Der SPL-er schaut neidisch auf den PPL-er, dieser wieder auf den ATPL-er.
Folge: Ruf nach Zertifizierung für ULs, weil es unglaublich viele höher qualifizierte Piloten gibt, die so eingebildet sind, daß offensichtlich schon allein deshalb die vergleichsweise einfache Technik von ULs nicht mehr überblickt werden kann. Also braucht dieser Personenkreis nicht nur allein eine erleichternde Einweisung, um UL fliegen zu dürfen, sondern eine zusätzliche technische Überrüfung, die sich gewaschen hat. Das schafft hofffentlich Respekt und Demut a la "Insel-Stephan" statt Dünkel - auch pekuniär. Das aufgekommene UL-Zertifizierungs-Geblöke wird dann verstummen und unseren Verbänden ihre Lufthansa-Nachahmer-Affigkeit ausgetrieben, die weder mehr behauptete Sicherheit, sondern eher Einnahmen generieren soll.
Flying Dentist hat - wie so oft - Recht, gerade auch und gerade wegen der deutschen Bürokratie und ihrer üblen Rechtsfolgen ohne Augenmaß - siehe Versicherungs-Lobby. Es gilt: Gehe nie zu Deinem Fürst, wenn Du nicht gerufen wirst. Dieser nimmt dann bekanntlich statt des kleinen Fingers gleich die ganze Hand - oder versucht wie ROTAX - gleich eine Systemverteuerung und wie Windows auch noch eine luftfahrtverbände-protegierte passend-parallele Systemsteuerung - sorry Rulle, löbliche Ausnahmen wie Du bestätigen nur diese Regel.
Sehr gefallen hat mir dieses:
Peter Wille schrieb:
Das ist ja kaum noch zum aushalten. Jetzt will ich es mal versuchen und wer mich danach zum Ko-Idioten stempeln will, sollten wirklich aufmerksam lesen.
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2.b. Dann liefere ich meinen Anspruchsgegnern Munition. Jede Menge! Mit jeder Zeile liefere ich ein Argument, mit dem sich der Anspruch weiter entfernt. Warum sollte ich das tun, wenn ich es nicht zwingend muss? Genau das hat FD beschrieben und das ist nun mal unwiederstehlich richtig. Man kann sich zwar nicht so richtig als echter Pilot fühlen, wenn man nicht wenigstens 30 Minuten nach der Landung Zettel schreibt, aber im Falle eines Falles ist das viel Gesünder, nur der Kinder-SPLer zu sein, der das nicht braucht.
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Man darf ja gerne seine eigenen Auszeichnungen führen, muss aber der hinterbliebenden Partei ZUM EIGENSCHUTZ mitteilen, solche Unterlagen im Fall eines Falles zu vernichten. So gut kann niemand Unterlagen führen. Das und nichts anderes hat FD versucht zu vermitteln und damit liegt er in der kausalen Kette völlig richtig. Das ganze CAMO, L-Akte, Bordbuch-Gerede ist tatsächlich rührend, aber weder zweckdienlich noch zielführend.
Ich wollte übrigens schon immer mal fragen, warum eigentlich seit einigen Jahren im Bereich UL immer mehr nach Echo geschielt wird. Neulich habe ich schon mal was von einem "freiwilligen Typerating" gelesen. Geht′s noch? Das alles gibt es doch schon und wer′s braucht, kann es sofort als Echo haben. Der Preisvorteil der UL Lizenz ist ohnehin fast weg, es spielt also keine Rolle, aber dort warten dann Rating und weiße Hemden mit Streifen auf die "Piloten", die endlich echt sind.
Pete
- zeigt es doch, wie weit wir schon abgeglitten sind - vom Rechtsgut der Freiheit.
Gruß hob