Meteorologie die Grundlagen

Forum - Wetter & Meteorologie
  • AndreaVK schrieb:
    Wenn der Druck steigt und die Temperatur in den Keller geht nimmt die Luftdichte ab und anders herum.
    Ich glaube, es ist eher andersherum 🧐
  • Eric schrieb:
    Ich glaube, es ist eher andersherum 🧐
    Du hast natürlich Recht.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, ich korrigiere. Kommt davon wenn man am Abend obwohl schon müde noch schnell schreiben möchte. Aber war ja ein offensichtlicher Fehler - sonst hätte das Beispiel nicht gepasst ;-)

    Bitte entschuldigt den Fehler.....

  • AndreaVK schrieb:
    Bitte entschuldigt den Fehler.....
    Ist kein Drama 😉
  • AndreaVK schrieb:
    Du hast natürlich Recht.

    Vielen Dank für die Aufmerksamkeit, ich korrigiere. Kommt davon wenn man am Abend obwohl schon müde noch schnell schreiben möchte. Aber war ja ein offensichtlicher Fehler - sonst hätte das Beispiel nicht gepasst ;-)

    Bitte entschuldigt den Fehler.....

    Ich würde es glaube ich eher so formulieren.

    „Wenn der Druck abnimmt, oder die Temperatur steigt, sinkt die Dichte und anders herum.“

  • Part 5 – (ein laues Lüftchen oder) der Wind

    Wind ist die horizontale Luftbewegung.
    Wind entsteht durch Druckunterschiede. Diese beruhen auf Temperaturunterschieden und Temperaturunterschiede haben Dichteunterschiede zur Folge…


    Wind hat zwei Komponenten: Geschwindigkeit und Richtung.
    Die Windrichtung gibt an aus welcher Richtung der Wind weht. Beim Flugwetter wird die Windrichtung in Grad gemessen. Jeweils in 10er Schritten (gerundet). Also zum Beispiel Wind 260° (Westwind). Die Windgeschwindigkeit wird mit Hilfe von Fähnchen dargestellt.


    Im Normalfall wird die Windgeschwindigkeit im Luftsport in  Knoten angegeben.
    Ein Knoten entspricht 1,852 km/h oder 1km/h entspricht 0,54 Knoten.
    Kann sich keiner merken, oder?
    Wir merken uns:
    (Knoten x 2) – 10% = km/h
    (km/h :2) +10% = Knoten

    Wir unterscheiden zwischen Boden- und Höhenwind.
    Der Bodenwind wird in 10 Metern Höhe über Grund auf einem hindernisfreien Gelände gemessen.
    Da der Wind nicht immer gleichmäßig ist, wird hier der Mittelwert aus den Messungen von 10 Minuten genannt (zum Beispiel im METAR).
    Böen sind dabei gemessene Winde die 10 Knoten und mehr von diesem Mittelwert abweichen.

    Der Höhenwind wird meist durch Wetterballons gemessen. Der Weg des Ballons wird mittels GPS ausgewertet.

    Wind entsteht also primär dadurch, dass die Luftdruckunterschiede an zwei verschiedenen Orten ausgeglichen werden sollen.
    Die Luftteilchen fließen vom hohen zum tiefen Druck (Merkbild: von oben nach unten – vom Berg ins Tal).
    Wir haben also ein Druckgefälle. Dies wird Druckgradientkraft genannt.


    Je größer dieser Unterschied ist – desto stärker ist der Wind. Wenn wir uns eine Bodenwetterkarte ansehen und die Isobaren sind darin nahe beieinander können wir daraus starken Wind erkennen.
    Wir merken uns also:
    Je kleiner der Abstand zwischen den Isobaren desto stärker der Wind und umgedreht!!!
    Das ist wichtig für unser Flugplanung!!!


    Dann haben wir noch die sogenannte Corioliskraft.
    Die Erde dreht sich ja bekannter weise. Dadurch haben die Luftteilchen welche sich auf der Oberfläche bewegen eine Ablenkung – dies ist die Corioliskraft.
    Wenn der Wind im Rücken ist befindet sich das Tief vorne links und das Hoch rechts hinten!
    (Auf der Nordhalbkugel)!


    Während des Tages können wir beobachten, dass es am Vormittag oft relativ windschwach ist. Im Laufe des Tages nun wärmt sich der Erdboden auf. Und damit die darüber liegenden Luftschichten. Die so erwärmte Luft ist leichter und steigt daher in Luftblasen auf. Das haben wir vorher schon mit bekommen. Das ist Thermik! Zeitgleich gibt es einen Ausgleich durch absinkende Luft. Hierdurch wird es oft böig.
    Wenn sich dann am Nachmittag/ Abend der Erdboden wieder etwas abkühlt kann sich schnell eine Bodeninversion bilden. Durch diese Kaltluftschicht wird der Bodenwind wieder schwächer.

    Ausserdem kennen wir noch lokale Winde.
    Der Land-Seewind zum Beispiel.
    Die Erwärmung von Wasser und Land ist unterschiedlich. Das Land wärmt sich logischerweise mehr auf als die Wasserfläche. Daher kommt es zu Auf- und Abwinden in dem Bereich welche bis zu 15 Knoten ausmachen können und bis etwa 1000ft. über Grund gehen können.

    Oder auch der Tal-Bergwind
    Am Mittag erwärmt sich die Luft im Tal. Diese steigt auf. Bei der Abkühlung in der Nacht sinkt diese wieder nach unten. Es entsteht eine Talabwärtsströmung. Oder auch Bergwind genannt.


    Es gibt ausserdem zum Beispiel noch:
    Mistral: Starker Wind über dem Rhonetal
    Bora: Zu finden an der Adria – kann Sturmstärke erreichen.
    Föhn: komme ich später noch zu
    Scirocco: Tritt im Mittelmeerraum auf


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