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Persönliche Ängste

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63Beiträge in diesem Thema Jetzt antworten
  • Chris_EDNC schrieb:
    Ich bin selber immer wieder ueberascht, wieviele Piloten unter Hoehenangst leiden. So auch ich, ab 2m auf ′ner Leiter z.B. ist Feierabend... :) Aber im Flieger 12000 Fuss, kein Problem. Strange...

    Jupp, geht mir genau so. Beim Reinigen der Regenrinne verbeisse ich mich fast darin. Keine Ahnung wie viel Schweiß ich da immer lasse ... :-)

    Bye Thomas
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  • Flyit schrieb:
    @Triple-Delta  Das mit der Höhe kenne ich auch. Obwohl ich immer wieder fasziniert bin, wenn ich so schön über den Wolken schwebe, traue ich es mir selbst nicht unbedingt zu. Wie hast du dich daran getastet?
    Lieblingsspruch meines Fluglehrers: Höhe und Geschwindigkeit sind die Freunde des Piloten.
    Irgend wann war die Angst vor der Höhe weg. Wobei ich mich in Tiefdeckern wohler fühle.
    Höhenangst habe ich auch heftige, aber das haben viele Piloten, selbst bei der Lufthansa.
    Ein gesundes Maß an Größenwahn gehört allerdings zu allem dazu, ob berufliche oder private Herausforderung.
    bb
    hei
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  • Also, ich glaube dass das, was hier als Angst beschrieben ist, eher der Ursprung von Verantwortlichkeit und daraus resultierender Sorge sich und anderen gegenüber ist. Das Problem mit den Kollegen/innen im Verein ist ein oft anzutreffender völlig falscher Ansatz. Man wird nicht ernst genommen oder belächelt. Dabei sollte doch gerade im Verein eine Kultur gepflegt werden, die die jungen Piloten in ihrem noch unsicheren aber sehr verantwortlichem Handeln positiv bestärkt. Das Gegenteil ist oft der Fall. Die großen "Me 109 Piloten", die zum Kaffee den Nachbarplatz seit 25 Jahren anfliegen, sind die coolen Jungs, die anderen alles Warmduscher und Weicheier.

    @ Flyit lass Dich davon nicht beeindrucken. Du kannst unter Umständen mehr, als viele dieser "Profis"

    Deine "Angst" kennt (fast) jeder. Für viele Extremsportler ist dieses Gefühl absolut wertvoll. Es lässt einen hellwach sein und voll konzentriert und fokusiert auf das was auf einen zukommt.

    Versuche damit gut umzugehen. Es wurde ja schon mehrfach erwähnt,- vieeeel fliegen! Wie Bluesky schrieb aber alleine. Mach´einen Wintercheck im Frühjahr mit Lehrer und wenn alles ok ist, steig alleine ein. Bleibe am Anfang in Platznähe und erkunde Deine Umgebung. Du wirst sehen, Deine Radien werden immer größer und das Gefühl von Sicherheit meldet sich. Du wirst immer selbstbewußter werden und nach Deinen Flügen wirst Du stolz sein auf das, was Du getan hast. Wenn Du fremde Plätze anfliegst, suche Dir einige nicht zu weit entfernte aus. Bevorzuge einen Platz, den Du mit einer Leitlinie gut finden kannst. Karte vor Dir, GPS als Back up. Bis Du das alles ein paar mal praktiziert hast, sind einige Stunden im Alleinflug geleistet und das Problem rückt immer stärker in den Hintergrund.

    Das "Restangstgefühl" das noch bleibt ist wie schon geschrieben, eher positiv einzustufen und völlig normal!

    Nur Einfallspinsel fürchten sich vor nichts.

    Guten Flug und nix für ungut!

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  • Schön geschrieben lazysting. :)

    Beste Grüße,
    Olli
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  • Top lazysting!
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  • Kann ich auch bestätigen das víel allein fliegen und sich langsam immer weitere und anspruchsvolle Ziele  setzen  die Angst komplett verdrängt hat. Da gab es auch das Bauchgefühl als  ich w g unklarem Wetter mich rasch zur Umkehr entschieden habe. Jetzt mit vielen Std Flugerfahrung würde ich da locker weiter fliegen. Aber für damals war die Entscheidung korrekt und hat mich dann auch nicht überfordert.

    Besonders heftige Thermik und Winde sorgten am Anfang für unbehagen. Aber genau in diesen Situationen habe ich gelernt was der Flieger und ich so aushalte.

    Ich fliege übrigens überhaupt nicht gern mit anderen Piloten. Ich habe eher die Panik das der Copilot mir in der kritischen Situation ins Steuer greift. Unbedarfte Gäste sind mit lieber.  Auch FIs will ich nur zum Checkflug oder Seitenwindtraining . Denn unwillkürlich gebe ich da die Verantwortung ab. Wer ist denn dann in einer kritischen Phase wirklich am Steuer ?  

    Jetzt völlig angstfrei  hat bei mir schon deutlich mehr als 200 Std  gebraucht . 

    DM

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  • Nochmals danke für die guten Worte an Euch alle!
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  • Flyit schrieb:
    Nochmals danke für die guten Worte an Euch alle!

    ... und wenn Du Deine "Ängste" schließlich überwunden hast, wirst Du merken, dass alleine fliegen sehr langweilig sein kann.

    Michael

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  • @ Dentist Du meinst, weil du niemanden zum Unterhalten hast?
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  • Oh nee, jetzt hab ich einen Daumen nach unten bekommen und sehe gerade auch warum?! Das war überhaupt nicht auf Flyingdentist bezogen, sondern "weil man dann niemanden zum Unterhalten hat" .

    Sorry Dentist, wenn es falsch angekommen ist. War wirklich keine Absicht!

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