• Wenn ich nun die Passagierberechtigung dazu zähle, ist der PPL praktisch nur 5 Lehrstunden teurer? Denn im PPL erhalte ich diese doch sofort?

    Mal abgesehen vom Medical. Bzw. kann jemand einen Fliegerarzt im Saarland empfehlen?

  • @sharkx So ist es.

    @waldopepper Nein ich hab momentan den LAPL-A. Brauche aber für den FI Lehrgang meinen PPL. Fande Funknav im Flusi schon cool. Wir mussten zur LAPL Prüfung VOR An und Abfliegen. NDB war nicht dabei. Ist aber nie schlecht das zu können, und immer mal wieder zu trainieren.

    Hin fliegt man als Solist, zurück nimmt man die Isolde mit, mein Lieblingsspruch zum anschneiden :) 

    Da kann man das auch mal üben http://www.pyrochta.ch

  • Soweit ich das verstehe kann man die LAPL-Prüfung als eine Art Zwischenprüfung zum PPL sehen. Dies hat den Vorteil, dass man nach der LAPL-Prüfung schon alleine und ohne Flugauftrag durch Europa fliegen darf, ohne auf einen Fluglehrer angewiesen zu sein. So wie ich das verstanden habe, musst du dich auch nicht zu Beginn der Ausbildung entscheiden, ob du die LAPL-Prüfung ablegst, sondern kannst erst einmal fliegen und dies später entscheiden, sobald du LAPL-Prüfungsreif bist, ob du die Prüfung machst oder direkt zum PPL durchziehst.

    Man muss allerdings auch berücksichtigen, dass in einer kommerziellen Flugschule eine Lehrstunde teurer ist als eine Alleinflugstunde, da der Fluglehrer bezahlt werden muss. Im Verein dagegen ist zwar beides gleich teuer, da ist Fluglehrerzeit aber (zumindest bei uns) sehr sehr begehrt und dementsprechend Mangelware.

    sharkx schrieb:

    Wenn ich nun die Passagierberechtigung dazu zähle, ist der PPL praktisch nur 5 Lehrstunden teurer? Denn im PPL erhalte ich diese doch sofort?

  • Hallo Sharks

    Das mit den "nur" +5 Stunden mehr für PPL ist zwar rechnerisch ok... Zu überlegen wäre folgendes. Wenn wir von der min. Flugstunden ausgehen hast du beim LAPL deinen Schein. Beim PPL hast du erst 3/4 Deiner Ausbildung hinter Dir. Mehraufwand für Theorie kommt noch dazu. Betrachte die 10 Stunden für die Passagierberechtigung einfach als zusätzliche, günstigere (den FI muss du nicht bezahlen) Solo-Ausbildungsstunden. Schlussendlich ob SPL, LAPL oder PPL der Spass am fliegen ist der gleiche.

  • @tomtom85 LAPL Flieger als Zwischenprüfunglinge zu bezeichnen ist jetzt nicht ganz richtig 😂 außer Funknav lernt einer der gleich den PPL macht nix anderes. Und selbst die 15 Stunden sind überdimensioniert, wenn man sich etwas damit beschäftigt. 

    @waldopepper Theorie PPL - LAPL ist exakt die gleiche. Kein größerer Aufwand. Prüfung auch. Was am PPL teurer ist, das man meist auf größere Flieger ausweichen muss. Unsere C152 haben zb. nur VOR Standart CDI an Bord. Für NDB braucht man aber ADF was dann wiederum in der C172 an Bord ist. Diese kostet wieder etwas mehr pro Stunde. Gibt aber sicherlich auch genug 2 Sitzer Echos mit CDI und ADF an Bord. Muss man sich halt erkundigen.

    Bei uns an der Schule machen sogar UL Piloten die selbe Theorie wie LAPL/PPL. Prüfung ist dann aber eine andere. 

    Lustig das sich unsere PPLer ständig fragen, warum sie überhaupt den PPL gemacht haben, wenn man ihnen vom LAPL erzählt 😀

  • Habe den LAPL gemacht. Dann mit viel Freude alleine geflogen. Ab Stunde 11 mit Begleitung.

    Trotzdem dann auf PPL weiter.
    Warum?

    1. Nachtflug (da muss man vom LAPL aus nämlich die NAV-Stunden ohnehin nachholen).
    2. Später IR

    Mit den selbstgeflogenen Stunden Praxis dazwischen macht NAV sogar Spass, weil man nicht mehr so nervös vom Fliegen selbst ist !
    So was wie Höhe halten, Standard-Turns ect. geht leichter von der Hand. Und ich kann mich dann leichter auf die eigentliche Nav-Aufgabe konzentrieren.

    Aber natürlich, LAPL hätte für das, was ich nun so fliege  i.d.R. auch gereicht !

  • Kònnen ältere Piloten von PPL auf LAPL "kostenlos" umsteigen ?

    Weniger oft zum Arzt etc....

  • Laut Luftamt Südbayern kann ich auf die Rechte des PPL verzichten und mit einem LAPL-Medical nur noch die LAPL-Rechte ausüben.

    Dann allerdings auch die Currency für LAPL beachten ;-)

  • Ich habe neben meinem SPL seit eineinhalb Jahren den LAPL. Der einzige Nachteil den ich bisher erlebt habe ist, dass es keine Klarheit bzgl. N-registrierter Flugzeuge innerhalb D gibt. Mit dem PPL kann man auch ohne Anerkennung ein US-registriertes Flugzeug innerhalb Deutschlands fliegen, eigentlich sollte das auch mit dem LAPL gehen, leider konnte keine deutsche Behörde eine verbindliche Auskunft erteilen. Aber... damit kann ich leben!

  • Ich denke ich werd den PPL auf TMG anstreben. Dann ist nach oben alles offen und kostet fast nur 5 Std mehr als LAPL mit Pax.

    Am WE, sofern das Wetter gut ist, Klapper ich mal die Vereine in der Gegend ab. Einige hatte ich per Mail angeschrieben, es geht aber nix über ein 4 Augen Gespräch.



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