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  • Hallo,

    > Grosse Flugplanungen, besonders über Ländergrenzen hinweg....
    >
    >
    >..... sind alle Karten bereits im Preis enthalten.

    In dem ganzen Absatz steht nichts, was EasyVFR nicht auch kann  :-)

    Der Unterscheid kommt im Cockpit zutage - Auf der fisseligen,
    feinen, dünnen Skydemon-Karte kann ich kaum was erkennen
    wenn es drauf ankommt und die Bedienung von SD funktioniert
    am Schreibtisch gut - in der Luft, finde ich, nur "bescheiden".

    EasyVFR wirkt erstmal irgendwie "gröber" und "uneleganter", das
    stimmt - aber die Ablesbarkeit im Cockpit sowie die Bedienung
    ohne "Click and Hold" oder "Click and Drag" - sondern, wenn ich will,
    nur mit echten "Einzelklicks" - ist in der Luft 100 x problemloser.


    Mein persönliches Fazit nach vielem Testen:

    Flymap mit dem ICAO-Karten Gefussel gefällt mir nicht.
    Die neuen 2016er Intellimaps sind schon echt OK - aber
    ich benötige ganz Europa und dann sind sie zu teuer.
    (zumal die VACs z.B. aus Frankreich nochmals kosten!)


    Skymap macht auch mit ICAO-Karten Scans herum und
    mit dem Tripkit Europa drehen die Preislich ja
    komplett am Rad!!


    AirnavPro waren mit die ersten, die Flugnavigatorisch auf iOs
    funktioniert haben. Aber AirnavPro hat immernoch merkwürdig hell-Pinke
    Flugplatzsymbole auf einer sehr über-kontrastreichen Openstreetmap.
    Optisch ist das eine Katastophe - und mit dem "Planungsmodus"
    hab ich mich immer schwer getan. Kartenzoomen im Flug taugt nicht.


    VFRNav sieht auf den ersten Blick sehr gut aus - auf meinem
    FullHD Tablet waren aber alle Texte und Symbole immer zu klein.
    Insgesamt wirkt VFRNav selbst schick, das ganze Projekt
    inkl. der Luftraumdaten (jetzt auch Richtung OpenAIP)
    aber eher nach einem Hobbybetrieb - damit möchte ich nicht
    im Ausland in einer CTR herumfliegen.


    SkyNavPro (habe ich noch nicht geflogen!!) Als ich da die
    NaviApp gesehen habe und der Kollege auf der Aero mir die
    Datenfelder mit Heading oder Groundspeed zeige, da musste
    ich leider mal lachen - die App ist _nichtmal_ am Schreibtisch
    zu lesen! (albern!) Merkwürdig ist auch irgendwie die
    Sehr teure Profi-Databox  in Kombination mit der eher
    hobbymässigen OpenAIP Navigation - ich werde nicht richtig
    schlau aus dem Produkt. Ich denke, SkyNavpro hat noch einen
    sehr weiten Weg vor sich...


    Jeppesen MoblieFlightDeck hat wohl mit die Beste Database - ohne Frage!
    Und die volle Integration von Luftraumdaten bis hinunter zu den
    Taxi-Charts ist super klasse.
    Insgesamt ist mir aber auch da das Europapaket zu teuer und
    eine App, die als allerfettesten Knopf einen "END Flying" Button
    auf der Mainpage hat, die will ich eigentlich nicht im Cockpit sehen. ;)
    Zudem läuft sie nicht auf Android sondern nur auf iOs.


    Skydemon hat ein sehr schönes Kartenbild, fein gezeichnet, elegant.
    In Summe aber zu fisselig und unleserlich, wenn ich im Flieger sitze.
    Skydemon ist für mich igendwie der "schwule Frisör" unter den Luftfahrtnavis.
    Alles Tippi-Toppi - aber wenns grob wird irgendwie untauglich.
    Das Vertical Profile ist absolut super in der Darstellung
    die Symbolik auf der Karte aber in weiten Teilen "cockpit-untauglich".
    Da helfen auch die neuen, gebogenen Aispace Beschriftungen nichts.
    VRPs und IFR-WPs sind nicht zu erkennen und vieles läuft über "Click-Hold"
    oder "Click-Drag"...


    EasyVFR ist irgendwie der MB-TRAC unter den Flugnavis.
    Etwas "grob" und "kantig" aber in seiner Gesamterscheinung dann doch
    wirklich auf eine Sache optimiert - Fliegen!
    Hintergrundkartenhelligkeit, Symbolgröße, Textgröße, Knopfgröße, Luftraum
    Liniendicken - alles frei einstellbar. Die NOTAMS können umfangreich
    bearbeitet werden und sind sehr gut auf der Karte zu erkennen und wie oben
    schon geschrieben: Wenn ich will, geht alles mit "Einzelklicks" - auch bei
    Thermik oder Schietwetter... Der "Ein-Finger-Pan&Zoom" ist mega geil und
    ungeschlagen - Ein echtes "Werkzeug".


    Deshalb:

    Für die kleine Kaffee-Runde zum Latte Macchiato: Skydemon

    Für die eher stramme Tour zum Ben Nevis: EasyVFR



    (Das ist aber nur meine ganz persönliche Erfahrung und Meinung
     und ich bin auch schon nur mit einem alten, kleinen Garmin sicher
     in Südfrankreich angekommen...  ;-)))


    BlueSky9

  • Schoen geschrieben! 😀 Wobei man sagen muss, dass man die Kartendarstellung in SD auch gut anpassen kann, dann ist es nicht mehr fisselig (Schriftgroessen, ueberfluessige Sachen ausblenden, etc.). Im Zusammenspiel mit dem "richtigen" Kartenlayout (DFS-Style) ist das dann sehr angenehm zum ablesen. Mit einem Finger zoomen geht auch.

    Chris

  • Sehr schön analysiert @BlueSky9!

    Wegen des Festeinbaus nutze ich das Flymap L und habe nun die aktuellen Karten für 2016 installiert. Für Italien musste ich die Intellimap erwerben, die auf den ersten Blick recht übersichtlich gestaltet ist, aber leider nicht den Status "amtliche offizielle Luftfahrtkarte" genießt. Ich werde bei Gelegenheit berichten, in wieweit die Intellimap in Hinblick auf Lufträume etc. verlässlich ist.

    Happy landings
    Conny

  • Das Fazit von BlueSky9 ist exakt das was ich auch selber an Erfahrung gemacht habe.

    In der Skylane haben wir auch noch zusätzlich FlyMap laufen. Ipad sei dank, hat dadurch mein Co "sein FlyMap" und ich kann mit easyVFR navigieren. Schöne Sache son umschaltbares Navitool wie ein Ipad. Die ICAO-Karte auf dem Ipad ist ein absoluter graus und man erkennt eigentlich nur, ob und in welchem Luftraum man grad fliegt. Grad in der "Fremde" ist nicht zu erkennen, noch weniger bei "Course Up" und Südkurs, was "unter" einem grad ist.

    Skydameon ist echt nicht schlecht, wirklich nicht. Trotzdem ertappe ich mich immer wieder dabei, dass ich easyVFR nutze. Ich erkenne einfach besser, wo ich grad bin und welchen Luftraum ich durchfliege. Alles nicht so hübsch animiert, sicher, aber vielleicht macht das ja grad die einfachere Bedienung und Lesbarkeit im Flug aus. Das ist mir persönlich wichtig.

    Die Kosten sind ähnlich, probiert es einfach aus, auf jedem Pott gibts nen Deckel ;-))

  • Habe gerade diesen Thread entdeckt.  Ist ein Jahr alt. 

    Wenn es da keine wesentlichen Neuerungen bei anderen SW Produkten gibt  läuft meine Auswahl zwischen SD und EasyVFR.

    Das man die Karten für Europa komplett zu einen "normalen " Preis bekommt ist super. Ich fliege gerne spontan bei schönem Wetter, da ist es gut wenn man so flexibel planen kann.  Da würde ich auf ICAO auch verzichten wenn man die alle sonst einzeln kaufen muss.  AIP noch dazu und gut.  

    Obwohl es so viele Anbieter gibt reduziert es sich schnell. Danke für die vielen Infos hier . 

    Interessant. 

    Peter 

  • Kurze Frage in die Runde:

    Fliegt von Euch eigentlich noch jemand gelegentlich VFR?
    Also: Ich meine pure-VFR ; nicht "instrument-assisted-VFR".
    So ganz klassisch: MIt guter Flugvorbereitung, Koppelnavigation per Rausschauen und Finger auf der Karte?

    Meist programmier ich auch "zur Sicherheit" Ziel und Waypoints, bevor es losgeht.  Spätestens in der Luft.
    So hie und da aber fliege ich auch bei unbekannten, neuen, >200km Strecken "full-screens-off".

    Sollte jeder mal wieder versuchen.
    Zum Training der eigenen Leistungsfähigkeit, wenn man nicht mehr weiss, wo man gerade fliegt.  Spannendes Erlebnis.
    Und es macht richtig Spass, ganz traditionell UL auf Entdeckungsreise zu gehen.
    Ist ein bischen wie Ostereiersuche für Grosse.  Viele kleine Glücksmomente, wenn man en-route die Flugplätze, Bergkuppen, Sendemasten, Seen, Autobahnen, etc. erkennt.

    Just my 5 cents.
    Tim.

  • Klassisch navigieren habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Hier in der Schweiz ist es luftraummaessig sowas von eng, das ist mir einfach viel zu heikel.

    Die Zeit zum klassisch navigieren ist meiner Meinung nach viel besser in Luftraumbeobachtung investiert.


    Chris

  • QuaxC42 schrieb:
    Wenn es da keine wesentlichen Neuerungen bei anderen SW Produkten gibt  läuft meine Auswahl zwischen SD und EasyVFR.
    Einfach Testversion von beiden installieren und moeglichst ausgiebig testen. Die beiden Programme sind auf Augenhoehe mit individuellen Staerken und Schwaechen, das muss man nach persoenlichen Prioritaeten gewichten und entscheiden. Fuer mich gab die sehr gute Hinderniswarnung vor allen moeglichen (praktisch unsichtbaren) Kabeln hier in den schweizer Alpentaelern den Ausschlag zugunsten Skydemon.
    QuaxC42 schrieb:
    Das man die Karten für Europa komplett zu einen "normalen " Preis bekommt ist super.
    Auch die Anflugkarten sind ganz erheblich guenstiger und oft auch gratis (z.B. Frankreich).

    Der Preisvorteil ist dann sehr schnell bei jaehrlich mehreren hundert Euros....


    Chris

  • Klassisch navigieren mache ich noch.

    Früher stundenlang zu Hause gesessen und mit FL95 / Google Maps / Karte und Gafor die Strecke zusammengebastelt: In FL95 einen Streckenabschnitt von bis zu 15 min. identifiziert, in Google Maps markanten Punkt in der Nähe gesucht, in FL95 Wegepunkt mit den Koordinaten angelegt, Flughöhe aus der ICAO Karte unter Berücksichtigung der Höhenwinde (Windytv.com) festgelegt und auf dem Ausdruck Änderungen der Höhe farblich markiert.

    Jetzt habe ich mir SkyDemon zugelegt. Ich tippe die Strecke auf dem Pad zusammen, lasse mir die Sicherheitshöhe automatisch bestimmen, kann mir das Satellitenbild für den Bereich einblenden an dem ich einen Wegepunkt festlegen will. Optimale Flughöhen können automatisch bestimmt werden. Konflikte mit Lufträumen werden mir angezeigt. Diese löse ich mit Umrouten oder Änderung der Flughöhe. Zum Schluss übertrage ich die Flugstrecke in eine ICAO Karte, überprüfe dabei die ermittelten Angaben und drucke mir die Unterlagen aus. Skydemon kann ich mit meinem Flugsimulator (mit Höhenprofil und Satellitenbild auf der Oberfläche) koppeln und so die Strecke zu Hause abfliegen. Die Strecke und die Lage der Platzrunde sind mir so visuell schon bekannt. Zusätzlich sehe ich mir kurz vor dem Flug Gafor und Notams mit getrennten Programmen an (DWD App und VFRiNOTAM). Anflugblätter habe ich ebenfalls als Ausdruck dabei. Selbst wenn mein Handy während des Fluges seien Geist aufgeben sollte bin ich gut vorbereitet.

    Man sieht das ich für die Flugvorbreitung sehr viel Zeit habe. Zur Zeit fliege ich übrigens nur in der BRD.

    VG

    Thomas

  • Hallo,

    >
    > Klassisch navigieren habe ich schon lange nicht mehr gemacht.
    >

    :-)))  geht mir genau so!

    Bei mir läuft EasyVFR immer auf dem Kniebrett-Tablet,
    quasi als primäre "digitale" Luftfahrtkarte inkl. Logbook.

    ICAO-Karte im Hintergrund ist möglich, benutze ich aber
    nicht. Die EasyVFR Kartenelemente sind in ihrer Darstellungs-
    größe frei konfigurierbar und extrem gut abzulesen - Die ICAO
    Karte benötige ich persönlich nicht.

    Mit EasyVFR checke ich vorab auch Wetter, GAFOR und NOTAMS.
    Wichtige NOTAMS für meinen Flug lasse ich auf der Karte
    (Sprungebetrieb, Baloonaufstiege, Kunstflugboxen etc.)
    und "unwichtige" NOTAMS (defekte VORs ;-) schalte ich auf "Hide".

    Wenn man die DFS Anflugkarten in EV "dazu" bucht, dann
    bekommt man den originalen DFS AIP AD2 Flugplatzinformations-Text
    Teil mit dazu (im EFB)


    >
    > So ganz klassisch: MIt guter Flugvorbereitung,
    >

    Keine Angst, meine Flugvorbereitung ist sicher besser als alles "handgemachte"! :)

    (Alleine das händische Abarbeiten der aktuellen METAR, TAF und NOTAM-
     Listen ist schon kaum sinvoll in Form einer Flugvorbereitung zu erledigen! ;-))


    >
    > Koppelnavigation per Rausschauen und Finger auf der Karte?
    >

    Wenn ich zuhause "um den Kirchturm" fliege, dann
    benötige ich ja nicht wirklich eine "Navigation" und
    wenn ich Strecke fliege, egal ob In- oder Ausland, dann muss ich
    sicher in Lufträumen oder um Segelflug-Windenstarts oder Sprungzonen
    navigieren, VRPs in CTRs finden und dabei noch möglichst viel
    Luftraumbeobachtung machen.

    Das geht mit einer GPS Moving Map wie EasyVFR absolut spitze!

    Ich habe früher sehr viel mit Papierkarte "gefranzt", das
    ist aber bei etwas anspruchsvolleren Flügen deutlich zu unsicher,
    da man viel zu lange in die Karte und zum Boden schauen muss und
    von der Luftraumbeobachtung abgelenkt ist.

    Ich gleiche lediglich zur Kontrolle immer mal die digitale Karte optisch
    mit dem Boden ab.

    Neben der NOTAM Darstellung und Bearbeitung ist die früher schon beschriebene
    "ein Finger" Bedienung von EasyVFR für mich mittlerweile zum
    Hammerkriterium im Cockpit geworden.

    Verschieben, Zoomen, Aviation-Infos abrufen, Route anlegen,
    Waypoints löschen oder hinzufügen.... Tap, Tap, Tap.

    Das Erstellen und Bearbeiten von Routen direkt aus der MovingMap
    heraus hat sich in der neuesten EV Version nochmals deutlich
    verbessert [Depart] [Insert] [Append] [Remove]

    kein "Tippen und Halten", kein "Tippen und Ziehen" zum Routen basteln,
    kein "doppel Tippen", kein "Zwei Finger Akrobatik Pinch Zoom"...
    (man "kann", "muss" aber nicht, weil′s anders in EV viel besser geht ;)

    Es gibt m.E. keine Flugnavi-App, die sich im Cockpit
    (nach nur kurzer Eingewöhnung) sicherer bedienen lässt, als EasyVFR.

    Man muss sich etwas einarbeiten, und sich alles "schön" einstellen.
    Dann ist EV kaum zu schlagen.

    Peter, ich empfehle eine 30 Tage EV Testlizenz und du kannst dich mal
    "austoben" ;-)


    BlueSky9



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