Hallo an Alle. Ich überlege im Frühling mit UL Ausbildung anzufangen. Was mir etwas sorgen macht ist die Zuverlässigkeit der Rotax Motoren. Bin sicher die sind Top und die Wahrscheinlichkeit dass was passiert ist sehr gering, aber hatte schon jemand von Euch Ausfälle in der Luft?
Mach Dir darüber keine Gedanken, Du lernst in der Ausbildung damit umzugehen.
Aber:
Rotax schreibt ganz vorne im Handbuch
und
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die das nicht umsonst schreiben.
Aber ich fliege u.A. auch mit einem mit einem Motor mit über 3000 Stunden. Der ist übrigens noch nie ausgefallen.
Das obige soll Dir keine Angst machen!!!
Trotzdem ist es wichtig einen gewissen Respekt zu haben.
Viel Spaß bei Deiner Ausbildung! Du schaffst das!
Tom
gelöschter User am 11.01.2023 um 12:08 Uhr bearbeitet
Es ist (eigentlich ...) ein Bestandteil der Ausbildung, die Angst vor der Ungewissheit des Eintreten eines Motorausfalls, durch die Furcht vor dem Eintreten mit der Gewissheit man kann einen Motorausfall beherrschen, zu ersetzen.
Ja, es gibt Motorausfälle, aber nach der (erfolgreichen) Ausbildung sollten die Sorgen geringer sein. Und ja, ich hatte meinen ersten Motorausfall mit einem 100PS Rotax beim 8ten Flug meiner PPL Ausbildung.
Die Warnung von ROTAX und die Übung der Verfahren bei Motorausfall sind absolut ernst zu nehmen!
Auch wenn die ROTAX-Motoren größtenteils sehr langlebig unterwegs sind, es gibt Komponenten am und im Motor, die es in sich haben - ein Blick in die Garantiebedingungen von ROTAX , Rubrik Garantie-Ausschlüsse, läßt da doch das eine oder andere Auge größer werden. Mein Motor hatte gerade mal 175 Betriebsstunden drauf, der ist jetzt (vermutlich wegen eines Materialfehlers an einer Zündkerze) Totalschaden, Ausfall kurz nach dem Start, glücklicherweise in unmittelbarer Nähe des Platzes. Mein Partner wollte eigentlich einen Tag später mit dem Flieger nach Schweden (über die Ostsee!) fliegen, nicht auszudenken, wenn der Schaden 3-4 Betriebsstunden später aufgetreten wäre...
Also: Schön die Ohren spitzen, wenn der Fluglehrer mit den Übungen bei Motorausfall beginnt ;-)
Bin in einesm sehr großen Verein mit vielen UL und Echo Stunden. Über 2 Jahrzehnte lang liegen die Daten vor. Es gibt keine signifikanten Unterschiede zwischen Lycoming / Continental und Rotax Motoren obwohl die ULs wesentlich mehr Landungen und Kurzstrecken haben. Ich hatte selber schom 4 Motorausfälle in 12 Jahren (> 1200 Flugstunden), keiner war mit einem Rotax Motor. Der letzte war ein Continental Einspritzer der über dem im Rheintal nicht mehr wollte . EIn Single Combustion Engine Flugzeug hat IMMER eine höhere Ausfallwahrscheinlichkeit als eine Turbine oder multi Engine Konfiguration. ALso immer möglichst hoch fliegen, nach Notlandeplätzen immer Ausschau halten und anständige Flugplanung machen. Und auch regelmäßig dead Stick Landungen üben. .......Und viel Spaß dabei haben. (Ich grinse immer beim Fliegen)
.... dann kann ja der Rotax nix dafür, sondern Bosch ....
Viele Grüße vom Bodenpersonal im Unruhestand Ralf
Naja, die Bosch-ZK sind nunmal als Original-ROTAX-Bauteil beschriftet und Garantie erlischt sofort, wenn ZK von anderen Herstellern eingedreht werden...
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