Du schriebst:
Ist es nicht schon Sinn und Zweck der Solo-Flüge während der Ausbildung, dass man Erfahrung sammelt und sicher im Umgang mit dem Flugzeug wird?
Sicher doch. Aber gerade bei den ersten Flügen nach dem Scheinerhalt ist da ja sicher noch eine deutliche Lernkurve zu spüren...
und dann noch:
PS: Ich fliege fast nie Strecke. Geradeausfliegen kann ich auch mit Air Berlin. ;-)
dann haben wir eine unterschiedliche Sicht auf das Überlandfliegen. Für mich bedeutet es, das Land aus der schönsten Perspektive zu sehen, kennenzulernen, zu genießen.
Und, es bringt auch Herausforderungen mit sich: Einen fremden, bisher unbekannten Platz anfliegen. Diesen Platz erst mal zu finden, die Platzrunde im Gelände zu "sehen". Sich in die fremde Platzrunde einzufügen (mit sehen, funken und entsprechend fliegen. Abstände, Geschwindigkeiten). Und dann auf diesem unbekannten Platz genauso gut und sicher zu landen, wie auf dem Heimatplatz. Da ist die Piste vielleicht breiter oder schmaler. Und eine Baumreihe bringt hier oder da Turbulenzen, ein Segelfluggelände geleich daneben, und, und, und...
Geradeausfliegen ist was anderes.
gero