Heute früh war ich mal wieder bei meinem Fliegerdoktor zur Erneuerung meines Medical. Wir kamen ins Plaudern über die aktuelle Situation, über das zukünftige Medical und über das, was zum künftigen LAPL so langsam durchsickert. Er war natürlich nicht so begeistert davon, daß es künftig das Hausarztmodell geben soll.
Die Würfel sind ja quasi gefallen, denn Kommentierungen gibt es nicht mehr. Nach dem, was das Fliegermagazin in der Mai-Ausgabe schreibt, wird es difinitiv eine LSA Klassen basierend auf den US Vorgaben geben. Allerdings mit leichen Abweichungen zum US Vorbild. Die künftige CS-LSA wird in der ELA 1 ihr zu Hause finden und folgende Eckpunkte haben: 600kg maximales Abfluggewicht (für Wasserflugzeuge 650kg), Verstellpropeller und Einziehfahrwerk sind erlaubt, keine Geschwindigkeitsbegrenzung, Stallspeed wie in USA 45 kts (aber mit Klappen), Motor und Propeller müssen nicht zertifiziert sein.
Die notwendige Lizenz wird der LAPL (Light Aircraft Pilot License). Wer einen PPL-A oder PPL-N hat, bekommt den in den LAPL umgeschrieben. ULer müssen für den Umstieg noch einmal 15 Flugstunden machen. Fußgänger werden künftig 30 Flugstunden als Minimum machen müssen.
Ergo: da für den PPL-N nur mindestens 7 Flugstunden vom ULer verlangt werden, würde sich der PPL-N lohnen, um dadurch am preiswertesten an den LAPL zu kommen.
Gruß
Achim