Moin zusammen,
das Thema beschäftigt mich schon eine Weile. Vor ziemlich genau 10 Jahren habe ich mich ohne lange zu überlegen begeistert für den UL-Schein entschieden...es waren tolle 10 Jahre und über 500h, aber immer wieder dauert es mich, dass der Schein lizenz-technisch eine Sackgasse ist. Einige Versuche hatte ich bereits hinter mir um auf PPL umzusteigen, USA-PPL Theorie bereits bestanden, kompletter PPL Theoriekurs in der Flugschule hier, in USA ca. 30h DA40 und davor schon 12h C150 hier... aber immer wieder hat es nicht geklappt, meist aus Zeitgründen oder wegen der Arbeit.
Als Bristell-Fan bin ich sehr auf die B23 (MTOW 750kg) gespannt und bin mal wieder am überlegen ob ich einen neuen Versuch wagen soll. Die Theorie wollte ich schnellstmöglich bei Uwe Dittmar durchziehen und dann hier bei meiner alten Flugschule die Flugstunden runterrattern...der Gedanke reizt mich nicht wirklich mit den Cessnas rumzueiern, klar lernt man immer was, aber da brauche ich keine 30h.
Wie dem auch sei, bevor ich wieder die "Schulbank" drücke wollte ich mich mal umhören. Dieses Jahr hatte ich auch nicht wenige berufliche Termine mit dem UL wahrgenommen, aber in Düsseldorf oder Hamburg wäre ich doch gerne auf dem großen Platz gelandet um Zeit zu sparen (Ddorf ist mit UL schwierig, Uetersen war auch nicht gerade um die Ecke).
Und mit der B23 hätte ich zwar das Echo-Zeichen hinten drauf, aber ich denke fliegerisch muss ich mich nicht so groß umstellen und kann in F und I neben den großen Plätzen trotzdem alle tollen UL-Plätze anfliegen. Cirrus oder Pathera wären meine Flieger, aber derzeit nicht realisierbar, die B23 oder eine Tecnam könnte gerade noch machbar sein.
Ob LAPL oder PPL ist mir im Moment relativ egal, ich wollte eben so wenig Stunden wie möglich machen und ich habe ja später trotzdem noch alle Optionen offen.
Schönen Gruß,
Michael