Lesebrille beim Fliegen

Forum - Fliegerische Tauglichkeit
  • Selbst bei alten Leuten hat eine ADD>2,25D  nicht sinn. Die instrumente sind eher weit weg und die Landkarte aus Papier ist noch damit lesbar. Der Vorteil dabei ist auch das die isoastigmatischen Randzonen nicht so ausgeprägt sind. Das Design der Progression ist natürlich enorm wichtig. Das billigste Segment ist zu vermeiden. Ein Design das einen breiten Korridor, aber ein seitlich engen Nahbereich ist optimal. Wenn auch noch die Höhe der Progression lang gewählt werden kann, sind die unscharfen Randbereiche mehr als akzeptabel. 

  • Mr. Lucky schrieb:
    Als meine Frau Gleitsichtgläser geordert hat, gab es Vergleichsbilder, bei denen das der ganz schmale Lesebereich war. Die gibt es aber auch in DEUTLICH breiter (auch von Zeiss)!
    Du meinst breiteren Lesebereich? Das brauche ich nicht, sondern ein scharfes Bild in der Ferne im unscharfen Bereich beim ersten von mir geposteten Bild.
    dieZwei schrieb:
    wir haben den eingeschliffen Nahsichtbereich sehr tief in die Sonnenbrille gesetzt, sodass ich nur zum Kartenlesen die Augen nach unten richte, für das Navi welches Hoch hängt muß ich den Kopf etwas nach hinten neigen, aber es gibt keine verschwommenen Bereiche beim aus dem Fenster schauen.
    Exakt so habe ich das auch anfertigen lassen.


    Chris

  • Moin!

    Ich habe mir beim Optiker meines Vertrauens eine bifocale Brille machen lassen. Die Oberkante des Lesefeldes haben wir genau auf die Paneloberkante (bei gerader Kopfhaltung) gesetzt.

    Dann noch in der Lesezone die Entfernung des schärfsten Sehens auf den Abstand der Instrumente eingestellt.

    So eine genau angepasste Brille ist erstaunlich billig im Vergleich zu Gleitsicht. Ich habe diese Brille immer im Flieger liegen, da die Anpassung nicht unbedingt alltagstauglich ist.

    Im normalen Leben trage ich eine gute Gleitsichtbrille, aber im Flieger will ich nie wieder etwas anderes als meine "Opabrille" mit der eingeschliffenen Lesezone.

    Tom

  • Quax, das ist insgesamt eine gute Lòsung.

    Die Nachteile sind:

    Entweder eine Stufe in der Plastik,

    oder Glas, schwer, dick, im Nahbereich nicht nachdunkelnd. Oder nur Oberflàchenkoloriert.

  • Ich bin Kontaktlinsenträger (kurzsichtig) und mittlerweile auch in einem Alter, in dem die Lesebrille notwendig wird. Habe mir in die Sonnenbrille solche Linsen hineingetan (ein Tropfen Wasser), das funzt total super. Das geht auch in jeder normalen Brille, kann man mit der Nagelschere (z.B.) zurechtschneiden.

    https://www.amazon.de/Leselinsen-Hydrotac-Sonnenbrillen-Spobrillen-LH/dp/B00KQU468G/ref=sr_1_3?tag=ulforum-21

  • Mich wundert es, daß nach all den Kuriositäten noch keiner geschrieben hat,

    daß Er immer mit Copilot fliegt und den gucken und lesen läßt.

  • Das konnte ich ja nicht schreiben, weil ich ja auch schreiben und lesen lasse im Netz :) ;)

    (diktiert von Higgy, getippt vom ghostwriter)

    :)

    ;)

  • Die halbhaftenden Weichplastikteile haben folgende Nachteile:

    Die meisten Leute wissen nicht wie sie zentriert werden sollen. Legale toleranz 1 mm ineiner richtung, 0 mm in der anderen. Höhe sowieso. 

    Nicht garantierte Haftung. 

    Schlechte optische Qualität und verarbeitung. 

    Alternd. 

    Wenn die Trennfläche nicht überall durchnässt bleibt, hast du reflexionen. 

    Sehr schwer zu reinigen. Trennrisiko. 

    Von mir aus nur bei schwachen Additionen anzuwenden. 

    Von Vorteil bei besonders gewölbten Gläsern. 

  • @ Postbote

    ..also für den Start zumindest muß man nicht immer einen Copiloten mitnehmen, ein Passagier reicht da auch völlig aus.

    Hatte doch glatt neulich meine Brille vergessen, wollte aber trotzdem unbedingt fliegen. Also rein in das Dingens und ab auf die Piste. Nach dem Aufrollen Vollgas und ab. Die dicken Striche in der Pistenmitte sind nach dem Aufrollen so einigermaßen zu erkennen. Aber nach kurzer Zeit - und wenn dann in immer schnellerer Folge hell - dunkel - hell - dunkel erscheineinen, dan weiß ich das ich genau mittig auf der Piste bin...  Alles ok sowei. Aber irgendwann sind dann diese Striche fertig und das ist dann der Moment wo der Pilot genau auf seinen Passagier hören muß. Wenn der nämlich auf einmal ganz laut schreit:  ....AAAAH WAAAAH  AAAAAAAAHHH.....  dann gibbet es nur noch eines zu tun - nämlich  ZIEHEN - ZIEHEN - ZIEHEN am Höhenruder bis der Pax aufhört diese Geräusche von sich zu geben.      Also bei mir hat das immer geklappt....

    Ich wünsche Euch allen noch einen schönen Samstag ...   ;o))

  • Mir hat die Sonnenbrille "Maui Jim Reader" die Lösung gebracht. Es gibt die Gläser in den Farben schwarz, braun und grün. Grün taugt bei Sonne und starker Bewölkung und hat sich somit bewährt. Sie liegt ständig in meiner FK12 und hat mich noch nie im Stich gelassen. So macht das Fliegen auch mit kürzer werdenden Armen Spass :-)

    https://www.amazon.de/Maui-Jim-Makaha-Reader-Sunglasses/dp/B073ZJJVKR?tag=ulforum-21

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