Hallo liebe Fliegergemeinde,
natuerlich ist es traurig von solchen Begebenheiten zu lesen, jedoch faellt mir wieder dieses "interessante" Muster auf. Einerseits ist ja alles viel zu buerokratisch und ueberreguliert. Unzaehlige Forenbeitraege beschaeftigen sich damit - teilweise ja auch voellig zu Recht.
Bei der naechsten passenden Gelegenheit wird aber sofort nach dem "STAAT" gerufen.
Frage: Warum sollte der "STAAT" einer Person helfen, die jetzt gerade mal in der Ausuebung ihres Hobbies beeintraechtigt wurde? Eine entsprechende Versicherung koennte da eher helfen. (Das Beispiel "Flutopfer" kommentiere ich lieber nicht direkt - das muesste der Admin dann loeschen und mich hier verbannen.)
Wie sieht es denn auf der anderen Seite aus?
Wie waere es mal mit adequater Sicherheit am Hangar und auf dem Gelaende? ich lebe zwar nicht in Deutschland, und grundsaetzlich ist die Kriminalitaetsrate hier niedriger als in Mitteleuropa, aber unsere Hangaranlagen sowie das Flugfeld sind 24h bewacht. Richtig bewacht, von mehreren Leuten gleichzeitig. Ja, das kostet auch hier viel Geld. In dem vorgenannten Zeitungsartikel steht etwas von "Sicherheitsdienst" - dem wuerde ich mal Beine machen.
Auch der Hinweis zur Russenmafia aus der "BLOED" und dem Derivat dieser, ist unterhaltsam. Da wird gerade mit viel "medialer Gewalt" - vor allem aus dem Hause Springer - versucht in WESTDEUTSCHLAND (die vorgenannten Faelle liegen wohl eher nicht dort) so etwas wie eine neue Universalschuldigergruppe fuer Wohnungseinbrueche und Ueberfaelle zu etablieren, und QDM behauptet jetzt die machen im Osten rum? Ich persoenlich vermute ja diese Damen und Herren beschaeftigen sich weniger mit Fluegelchen, Bremskolben und Armaturenbrettern eines ULs, aber ich hoffe QDM konterkariert da nicht die Strategien des BKA-Praesidenten. ;-)
"Frueher" waren doch solch′ umfangreiche Sicherheitsmassnahmen an unserem Hangar auch nicht noetig, denkt man da jetzt? Nun ja, ZEIT, gesellschaftliche Veraenderungen, monetaere Kreislaufstrukturveraenderdungen, etc. sind permanent gegeben. Das erfordert angepasste Loesungen, die leider nicht immer schoen sind. Das war aber schon immer so - und wird auf jeden Fall immer so bleiben.
Fuer die ewig "jung gebliebenen" - also die mit den Grenzen im Kopf die uns ja vor allem "boesen" bewahrt haben, gibt es jetzt ganz schlechte Nachrichten: wenn "damals" - also vor dem Zusammenbruch des Ostens - in einem Hangar im Westen eingebrochen wurde - kam die Polizei auch zu spaet. Der Flugzeugbesitzer wurde auch nicht aus dem bundesweiten Fond der Luftfahrzeughinterbliebenen entschaedigt. ;-)
Happy landings,
Laotse