Am letzten Samstag haben wir bei uns am Platz im Rahmen des Sommerfestes einen "Himmelsschreiben"-Wettbewerb durchgeführt. Leider war das Wetter nicht so toll und nur eine Handvoll Piloten könnten mitmachen. Ich möchte dennoch unsere Erfahrungen mit euch teilen um Anregungen zu geben und zu erhalten.
Die Idee ist , dass die Teilnehmer in einem vorbestimmten Feld von ca 12 x 12 km mit dem Flieger drei Buchstaben zeichnen. Es könnten natürlich auch andere Zeichen , Symbole, Emojis etc. sein. Der Flug wird mit einem GPS Tracker ( entweder mit den sowieso vorhandenen Nav-Programm oder mit einer kostenlosen App) aufgezeichnet. Die Buchstaben waren in unserem Fall durch die Initialien des Piloten und dem letzten Buchstaben des Kennzeichens vorgegeben.
Als Schreibfläche haben wir eine Stelle ausgesucht, die leicht identifizierbar ist, keine Flugsicherungsprobleme bereitet und wenig bebautes Gelände enthält. Gedacht war eine Flughöhe von 4000 ft, wegen des Wetters war aber nur 2500 ft möglich. Alle Hilfsmittel, d.h auch GPS waren erlaubt.
Es kam offensichtlich auf eine gute Vorbereitung an. Die Reihenfolge wie ein Buchstabe zu erfliegen ist und wie der Anschluß an den nächsten Buchstaben erfolgt, sollte vorher geplant werden. Die Himmelsschreiberei der Teilnehmer ohne Vorbereitung war nachher nicht lesbar, hat aber für viel Erheiterung gesorgt.
Es hat allen viel Spaß gemacht und wir werden es in jedem Fall wiederholen.
Das angehängte Beispiel war vorbereitet, ohne GPS/Navi geflogen und einigermaßen lesbar.
Günter



