FlyingDentist schrieb:GX schrieb:
Die Chance, dass ein Medical einen kranken Menschen, der zwar fliegen will, aber nicht mehr fliegen darf, herausfiltert ist mit einem Medical auf jeden Fall größer als ohne ein Medical.
Natürlich ist sie das, aber wieviel? Und rechtfertigt diese mehr als marginale Steigerung einer gefühlten Sicherheit alle anderen darunter leiden zu lassen?? Das ist zwar in der Bundesrepublik gang gäbe, aber der falsche Weg meine ich. Denn Dein Beispielpilot wird nur aus einem Grund fliegen, nämlich weil er fliegen will. Und dazu wird er Mittel und wege finden, ein passendes Medical zu bekommen. Glaubst Du vielleicht nicht, ist aber so.
Michael
Der persönliche und regelmässige Gesundheitscheck des Piloten ist genauso wichtig wie der regelmässige Check der technischen Sicherheit des Fluggerätes. Wie an anderer Stelle schon erwähnt - mein Leiden hält sich diesbezüglich in Grenzen - ich (und hoffentlich ganz viele andere neben mir) betrachte das regelmässige Medical als gute Gelegenheit mit meinem Flugarzt über meinen "Allgemeinzustand" zu sprechen. Zu checken was gut ist und was verbessert werden könnte. Du bist selbst Arzt und weißt wie wichtig der regelmässige Check ist.
Welcher (Fach-/Haus-/Flieger-) Arzt den Check macht, wäre mir dabei nicht so wichtig.
Meine Überzeugung ist: Jemand der nicht mehr fliegen sollte, weil es sein gesundheitlicher Zustand nicht mehr hergibt, der sollte aufhören und wenn er es freiwillig nicht tut, hilft der Entzug der Tauglichkeitsbescheinigung.
Wenn er dann Formen des Betruges wählt um seine Lizenz doch noch irgendwie zu erhalten, ja dann sind wir bei den Bankräubern und krimineller Energie - davon aber spreche ich nicht.
Gruss Bernd