Dieses Mitglied hat den fliegerischen Steckbrief noch nicht weiter ausgefüllt.
gelöschter User am 21.08.2014 um 13:26 Uhr
Redest schon wie mein Fluglehrer ;-) Und zu laut ist mir das auch. Hehehe, aber da wären wir schon wieder beim Headsettreat;-)
p.s.: Im Breezer ist (leider) nur der Rotax-Ölthermostat zugelassen.
Na, da muß ich mal mit dem Daniel sprechen. Ein Thermostat ohne die gewünschte Funktion kann man sich nun wirklich sparen.... wir wollten das Rotax verbauen, passte aber nicht unter der Cowling und sind dann bei SH gelandet. War eine sehr gute Wahl!
An dem Thema zu geringer Öltemperatur tüfteln die Bredstedter schon seit Jahren. Ich hab′s aufgegeben zu fragen. Aber vielleicht erreichst DU ja was...
Da habe ich auf den Reiseflügen mit meiner C 42b ja unabsichtlich es richtig gemacht und bin über 4800 U/m geflogen. Wollte ja ankommen. 20 Liter genehmigt sich mein neuer Rotax Motor mit 100 PS auch bei 5000U/m nicht.(Neuiform-Dreiblatt-Fest) Wenn ich übrigens in 6000 ft auf Reise fliege, (was ist immer versuche) will er nur 16-17 Liter haben. Und schneller bin ich auch. > 170 Km/h . Beim Abstieg dann die neue Kühlerklappe mechanisch schließen. Themperatur habe ich auch bei größter Hitze nie über 110 Grad. In 6000 ft angenehme 100 Grad trotz WOT. Also weiterhin schnell hoch und genießen . Jemand was auszusetzen ? Beim Cruisen verbraucht der Roax mit 4200 U/m in 3000 ft nur 12 liter. Aber da liegt doch keine Last am Propeller an und steigen tue ich damit auch nicht. Sollte da da wirklich mit 4900 U/ m fliegen ? Ist doch kein Cruisen mehr.
Da ich auch von einem Kurbelwellenproblem bei 100 PS weiß, will ich natürlich alles richtig mit dem neuen Rotax machen. Grüße Peter
gelöschter User am 21.08.2014 um 14:32 Uhr
Beim Cruisen verbraucht der Roax mit 4200 U/m in 3000 ft nur 12 liter.
Aber da liegt doch keine Last am Propeller an und steigen tue ich damit
auch nicht. Sollte da da wirklich mit 4900 U/ m fliegen ? Ist doch kein
Cruisen mehr.
Ich denke, solange man nicht auf Max Reise geht und damit das Optimum an Leistung rausholen möchte, kann man die Drehzahl einstellen wie man mag. Ohne große Last, also Cruisen, dürfte es keinem Motor scahden. Ist ja ziemlicher "Schongang" wenn man so will.
Gott sei Dank habe ich nur schlappe 80PS. Die 100PS-Version scheint ja ′ne Wissenschaft für sich zu sein.
Ich fliege meinen einfach nach Gehör. Ja nach Anstellwinkel, Wind usw. stelle ich ′ne die Drehzahl ein, bei der sich die Maschine für mich am besten anhört. Meist so irgendwas zwischen 4400 und 4600. Wenn die Temperatur zu niedrig ist, klebe ich einfach ab. Längere Steigphasen - und bei max 5000ft ist "länger" ohnehin relativ - sind bei dem erlaubten Temperaturintervall kein Problem. Die Bude "rennt" dann zwar nur noch 140, verbraucht dann kurz über 10l/h (keine Ahnung was die Kiste offen - bei über 160 (Hammer!) - verballert). Die 10 Minuten Zeitunterschied ist es (Lärm, Gerappel) mir aber nicht Wert ...
Einspruch auf: p.s.: Eine Wildthing mit 6-Zylinder Jabiru war mein erstes
Schulflugzeug: Wirklich zuverlässig geht anders! Und bei Breezer
Aircraft steht schon seit 2 Jahren ein Jabiru-Breezer zum Verkauf.
Keiner will den. Warum wohl? --- 6 Cyl Jabis sind sehr zuverlässige Motoren, wenn sie entsprechend eingebaut werden. Die Cowling und Belüftung muss auf das ensprechende Flugzeug exakt angepasst werden. (Das ist richtig viel Arbeit und braucht Gehirnschmalz) Kenne Schulungsflugzeuge (die ich in Südafrika selber auch geflogen habe) die täglich bei über 30 Grad und Dichtehöhen von über 8 - 11tausend Fuss Platzrunden im Schulungbetrieb abreissen (teilweise mit über 1500 Std.). Der 4 Cyl Jabi ist ähnlich stabil. Ist halt einfacher von Rotax ein Komplettpacket zu kaufen. Meistens geht es ja einigermassen. Die richtige Feinabstimmung braucht aber auch für einen Rotax Zeit und Geld. Die investieren einige lieber in optische Dinge und Marketing.Man sollte sowiso immer so fliegen, das ein Motorausfall nur eine aufregende Anekdote ohne schlimme Folgen bleibt. Es gibt Piloten die hatten einen Motorausfall, und solche welche noch einen bekommen werden. Gehöre zur ersten Gruppe und dabei drehte kein Jabi den Prop. Jeder Flugmotor ist (Ventil-Öffnungswinkel und Steuerzeiten) auf ein schmaleres Drehzahlband als ein KFZ Motor optimiert, und die liegt sowohl beim 80 und 100 PS 912er bei 4800-5200 im Reiseflug. Damit lebt er am längsten.
100% Zustimmung ( für deinen kompletten Text, auch wenn stark gekürzt zitiert) Gruß Pedro
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