Bis zum 08.04.2014 konnte man entweder mit entsprechender Ecko Flugerfahrung oder 5 Stunden mit Fluglehrer und einem entsprechenden Prüfungsflug, bei dem man zwei elektronische Navigationsverfahren sicher beherrschen mußte, die C-VFR Prüfung ablegen. Abgenommen wurde die Sache durch einen Prüfer von der Landesluftfahrtbehörde. Damit ist der Weg einfacher nach oben offen. Man bekommt die entsprechend geänderte Lizenz. Ist eigentlich mehr ne Ego-Nummer, also eine Art fliegende Schwanzverlängerung.
Wenn man sich etwas ranhält und zu den richtigen Zeiten am Platz ist, dann finanzieren andere den Ecko-Scheinerhalt. Bei uns wollen laufend Touries auf die Inseln. Hin und zurück sind das immer knapp 60 Minuten. Jeden Monat so einen Flug und man ist gut dabei. Unsere Youngster machen das fast nur so. Man muss sich halt ranhalten.
Mit dem UL ist das schon schwieriger, weil man schon deutlich wetterabhängiger ist, als mit dem besser instrumentiertem Ecko. Darüber hinaus merkt man die 100 bis 400 kg Gewicht schon ganz deutlich. Bei den UL`s stehen Fluggäste nicht gerade Schlange.
Meine Triebfeder ist der selbstauferlegte Zwang, jedes Jahr mindestens ein neues Ziel zu erreichen. Diesen Winter war es das BZF-I. Als nächstes folgt Level-4.
Danach entweder ein französischer UL-Schein oder die Nachtfluglizenz. Was danach kommt, weiss ich noch nicht. Vielleicht die Schlepplizenz oder der Segelflugschein? Wenn es nichts mehr zu erreichen gibt, werde ich de Fliegerei aufgeben. Denn ohne diesen Antrieb, verliert man den Zwang, sich laufend mit dem Thema auseinander zu setzen. So versuche ich meinen inneren Schweinehund zu treten.