Wackelige Videos

Forum - Plauderecke
  • sukram schrieb:
    Was will man (heutzutage) mit 5k30, wenn die meisten abspielenden Geräte ohnehin "nur" 4k oder sogar nur HD können.
    Dachte ich bisher auch. Wenn man aber mit 5k mehr aufnimmt, als ein herkömmlicher Bildschirm darstellen oder das menschliche Auge wahrnehmen kann, hat man genug Bildmaterial, um hinterher bei der Videobearbeitung den passenden Bildausschnitt auswählen zu können und bei groben Verwacklern, wenn das aufzunehmende Objekt aus der Bildmitte wandert, dieses wieder in die Bildmitte rücken zu können, ohne dass es zu Lasen der 4k Auflösung geht.

    Mein ältester hatte bei Fahrten im Schnee mit der CJ750 (Chinesisches Militärgespann, Bj. 1957) die Kamera fest auf dem Seitenwagen installiert und die Kamera hat sich automatisch auf die Fahrtrichtung (oder eher Bewegungsrichtung) eingestellt, so dass er beim seitlichen Driften auf der festgefahrenen Schneedecke als Fahrer auch hin und wieder ins Bild rückte und der Eindruck einer dynamischen Kameraführung entstand. Schon irgendwie cool.

  • Mr. Lucky schrieb:
    Wenn man aber mit 5k mehr aufnimmt, als ein herkömmlicher Bildschirm darstellen oder das menschliche Auge wahrnehmen kann, hat man genug Bildmaterial, um hinterher bei der Videobearbeitung den passenden Bildausschnitt auswählen zu können und bei groben Verwacklern, wenn das aufzunehmende Objekt aus der Bildmitte wandert, dieses wieder in die Bildmitte rücken zu können, ohne dass es zu Lasen der 4k Auflösung geht.
    Da stimme ich Dir zu :)

    Allerdings denke ich, dass die Aufzeichnung in 4k ebenfalls reichen würde, da a) mehr Akku und b) das fertige Produkt danach immer noch HD wäre. Aber im Grunde genommen ist Deine Aussage natürlich absolut richtig. Allein für die Stabilisierung des Bildes verliert man schnell mal 30% seiner Auflösung (also bei nachträglichem Ausgleich). Dann noch irgendwo hinzoomen oder einen Ken-Burns drauflegen. Schwierig...

  • Mr. Lucky schrieb:
    Chris und HSV haben es im Grunde schon geschrieben, das es so geht, nur das "wie" fehlte:

    Die Linse gaukelt der Kamera vor, es sei dunkler und die Kamera erhöht zum Ausgleich die Belichtungszeit. :-)

    Unter der Voraussetzung dass die Kamera eine Belichtungs-Shutter-Automatik besitzt. Bei einfacheren Kameras funktioniert das also nicht. Richtig verstanden?
  • Eine Frage bei der Osmo-Cam: Kann man die ganz einfach auf die GoPro-Saugnapfhalterung montieren? Und braucht die - wie die Hero 3 - ein separates Outdoor-Gehäuse?

  • wosx schrieb:
    Unter der Voraussetzung dass die Kamera eine Belichtungs-Shutter-Automatik besitzt. Bei einfacheren Kameras funktioniert das also nicht. Richtig verstanden?
    Hallo wosx,

    Handykameras und die meisten Actioncams haben keine einstellbaren Blenden und regeln die Helligkeit des Bildes über die "Verschlusszeit", d.h die Zeit für die Auslesung des CMOS-Chips (eigentlich jeder Zelle/Zeile). Da der ND-Filter den Lichteinfall senkt, wird diese Zeit verlängert.

    Eine "blendenlose" Kamera ohne diese Funktion ist mir nicht bekannt. Außer diesen Polaroid-Nachbauten vielleicht.

    Viele Grüße

    Hartmut

  • Hallo miteinander,

    ich habe jetzt einmal die DJI Osmo ausprobiert und auch einen anderen Ort für die Befestigung gewählt, mehr im inneren Bereich des Flügels. Das Resultat ist allerdings kaum besser. Hat jemand vielleicht ne Idee, woran das liegen könnte?

    LG, Tobias

  • Hast du Vibrationen? Propeller gewuchtet? 

    Versuch mal eine antivibrationsplatte: 



  • Fühlbare Vibrationen keine, allerdings kann ich dir nicht sagen, ob der Propeller gewuchtet wurde, ist eine Vereinsmaschine. Wie befestigt man so ein Antivibrationsteil denn an der Kameraufnahme?

  • So, gerade von der zweiten DIJ die Dateien gesichtet. Interesannterweise dort kaum ein Wackeln. Lustigerweise ist die Kamera an der Flügeloberseite montiert - exakt an derselben Stelle, an der die andere Kamera an der Flügelunterseite montiert ist, allerdings am anderen Flügel. Also scheint wirklich die Position nicht zu stimmen...

  • Man unterschätzt schnell den Einfluss der über die Kamera streichenden Luftströmung. Dass diese bei Dir den Haupteinfluss darstellt, scheint sich zu bestätigen.

    Ich kenne es daher, wenn ich mal mit dem Handy aus der geöffneten Seitenscheibe fotografieren will. Sobald ich etwas zu nah hingehe und der Fahrtwind das Handy auch nur leicht streift, entstehen sofort Fotos, die den Jelly-Effekt zeigen.


    Chris

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