Sicher wer im Verein fliegt und einen Flieger nur ein paar Stunden pro Jahr chartert dem kann es möglicherweise egal sein. Wer so ein Gerät selbst betreibt der schaut vielleicht doch noch mal in den Geldbeutel. Ganz wichtig auch, und das wurde auch bereits benannt, auch in der ELA und der Echo Klasse ist Gewicht ein Thema. Und von den Flugleistungen so mancher UL kann man dort häufig nur träumen.
Bleibt noch die Frage sind Echo Piloten die besseren Flieger, das hört man ja allzu gerne wenn man also UL Pilot mal wieder als fliegerischer Bodensatz bezeichnet wird. Klare Antwort: Definitiv NEIN! Wenn man so sieht was so mancher ECHO Pilot am Wochenende zusammengurkt weil er gerade mal auf 12 Stunden pro Jahr kommt, oder hört was dann in einer CTR oder bei FIS manchmal so rumgestammelt wird, fragt man sich gern woher diese Überheblichkeit kommt.
Richtig ist sicher, UL fliegen ist noch immer die preiswerteste Möglichkeit in die Luft zu kommen. Wenn man eine Reisemaschine braucht, um mehrere Wochen mit Kind und Kegel zu verreisen, dann sollte man sich wo anders umschauen. Aber das war nie das Ziel der Klasse. Ziel der Klasse ist wie es der Name Luftsport schon mehr oder weniger impliziert Spass am Fliegen zu haben. Und Spass kann man mit den meisten UL jede Menge haben, da kommen den wenigsten Echos hin.
Eine Fakt den ich nicht verstehe ist wie es die Gyros zu einer Auflastung auf 560kg geschafft haben. Das kann nur hervorragende Lobbyarbeit gewesen. Aus meiner Sicht ist das nicht OK. Gleiche Klasse gleiche Pflichten. So stellt sich das für mich als klare Benachteiligung der Fläche dar. Mit 560kg MTOW für Dreiachser wäre diese Diskussion obsolet.