• Hallo zusammen,

    ich bin dabei mir SkyDemon zu gönnen nebst Tablett da es nun doch mal weiter weg gehen soll...

    Es wird über ein Android-System verfügen, so weit so gut.

    Nun - ich bin ein Vertragsmuffel, vor allem was die Telekom und Vodafone betrifft.

    Da ich ja auch eine SIM-Karte dazu erwerben werde wollte ich mal in die Runde fragen wen ihr so gewählt habt außer die beiden o.g.?

    Die Beiden scheint ja doch am meisten verbreitet zu sein...

    Irgendwer hier der auch mit Prepaid-Anbietern gute Erfahrungen gemacht hat bzgl. Netzabdeckung ?

    Bin für jegliche Anregungen und Infos dankbar ;-)

  • Moin,

    wenn dein Telefon eine Hotspot-Funktion hat, würde ich die nutzen. Am besten über Bluetooth, dann hast du keine Fummelei mit dem WLAN, falls du Stratux oder Powerflarm oder so ebenfalls nutzt.

    Ansonsten ist es häufig relativ preiswert, auf den bestehenden Vertrag eine zweite Sim-Karte zu buchen. Teilweise bekommt man die schon umsonst, aber selten kostet es mehr als ein paar Euro.

    Ansonsten ist es Flieger wichtig, welches Netz du wählst. Die ehemalig D-1 und D2-Netze ( Vodafone / Telekom ) sind auch in der Luft deutlich besser zu empfangen als die Telefonica/O2-Netze. 

    Gruß Raller

  • Für IoT Anwendungen nutze ich regelmässig Blau PrePaid in diversen Kleingeräten und seitdem das Nationale Roaming funktioniert, reicht das auch für Tablets von Gelegenheitsfliegern. Abdeckung ist damit ok, LTE Möglichkeit sollte dabei sein.

    Alternativ würde ich aber auch mal über eine MultiSIM zu dem sicherlich ebenfalls bestehenden Mobilfunkvertrag nachdenken = preislich liegen die meist bei 5 Euro p.m. und nutzen das Datenvolumen gemeinsam mit dem Smartphone.

    Die Nutzung vom Smartphone als Hotspot finde ich übrigens weniger sinnvoll, weil das interne GPS dann einen Fast-First-Fix nicht über A-GPS machen kann.

    Wenn du anfängst mehr zu fliegen, werden irgendwann PrePaid und auch Skydemon an ihren Grenzen stossen, aber solange ist das erst mal "good enough". Lies dir nochmals die Grenzen von Skydemon und vor allem auch der eingeschränkten NOTAM Darstellung an. Die Limitierungen eines Billig-Systems wie Skydemon müssen einem immer bewusst sein!

  • Hühnerstall2 schrieb:
    Wenn du anfängst mehr zu fliegen, werden irgendwann PrePaid und auch Skydemon an ihren Grenzen stossen, aber solange ist das erst mal "good enough". Lies dir nochmals die Grenzen von Skydemon und vor allem auch der eingeschränkten NOTAM Darstellung an. Die Limitierungen eines Billig-Systems wie Skydemon müssen einem immer bewusst sein!
    Also, ich fliege ziemlich viel VFR in Europa herum und SD hat mich bisher prima begleitet. Natürlich gibt es (sehr wenige) bessere Systeme. Aber die kosten dann mindestens das 3fache/Jahr, zB ForeFlight Europe. Für IFR-Flieger mag das anders sein, aber für mich reicht es allemal.

    Deine Begründung, es würde die Notam-Darstellung eingeschränkt sein, machst Du woran fest? Kannst Du mal ein Beispiel dazu nennen?

    Gerd

  • edhs schrieb:
    Deine Begründung, es würde die Notam-Darstellung eingeschränkt sein, machst Du woran fest? Kannst Du mal ein Beispiel dazu nennen?
    Dazu gibt es schon einen Haufen Diskussionen.

    Hauptproblem ist, dass Skydemon nur die Zeile mit den NOTAM Area of Interest Koordinaten verwendet, um dann generische Kringel in die Karte zu malen. Damit werden die echten Informationen im NOTAM nicht automatisch ausgewertet und angezeigt. Der orange Kringel in der Nähe deiner Flugbahn ist nur eine Erinnerung: "Hier musst du noch mal die ausführlichen Texte im NOTAM lesen".

    Dadurch hat man eine falsche Vorstellung von den NOTAM Gebieten, teilweise sieht man sie auch gar nicht, weil Skydemon die ab einem Radius ausblendet, und ausserdem können die orange Kringel bis zu 2 nautische Meilen neben der echten Position sein. Der orange Kreis in Skydemon kann zum Beispiel auch eine total komplizierte Kartoffelform sein ... so letztes Jahr in Frankreich.

    Die Antwort von Skydemon ist dazu immer: "It is the sole responsibility of the pilot to read und comprehend the NOTAM, we are only aids". Wenn man das verinnerlicht hat, ok, aber wenn nicht, wird es knifflig.

    Und ja, ich habe auch schon mal versucht zwischen zwei in Skydemon mit einem Zwischenraum angezeigten NOTAM Gebieten durch zu fliegen, um dann von London Information zu hören dass die Gebiete sich überlappen, die Skydemon Anzeige bekannt falsch wäre und ich sollte mich da schleunigst weg schleichen.

    Alles gut und es ist halt billig, aber blind für die Probleme damit sollte man nicht werden. Nicht einmal ein ganzer Entwickler ist eben nicht wirklich Programmierpower.

  • Firefly schrieb:
    Da ich ja auch eine SIM-Karte dazu erwerben werde wollte ich mal in die Runde fragen wen ihr so gewählt habt außer die beiden o.g.?
    Ich verbinde vor dem Flug kurz das iPad per Hotspot mit dem Handy und lade alles relevante runter. Fertig.

    So fliege ich schon viele Jahre durch die Gegend...


    Chris

  • Ich habe in dem Tablet eine MultiSim zu meinem Handy drin. Bin vorher aber auch über Jahre ohne Mobilfunk-Anbindung geflogen. Wenn man sich alle Karten vorab daheim per DSL-Router und WLAN runter lädt, kann man verdammt weit kommen.

  • Vielen Dank für eure Rückmeldungen!

  • Noch mal ein paar Gedanken zu den Apps die wir benutzen, die auch gerne häufig im Ausland fliegen. Da hat SkyDemon mit ForeFlight eine richtig große Konkurrenz bekommen. Das ist Golf gegen Mercedes.

    Mir hat SD bisher gereicht und gute Dienste geleistet. Besonders die häufigen Updates, die Kartenpflege und die gleiche Darstellung aller europäischen Karten sind für mich Gold wert gewesen (und preiswert dazu, wenn ich bedenke für jedes Land extra Karten kaufen zu müssen).

    Aber es ist natürlich zu bedenken, dass der sich der Mehrpreis in meinem Fall von SD zu ForFlight mittlerweile rechnet und ich denke, SD muss sich sehr anstrengen, wozu ich den Jungs von der Insel heftig die Daumen drücke, denn Konkurrenz belebt das Geschäft, erhöht die Qualität und senkt die Preise.

    SD kostet als Jahrslizenz aktuell 108 €. FF gibt es in der kleine Version bereits für 95 € und die mittelere kostet 180 €  mit umfangreichen Möglichkeiten für VFR-Flieger. Die große Version ist mehr für große Flieger und IFR-Verkehr.

    Ich fliege in den USA mit FF. Fand bisher die Software sehr leistungsstark, aber auch fordernd was die Nutzung angeht (professioneller als SD und daher auch nicht so intuitiv).

    Ein Fliegerfreund ist zu FF gewechselt. Wenn wir gemeinsam Routen planen, er auf FF und ich gleichzeitig auf SD, dann hat er immer wieder bessere Kartendetails (zB. VFR-Routen durch Gebiete mit vielen Einschränkungen, Passhöhen etc). Die sind manchmal in SD nur rudimentär vorhanden.

    Also was tun? FF bietet im Rahmen seiner Marketing-Strategie momentan Webinars an. Ich werde die mir mal ansehen. Das Bessere ist der Feind des Guten. Für mich ist es eventuell interessant zu FF, mittlere Version, zu wechslen, auch weil sie für 100 $ zusätzlich die USA freischalten. Das hätte ich für die kleine Version dort drüben auch schon bezahlen müssen.

    Und noch eine Bemerkung zu den Preisen. Fliegen ist teuer. FF ist nicht billig verglichen mit einigen APP′s. Aber bei Flügen im europäischen Raum gibt es viele Besonderheiten, die zu kennen viel Unannehmlichkeiten erspart. Also spricht hier viel für FF.

    Für SD drücke ich dennoch die Daumen, denn Konkurrenz belebt das Geschäft.

    GErd

  • edhs schrieb:
    (professioneller als SD und daher auch nicht so intuitiv).
    das ist leider oft so, muss aber nicht sein.  Bestes Beispiel ist eine Apple Software: Final Cut Pro richtet sich an den professionellen Anwender kann aber auch von Hobby-Cuttern ohne viele Einarbeitung verwendet werden.

    -skyfool

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