenüberlauf auf das Ableitblech austreten, wenn die Wanne durch zu tief liegende Schwimmer zu voll ist?
virtilia schrieb: virtilia 26.03.2019 um 18:02 Uhr Markierten Text zitieren
Mal eine ganz blöööde Frage: müsste nicht eigentlich Sprit aus dem Wannenüberlauf auf das Ableitblech austreten, wenn die Wanne durch zu tief liegende Schwimmer zu voll ist?
Wenn nur der Füllstand um ein paar mm steigt, tropfts nirgends. Bei meinem Taildragger steht alles schief und es tropft in diesem Fall beim Airbox.
das Gewicht des Schwimmers beeinflusst direkt den Schwimmerstand - je schwerer, desto höher der Kraftstoffspiegel und desto fetter wird das Gemisch
die Bing-Vergaser werden nach dem "Konstruktionsschwimmerstand" eingestellt. D.h. der Abstand Hebel zu Schwimmerkammerdichtfläche
Für den "Betriebsschwimmerstand" nehme man eine alte Schwimmerkammer, bohre ein Loch unten rein und montiere einen Schlauchanschluss. Mit einem durchsichtigen Plastikschlauch kann man dann neben dem Vergaser den Kraftstoffstand sehen (siehe Bild weiter oben beim Motorradvergaser).
Es gibt jedoch keine Angaben über den Betriebsschwimmerstand, wo der dann neben dem Gehäuse sein müsste und so "ungefähr" ist leider schwerer Mumpitz !
> > das Gewicht des Schwimmers beeinflusst direkt den Schwimmerstand - je schwerer, > desto höher der Kraftstoffspiegel und desto fetter wird das Gemisch >
Aber nur, wenn das Volumen der Schwimmer auch genau gleich ist :) Ein "etwas größerer" Schwimmer (mehr Verdrängung) darf natürlich auch "etwas schwerer" sein.
Zudem ließe sich ein etwas höherer Benzinpegel (fetteres Gemisch) sicher durch andere Maßnahmen (z.B. keinere Hauptdüse) kompensieren, denke ich ;-)
Im Grunde könnte man schonmal auf die Schnelle einen einfachen EGT Vergleich machen: "nicht Taucher BING Schwimmer" vs. "Marvel Schebler Schwimmer"...
> > Es gibt jedoch keine Angaben über den Betriebsschwimmerstand, > wo der dann neben dem Gehäuse sein müsste >
Nun ja - den könnte man aber doch ganz einfach an einem "gut funktionierenden" Vergaser mal ermitteln, oder?! :)
> > Mal eine ganz blöööde Frage: müsste nicht eigentlich Sprit aus dem > Wannenüberlauf auf das Ableitblech austreten, wenn die Wanne > durch zu tief liegende Schwimmer zu voll ist? >
das passiert durchaus - aber erst dann, wenn die Schwimmer soweit abgesoffen sind, dass sie das Schwimmerventil nicht mehr gegen den Benzindruck geschlossen bekommen... Dann sabberts...
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