Hallo zusammen Uni die Runde,
ich lese schon seit ein paar Monaten mit und finde es gut, dass hier nicht alles zerrissen wird, sondern meist sachlich zum Thema beigetragen wird.
ich komme aus Hamburg bin vor ein paar Monaten von einem befreundetem Arbeitskollegen infiziert worden.
ich hielt ehrlich gesagt Ultraleicht für so eine nerdige Angelegenheit, hatte nur die damaligen Tragschrauber im Kopf und als mir der Kollege dann von seinem Hobby erzählte, mit Bilder seiner Breezer zeigte, und wo er schon überall war, war mir in dem Moment klar, ich bin infiziert :)
Im Netz gelesen rauf und runter und ziemlich schnell wurde mir klar, das mit UL, dass überzeugt mich.
seit guten 2 Monaten lese ich mich durch dass UL Theorie Buch durch, dachte mir, etwas vorbereitet zu sein, schadet ja nie und habe dann auch schon den ersten Schnupperflug bei einer Flugschule mitgemacht.
Alles gut soweit, bis ich mich jetzt um die „was gibt es denn rechts und links“ von UL umgesehen habe.
Denn so im Hinterkopf hatte ich immer gedacht, gut meist werde ich wohl mit meiner hübschen an meiner Seite fliegen, aber was, wenn ich die Kinder oder Andere aus unserer Familie mal mitnehmen möchte?
Der LAPL ist ja dann der einzige sinnvolle, der hier in Betrachtung kommt, wenn man vom Thema UL worauf ich mich eigentlich fest eingeschossen hatte, kommt.
Meine Freunde mal gefragt, alle nicht abgeneigt, bzw sind hier und da schon mal mitgeflogen, passt also auch.
Wenn ich mir jetzt die Kosten für den UL ansehe, gut die Kosten sind in 22 ja wenn ich einige Beiträge lese und vergleiche, doch nochmal, gestiegene aber gut.
Die Passagierberechtigung muss ich ja mit Prüfung auf die Lizenzkosten noch hinzurechnen, wobei beim LAPL diese zusätzliche Passagierberechtigung ja entfällt, weil schon mit enthalten.
Somit kommen die UL Lizenzkosten schon deutlich dichter an die LAPL Kosten heran, so dass wahrscheinlich um die 1.500 Differenz bleiben. Einmalig.
Aber, ich muss hinterher noch 2-4 Std auf dem LAPL Fliegen und mir die Einweisung vom Fluglehrer dann eintragen lassen und dann ist auch UL mit Passagier erlaubt.
Wie ich gelesen habe, tragen alle UL geflogenen Std zum Lizenzerhalt der LAPL bei. Das ist schön und vereinfacht das alles.
Allerdings habe ich auch gelesen, man MUSS 90 Tage vor einem Passagierflug mit dem Muster auch geflogen sein.
kurzum, mindesten 4 Flüge im Jahr dann auf der Cessna 172 und den Rest kann man günstiger mit dem UL fliegen, wenn man sich mal die Gegend ansehen möchte.
Es sei denn, man findet für sich öfters eine Gruppe zur Kostenbeteiligung zur Echo Klasse, denn die soll sich ja deutlich gutmütiger fliegen und quasi 1richtig komfortabel“ sein.
ich saß noch in keiner drinnen und einen Schnupperflug in einer habe ich auch noch nicht gemacht.
sollte ich ggf. Noch hinterher schieben, um mir ein Bild davon zu machen.
Fazit, nun grübele ich seit Tagen…
Ach und interessant ist in Hamburg, da wollen die die ZÜP zur Anmeldung bei der Flugschule bereits haben, im Formular der ZÜP steht aber, wenn ich die beantragen möchte, muss ich eine Anmeldung der Flugschule beifügen, ja ne is klar
in Schleswig Holstein brauche ich die ZÜP erst später, somit wenn es LAPL wird, wird es wohl Uetersen/Heist werden
heute mit einer Flugschule telefoniert, die machen gar kein UL, seine Meinung über UL war ziemlich vernichtend, was Unfälle angeht und die Sicherheit überhaupt. er würde sich niemals in so ein Teil setzen.
Nun gut, da bin ich anderer Meinung, habe mir aber auch keine Statistiken angesehen.
so sitze ich da, habe dann den Fluglehrer der UL Schule angerufen und ihm von meinem Plan erzählt ggf LAPL zu machen, und er meinte, er selbst habe ja den PPL gemacht, downgegradet auf LAPL und fliegt beides UL und LAPL, und ich solle mir einfach gut überlegen wie oft es im Jahr vorkommt, dass man mit der Familie oder Freunden fliegt.
Die 172er ist super einfach und gutmütig zu fliegen, bestätigte er mir, da sind die UL deutlich windanfälliger.
Die 172er Kostet aber auch im Charter deutlich mehr.
tja und so grübele ich, ob ich mich in 2, 3 Jahren ärgere, nicht doch den LAPL gemacht zu haben, denn die Std sind identisch, etwas mehr Theorie und das BZF.
Oder Augen zu und durch, zu 90% fliegt man eh alleine, dann reicht UL vollkommen.
tja, wie Ihr seht, nach wie vor sind es die kleinen Dinge des Hobbies, bevor es richtig losgeht, stehen viele Anfänger vor der Frage, was mache ich bloß.
ich weiß , die Entscheidung kann einem keiner abnehmen und Jeder hat seine eigene Meinung dazu, aus seinen ganz eigenen Lebensumständen und Erfahrungen.
Da mag sich der ein oder Andere die Frage stellen, was will er uns denn jetzt mit diesem Thread sagen, was will er wissen, hat doch alles aufgezählt…
Richtig, aber es ist ein Forum, und ich wollte Euch gerne an diesen Teufelchen rechts, Engelchen links auf der Schulter Diskussion teilhaben lassen.
und am Ende hat evtl. doch noch Einer eine gute Entscheidungshilfe oder stand in der letzten Zeit vor der gleichen Frage und mag berichten, was Ihn so zu welcher Entscheidung bewegt hat, ggf. habe ich ja was übersehen?
VG
H.elge