SPL oder LAPL - die Frage der Fragen

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  • QuaxC42 schrieb:
    wird so viel gelogen wie bei Kosten im Flugbereich. 
    Ja und Nein, vieles liegt bereits daran dass kaum jemand die realen Vollkosten wirklich mitschreibt (/wissen will, geschweige denn wenn auch noch das Partnernde hier mitliest), die Zahlen im Zweifelsfall also gar nicht vorliegen und selbst wenn dann aus der Laune des Augenblicks punktuell diskussionsunterstützend für das eigene Vorurteil fehlgeschätzt wird.

    Nur wenige machen sich wirklich Gedanken auf der Basis von Fakten, heutzutage allemal, sondern da wird auf Vorurteilen, Glauben, Gefühl, Andererleutegeschwätz und schlechten Simulationen basierend mit dem Bauch gearbeitet.

    Vieles hängt dann davon ab unter welche Wolfsrudelnden man beim Start mit der Ausbildung fällt und deswegen finde ich es schon einmal positiv, wenn hier überhaupt eine Diskussion stattfindet BEVOR jemand sich für den einen oder anderen Schein entscheidet!

  • Higgy schrieb:
    Ich zahle nur für die Versicherung und den Stempel im Jahr (inkl. 50 St Kontrolle)
    um 8.000,- für die Fuji ( wenn nichts kaputt geht ) .  dann noch 2.100,- Hangar.
    Danke Higgy für die Zahlen. Ich fliege eine Sting S4 und verbrauche pro Jahr ca 9.000 € für etwa 120 Stunden Fliegen. Alles inkl auch Halle etc außer Abschreibung. Ein guter Vergleich zu Deinen Zahlen.
  • Bei mir sind dank Karrieresprüngen jetzt eigentlich auch LAPL/PPL möglich. 

    Jetzt hat meine Haus-und-Hof-Flugschule aber bereits mehrere ULs mit 600kg MTOW, die mehr Zuladung als die Katanas/C152 in der Umgebung haben und zudem auch noch bedeutend günstiger als die Echos sind. Die C172 hier im Umkreis liegen immer noch 100+€ pro Stunde über den 600kg-ULs und mit vier erwachsenen Männern, Gepäck und Kraftstoff ist auch eine C172 schnell am MOTW-Limit.

    Da tendiere ich weiterhin beim UL zu bleiben und mich daran zu freuen, dass ich jetzt deutlich mehr Flugstunden machen kann.

    Dazu kommt noch, dass der neue Microsoft Flight Simulator in VR extrem genial und verdammt nah an der Realität ist. Man hat das Gefühl, dass man wirklich im Cockpit sitzt und die Welt außerhalb des Cockpits sieht extrem realistisch aus. Da kann ich dann auch mal eine Cirrus oder gar eine TBM oder einen Airbus fliegen. Und nach Feierabend einfach mal in den Alpen, Kalifornien oder Karibik fliegen. Schöne ULs, wie bspw. eine Pipistrel Virus oder die JMB VL-3 gibt es auch. Und sogar eine Tecnam P92 und einen Breezer habe ich schon auftreiben können.

  • edhs schrieb:
    Danke Higgy für die Zahlen. Ich fliege eine Sting S4 und verbrauche pro Jahr ca 9.000 € für etwa 120 Stunden Fliegen. Alles inkl auch Halle etc außer Abschreibung. Ein guter Vergleich zu Deinen Zahlen.
    Gerne ... sind denn bei Deinem UL 9.000,-  ... ausschliesslich Kosten für JNP + Halle + Versicherung (Vollkasko?) drin ?

    Das fänd ich fürn UL echt teuer :)

    Für meine Rans S6 ( alt und viele Stunden ) hatte ich da so ... nur Versicherung, Halle und JNP ( wenn nichts kaputt war )

    3.500 im Kopf.

  • Bananenbieger schrieb:
    Dazu kommt noch, dass der neue Microsoft Flight Simulator in VR extrem genial und verdammt nah an der Realität ist. Man hat das Gefühl, dass man wirklich im Cockpit sitzt und die Welt außerhalb des Cockpits sieht extrem realistisch aus. Da kann ich dann
    Jep ... nur MSFS hat den Nachteil dass man min 5000,- investieren müsste, damit es einigermassen läuft und den Riesennachteil sind die EXTREMEN Ladezeiten, von Starten des Rechners bis abheben im Flieger oft 10 min und mehr.

    Aerofly FS ist da wesentlich optimierter, seit ich FS2 und FS4 nun habe ... fliege ich auch sehr viel im VR Sim.

    Und das mit meinem "alten" 1070 Graka Rechner von 2017 ... und nicht mit einem Rechner wo alleine
    die Grafikkarte schon 2200 Euro kosten muss. :) :) Nach ca 15 Sekunden ist man im Cockpit und gibt Gas.

    Dann noch die Hardware zur Bedienung, und am besten 6dof und die Brille etc .. ( mindestens Reverb oder Varjo , oder die "max-FOV" Brillen von Pimax )

    Da kann man wenn ....man will ... auch schnell mal 25.000 investieren damit MSFS endlich mal richtig gut geht.

    Ich empfehle jedem der die Möglichkeit hat .... mal FS4 in VR zu probieren ...die letzten Jahre waren auf dem VR Markt echt Quantensprünge. Wer in meiner Nähe ist, und da echt Interesse hätte...fühle sich aufn Kaffee eingeladen :)

  • „ Sting S4 und verbrauche pro Jahr ca 9.000 € für etwa 120 Stunden Fliegen. Alles inkl auch Halle etc außer Abschreibung. „

    Hier ähnlich, ca 9k gesamt für 120 Flugstunden mit der guten alten P92, allerdings incl. Anfängerzuschlag (Geldspenden ans LBA wg. Unaufmerksamkeit bezüglich Luftraumgrenzen)

    Die Kosten für den Schein am Anfang sind wirklich Nebensache. Danach dürfte es mit einer Echo ggü UL wohl mindestens um den Faktor 3 teurer je Flugstunde  werden, wie man so überall lesen kann. Wobei: Was heisst denn teuer beim schönsten  Hobby der Welt?😊

  • Gerneflieger schrieb:

    Alles inkl auch Halle etc außer Abschreibung. „

    Hier ähnlich, ca 9k gesamt für 120 Flugstunden

    Sind da dann bei euch denn die Teile für Wartung, Sprit , Landungen  Würschen und Landebier inkludiert, das kommt mir alles so teuer vor ( und lässt sich dann auch schlecht vergleichen ).

    Bitte bei Nennung von Zahlen ausschiesslich die Fixkosten :)

    Also

    Hangar: 2100
    Vollkasko + Haftpflicht: 3800

    JNP mit Stundencheck ohne Erstazteile: 3900

    Wenn ich dann mit 5 Leuten 400 Stunden im Jahr fliege ... kommt zu den Kosten natürlich etliches drauf .. das ist klar, aber
    so dann überhaupt nicht mehr vergleichbar ... (selbst beim gleichen Flieger schon nicht mehr). Schon garnicht klassenübergreifend.

    Denn fliege ich ne Stunde Kunstflug, braucht die Karre 50 ltr Avgas, fliege ich locker mit 180 km/h auf die Insel ,
    braucht sie "nur" 35 ltr /h . Und wenn ich dabei einmal quer durch die CTR ohne Funk bretter und dann auf Sylt 10 Hummer verdrücke und im 5 Sterne Hotel nächtige...  sind da schnell mal 5000 Eu am Wochenende weg :) ( schätze ich )

    Und wenn ich ( wie z.B. grad Pilot Bambi ) nach Südafrika bretter, sind auch schon mal in 2 Wochen 20.000 Euros dahin ...

    Man kann im krassen Unterschied natürlich auch als Motorschirm-Triker WEIT unterhalb der meisten Mopped-Fahrer kostentechnisch fliegen ... und ist auch in de rLuft und hat enorm Spass .. teilweise mehr als mit 300 Reise zum Mittelmeer heizen. Also ...so richtig günstig geht auch heute noch .... und auch in D.

    Und ich denke mit ner C22 im Trailer, sind die Kosten auch von den meisten Haushalten noch zu stemmen.

  • Hast Recht, man kann nicht wirklich exakt vergleichen. Bei meinen 9k/a zum Beispiel sind auch ca. 16 ltr. Superplus je Flugstunde bei geschätzten 1.90/ltr. mit dabei. Hat aber auch stark geändert im Laufe des letzten Jahres. Ansonsten: Wenn ich für (irgendein) Hobby jeden Cent aufschreiben muss, habe ich das falsche Hobby gewählt,das ist so. Es muss von der finanziellen Dimension her im Prinzip passen, sonst macht es keinen Spass...

  • Gerneflieger schrieb:

    „ Sting S4 und verbrauche pro Jahr ca 9.000 € für etwa 120 Stunden Fliegen. Alles inkl auch Halle etc außer Abschreibung. „

    Hier ähnlich, ca 9k gesamt für 120 Flugstunden mit der guten alten P92, allerdings incl. Anfängerzuschlag (Geldspenden ans LBA wg. Unaufmerksamkeit bezüglich Luftraumgrenzen)

    Die Kosten für den Schein am Anfang sind wirklich Nebensache. Danach dürfte es mit einer Echo ggü UL wohl mindestens um den Faktor 3 teurer je Flugstunde  werden, wie man so überall lesen kann.

    Die UL Zahlen halte ich für durchaus realistisch, die 75 Euro Betriebskosten bei 120h Flugstunden im Jahr passen meiner Meinung nach gut in das allgemeine Bild. Um mal aus der vergleichbaren kleinen Echo-Klasse einen Datenpunkt zu setzen: mit der 172 sehe ich letztes Jahr rund 12.000 Euro Betriebskosten für 140 Flugstunden, ca. 10-15 Euro pro Flugstunde mehr für Echo als UL (quasi der Mehrverbrauch von Auto Super). Ob einem das Andersfliegen das dann wert ist, darf jeder selber entscheiden. Vom einem "Faktor 3" ist das jedenfalls weit entfernt, damit kann man Cirrus fliegen, was wieder eine ganz andere Leistungsklasse ist.

    Vergleiche sollten schon Vergleichbares vergleichen. Natürlich kann ich beim Fliegen ohne Limit Geld verbrauchen, ich muss es aber nicht zwingend (was in Diskussionen gerne verdrängt wird). Was bei Echo natürlich übermässig zu Buche schlägt ist "wenig fliegen", das wird in der Echo Klasse tatsächlich schnell teuer, weil die zertifizierte Welt auch im Stand die Sicherheit erhalten sehen will. Nicht umsonst gilt in der Echo Klasse die Daumenregel, dass unter 100 Flugstunden im Jahr der eigene Flieger keinen Sinn macht, weil zu teuer. Interessanterweise sind die Kosten pro Kilometer zurückgelegt zwar nicht konstant, aber überraschend ähnlich nach Fluggerät. Am Ende ist "Fliegen" doch Physik und bereits erstaunlich optimiert, um überhaupt erst einmal abheben zu können.

    Wer wenig fliegt, für den kann UL die bessere Lösung sein, wenn es denn zu den Ansprüchen passt. Eigentlich ist es recht einfach, je mehr man fliegt und je weitere Strecken man fliegt, umso sinnvoller wird die (Reise) Echo Klasse. Für den Schein ist es wie sonst auch, steige ich gleich mit der Option auf eine Stufe höher (LAPL) ein, dann ist der Weg einfacher (und billiger wenn es kommt) als wenn man sich Stufe für Stufe hocharbeitet. Die Frage ist also: Nehme ich das Risiko nach dem Schein nur Kaffeeflüge um den Block zu machen so dass "UL reicht", oder gebe ich eine Chance dass man doch auf den Geschmack kommt und mehr fliegt? Prognosen sind unnütz, denn die Lebenserfahrung zeigt, dass nach dem Schein in aller Regel ganz anders aussieht als vorher gedacht.

  • Jep ... nur MSFS hat den Nachteil dass man min 5000,- investieren müsste, damit es einigermassen läuft und den Riesennachteil sind die EXTREMEN Ladezeiten, von Starten des Rechners bis abheben im Flieger oft 10 min und mehr.

    Ganz so extrem ist es ja nicht. Mein MSFS PC hat etwa die Hälfte gekostet und eine Reverb G2 hab ich bei eBay günstig für ~350€ erstanden. 10min brauche ich auch nicht zwingend bis ich virtuell im Cockpit sitze. Die Ladezeit überbrücke ich aber eh mit der Flugplanung.

    Aerofly soll aber in der Tat ziemlich gut sein. Bin aber mit MSFS, X-Plane 12, IL-2 und DCS schon mehr als bedient, was virtuelle Flugmöglichkeiten anbelangt.

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