• Simulant schrieb:

    P.S. Magenfüllstand steht immer auf "Low", kannste Denken warum...
    Auch wenn der Thread hier veraltet ist (war länger offline), so möchte ich noch meine Meinung schreiben.

    Definitiv hat Übelkeit beim Fliegen am Anfang auch etwas mit ein bissel ANgst zu tun, weil man sich mit der Materie noch nicht auskennt. Dazu kommen plötzliche Flugmanöver seitens des Lehrers, die man nicht erwartet (meiner hat das gerne gemacht... :D)

    Des Weiteren kann auch ein leerer Magen Übelkeit auslösen, ein wenig sollte man schon im Magen haben, nüchtern fliegen ist Mist...
  • Hallo Simulant,

    wie sieht es denn heute aus, hast Du die Übelkeit in den Griff bekommen? 

    Das Problem mit der Kinetose kann ich nachvollziehen, dass gleiche Problem hatte ich vom ersten Schnupperflug an. Nach ca. 15-20 Minuten war ende mit fliegen... Nachdem ich mit meinem Fluglehrer ausführlich darüber gesprochen hatte, haben wird den Körper für das Fliegen fliegen "trainiert". Angefangen mit 15 Minuten Flugzeit, die wir dann langsam aber kontinuierlich gesteigert haben. 
    Sobald aber wieder mal bissl Thermik oder Wind ins Spiel kam, war es vorbei. Ich habe es dann auch mit den verschiedensten Tricks probiert (nichts essen, ohne Fett essen, viel trinken, Homöopathische Globuli...), es hat allerdings keiner der "Versuche" so richtig funktioniert...dann kam die Lösung!!!
    Nachdem ich auf die Seite, die Carlson gepostet hat, aufmerksam geworden bin, habe ich es mit Bananen probiert.
    Siehe diesen Absatz: 
    • "überlegtes Essen - auf keinen Fall mit leerem Magen fliegen aber auch nicht sofort nach einer opulenten Mahlzeit! Während längerer Flüge häufig kleine Häppchen essen! Nicht zu empfehlen sind Schokolade, kohlensäurehaltige Getränke, blähenden Speisen. Gut ist Vollkornbrot, Obst - besonders Bananen, Müsliriegel mit wenig Zucker. Regelmäßig aber in kleinen Schlucken trinken - am harmlosesten ist klares Wasser, auch "stilles Mineralwasser" genannt."

    Naja, das Ergebnis war schier unglaublich. 1-2 Bananen vor dem Flug und das Wetter kann sein wie es will. Ich habe keinerlei Probleme mehr. Wichtig scheint mir auch, viel zu trinken (stilles Wasser!). 
    Ich bin auf jeden Fall happy und kann seit dem stressfrei in den Flieger steigen...falls es bei Dir noch nicht geklappt hat, versuche es mal mit dem Bananentrick ;o)

    Viele Grüße und many happy landings,
    Oli
  • Hallo Oli,

    mit den Bananen und Vollkornbrot  von Carlson′s Seite habe ich auch probiert und klappt einwandfrei.
    Früher bin ich auch immer mit der These geflogen " was nicht im Magen ist, kann auch nict wieder raus".
    Als sich bei einem Flug dann mein KReislauf fast verabschiedet hat, weil ich so wenig gegessen und getrunken habe, wurde mir klar wie wichtig das ist.
    Mittlerweile wird es imm besser und ich trainiere mich darauf hin, mal auf eine Currywurst mit Pommes irgendwo hinzufliegen :-)

    Stilles Wasser? Da musste doch genug Alternates haben, da es direkt durchgeht oder nicht? :-)

    Gruß DIrk
  • Hi Simulant,

    was die Bananen angeht - das halte ich auch so.
    Ich esse auf dem Weg zum Platz ne Banane.
    Zum einen sollen die gut für die Konzentration sein,zum anderen
    belasten die nicht.
    Mein Freund hat vor dem ersten Mitflug partout nicht auf mich hören wollen und nix gegessen...nach 15 Minuten
    war ihm flau zumute....
    Beim zweiten Mal hat er auf mich was gehört und ne Stunde vorher was leichtes gegessen und
    stilles Wasser getrunken,und alles war gut.

    Das Thema Angst wurde ja auch schon angesprochen.Starke Anspannung kann auch zu Nebenwirkungen führen.
    Versuch es doch vorher mal mit nem Tee zum Entspannen,oder geh am Platz ne Runde spazieren vor dem Flug.

    Irgendwas müssen wir doch finden was Dir hilft ;-)

    Gruß
    Markus2

    P.S.:Hast Du mal den Tip mit Petersilie von Carlson ausprobiert?
  • Hallo,

    danke für die Tips. Außer Carlson Petersilien Tip hab ich alles schon zweimal durch...
    Hat also nicht viel geholfen.

    Die Probleme liegen, denke ich, ganz woanders, ich hatte es in einem anderen Thread ja schon angedeutet.

    Konkret, nachdem unsere Flugschulmaschine in diesen Herbst abgestürzt ist mit zwei Toten, hierzu möchte ich aber keine Details nennen, auch nicht auf Nachfrage, habe ich beschlossen die manntragende Fliegerei erstmal auf unbestimmte Zeit aufs Eis zu legen und mich wieder verstärkt mit der Modellfliegerei zu beschäftigen.
     
    LG

    vom Simulant
  • Simulant schrieb:
    Konkret, nachdem unsere Flugschulmaschine in diesen Herbst abgestürzt ist mit zwei Toten, hierzu möchte ich aber keine Details nennen, auch nicht auf Nachfrage, habe ich beschlossen die manntragende Fliegerei erstmal auf unbestimmte Zeit aufs Eis zu legen und mich wieder verstärkt mit der Modellfliegerei zu beschäftigen. 


    ... und wie hälst Du es mit dem Autofahren? Nachdem die Anzahl der Verkehrstoten in diesem Jahr wieder gestiegen ist, hast Du sicher auch das Autofahren "aufs Eis gelegt", oder?


    OK, diese kleine Provokation soll nur ein Hinweis darauf sein, wo ich Deine Hauptprobleme vermute. Sie sind wahrscheinlich in erster Linie psychischer Natur, und da helfen die "Fliegerhausmittelchen" gegen aviatisches Unwohlsein eben nicht wirklich.
    Ich nehmen an Du sitzt auch im Zug nur äußerst ungern mit dem Rücken zur Fahrtrichtung.


    Michael

  • FlyingDentist schrieb:


    ... und wie hälst Du es mit dem Autofahren? Nachdem die Anzahl der Verkehrstoten in diesem Jahr wieder gestiegen ist, hast Du sicher auch das Autofahren "aufs Eis gelegt", oder?


    OK, diese kleine Provokation soll nur ein Hinweis darauf sein, wo ich Deine Hauptprobleme vermute. Sie sind wahrscheinlich in erster Linie psychischer Natur, und da helfen die "Fliegerhausmittelchen" gegen aviatisches Unwohlsein eben nicht wirklich.
    Ich nehmen an Du sitzt auch im Zug nur äußerst ungern mit dem Rücken zur Fahrtrichtung.


    Michael

    Ich lese ja meistens nur mit, weiß also, dass Du, Michael, das tatsächlich eher als Provokation bzw. Denkanstoss gemeint hast. Dennoch.... Aus meiner Sicht ist eine solche Entscheidung (und die Tatsache, sie auch so öffentlich zu begründen) eine sehr normale und gut nachvollziehbare. 

    Der Vergleich mit dem Autofahren ist vielleicht schwieriger als mit dem Motorrad fahren, weil letzteres vermeidbar ist. Wer von uns würde nicht ins Nachdenken kommen, wenn ein Kamerad auf der Strasse verunglückt. Und wie viele unter uns haben schon einen Fliegerkameraden verloren uns sind ins Nachdenken gekommen?

    Simulant: Dir entgeht etwas ganz Großartiges. Das Gefühl, eine Flugmaschine ganz allein zu steuern. Wunderbare Momente (um nicht "magisch" zu benutzen). Großartige Freundschaften mit ziemlich ausgefallenen Leuten, die sich ihren Lebenstraum erfüllen. Die Fliegerei ist ein Privileg. Sie ist einzigartig und unglaublich.

    Aber: Das Risiko ist nicht gering. Deshalb kann ich Simulant′s Entscheidung verstehen. 

    Andreas

  • @simulantIch vermute bei Dir kein Problem. Ich finde es völlig unproblematisch sich zu entscheiden etwas NICHT zu tun. Ich mache auch kein Synchronschwimmen, gehe nicht Angeln, fahre keine Autorennen, sammele keine Briefmarken und fühle mich trotzdem völlig normal.
    Mach dir keine Sorgen, ich bin sicher, auch Modellflieger finden ihr Glück und ihre Erfüllung ohne selber in einer fliegenden Kiste zu sitzen.
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