Leute, Leute, in welches Wespennest habe ich mit meiner unbedarften Frage gestochen? Als (noch) Fußgänger und stets freudiger Mitflieger war mir nicht bewusst, welche Animositäten es zwischen den Fliegern von E und M und dann auch noch den M-Tragschraubern so gibt. Für mich sind das alles einfach Fluggeräte und die Unterschiede eher (Lizenz)-Bürokratie.
Bei den Piloten gibt es nach meiner Beobachtung eine große Spannweite. Mir sind welche bekannt, die beim Startlauf feststellen, dass man besser nochmal tanken sollte (Flugvorbereitung?) und den Staurohrschutz entfernen müsste (da fliege ich nicht wieder mit!) und welche, die akribisch Checklisten durchgehen und bei einer fehlenden Radverkleidung auch die auf der anderen Seite vor dem Flug noch abmachen, damit der Flieger symmetrisch ist und nicht auf einer Seite mehr Luftwiderstand hat (obwohl der Vereinsvogel so angeblich seit einer Woche rumfliegt und das nicht wichtig sei). Das hängt eher vom Menschen ab, als vom Fluggerät und dessen Kennung oder der vor Jahren gemachten Lizenz.
Kurzum: Lasst doch die waghalsigen Akrobaten waghalsige Akrobaten sein und den Tragschrauber flap-flap statt brumm-brumm machen... Der eine brummt mit seinem lauten Flächenflieger hier über die Ortschaft weitab von jedem Flugplatz (in 850 ft laut ADS-B) und der andere hat einen lauteren flapp-flapp Tragschrauber, aber schaut, dass er möglichst wenig belästigt.
Leben und Leben lassen. ;)
PS: Danke für alle sachdienlichen Antworten. :)