Schon häufiger gesehen. Solange des Kennzeichen sichtbar bleibt kannst du meines Wissens drauf kleben/lackieren was du willst. Allerdings solltest du beachten, dass gerade dunkle Flächen bei Sonneneinstrahlung schnell heiß werden können. Hier kann es sinnvoll sein, eine sachkundinge Person zu Rate zu ziehen. Meiner Ansicht nach ist das keine gewerbliche Verwendung. Du verdienst mit der Werbung ja kein Geld sondern trägst damit zur Kostendeckung deines Fliegers bei.
expl0rer schrieb: Meiner Ansicht nach ist das keine gewerbliche Verwendung. Du verdienst mit der Werbung ja kein Geld sondern trägst damit zur Kostendeckung deines Fliegers bei.
Das ist leider falsch. Sobald für die Werbung Geld fließt - in welcher Form auch immer - wurde oder wird diese Werbung mit einer Gewinnerzielungsabsicht angebracht. Ob die Ausgaben nun höher oder niedriger sind, als das, was die Werbefläche einbringt ist irrelevant.
Als Verein kann natürlich auch eine Werbefläche auf dem Flieger verkauft werden. Dafür muss allerdings eine Rechnung geschrieben werden und alles ist geritzt...
> Sobald für die Werbung Geld fließt - in welcher Form auch immer - wurde
oder > wird diese Werbung mit einer Gewinnerzielungsabsicht angebracht.
Das ist richtig - interessiert in diesem speziellen Fall aber lediglich das Finanzamt bei der Bearbeitung der Einkommensteuererklärung (Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit)
Flugbetriebsrechtlich spielt ein "Bekleben" des Fliegers keine Rolle. (Im Bezug auf "Gewerblicher Einsatz eines ULs") Ich denke, das war es, worauf Hein Mueck raus wollte, oder ?!? ;)
Allerdings ist der Hinweis von expl0rer zu beachten. I.A. verbieten sich bei GFK/CFK Verbundmaterialien allzu dunkle Oberflächen aufgrund der hohen Hitzeentwicklung bei Sonneneinstrahlung. Bei einigen UL Mustern habe ich diesen Hinweis sogar schon im Kennblatt gelesen.
Ausserdem muss man sich bei so einem "bunten Vogel" dann überlegen, was man ins DFS-Flugplan Formular im Feld "COLOR" einträgt :-))))
Ich schliesse mich gerne meinen Vorpostern an, du kannst den Flieger zukleben bis unter die Flügelspitzen. Wenn dir das gefällt nur zu.
Du solltest lediglich, wie bereits angesprochen, darauf achten das die verwendeten Farben das GFK nicht zu stark aufheizen. Die Hersteller geben sich bereits bei der Farbwahl ihrer Produkte alle Mühe Farben zu verwenden die eine möglichst geringe Aufheizung mit sich bringen. Du wirst daher z.B. keinen dunkel lackierten GFK Flieger finden.
Ebenfalls solltest du darauf achten was so ein "Volldekor" an Gewicht mit sich bringt. Wenn du den Flieger vollkommen zuklebst kann das je nach verwendetem Material bis zu 10kg an Mehrgewicht bringen.
Flugbetriebsrechtlich spielt ein "Bekleben" des Fliegers keine Rolle. (Im Bezug auf "Gewerblicher Einsatz eines ULs") Ich denke, das war es, worauf Hein Mueck raus wollte, oder ?!? ;)
Absolut richtig. Wie immer ist es zu überlegen, wie man fiskalisch optimieren kann. Bei der Diskussion mit meinen Liebsten aus dem FA kommt es immer darauf an, den Anschein zu wahren. Wenn potentiell nur ein müder Schrumpfsticker möglich wäre, lässt sich damit nur schwerlich ein "Geschäftsmodell" begründen.
Vielleicht sollte man auch wissen welche Materalien mit welchen Klebefolien inkompatibel sind. Bei der Beklebung von Sturzhelmen gab es da mal Schwierigkeiten.
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