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PPL-Ausbildung: "zu spät" => alles wird schwieriger?

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Hallo,

    ich lese gerade auf aviationexam.com:

    ... Ankündigung zu bevorstehenden Änderungen im Prüfungswesen, betreffend der Vorbereitung auf die theoretische Luftfahrerprüfung bei den Landesluftfahrtbehörden (DAeC Fragenkatalog).
    Auf Weisung der Landesluftfahrtbehörden muss die Datenbank im DAeC Fragenkatalog angepasst werden. Ab September wird der Zugang zum offiziellen Fragenkatalog für Flugschüler:innen monatlich um 10% gekürzt. Bis Dezember 2022 werden dann nur noch 70% der möglichen Fragen zur Verfügung stehen. Zusätzlich werden neue und auch dynamische Fragen und Antwortmöglichkeiten in den Fragenkatalog aufgenommen werden. ...

    Weiß jemand, ab wann mit den neuen - schwierigeren? - Fragen geprüft wird?

    Früher nur Mulitple-Choice nach genau vorgegebenen Muster, dann Fragen, die man "nicht gelernt hat"?

    Viele Grüße

    FlightControl

  • FlightControl schrieb:
    Weiß jemand, ab wann mit den neuen - schwierigeren? - Fragen geprüft wird?
    Ich denke mal, es wird jeden Monat um 10% schwieriger (betrifft mich auch gerade). Aber Mal ehrlich, das Thema wird ja nicht neu erfunden. ;-)
  • Lern die Theorie, dann kann es dir auch egal sein wieviel davon bekannt und wieviel nicht bekannt ist.

    Das Wälzen des Fragenkataloges kann immer nur ein Lernzusatz sein.

    Oft sind die unbekannten Fragen übrigens einfach Abwandlungen der schon bekannten Fragen, d.h. z.B. andere Werte, oder es wird auf einem Bild nach dem Namen eines anderen Teils als in den bekannten Fragen gefragt.

  • Auf der Seite vom DaeC steht dazu noch

    Die Änderungen betreffen nur den PPL Fragenkatalog, sind also für folgende Lizenzen relevant: LAPL(A)/PPL(A), SPL, LAPL(H)/PPL(H), BPL (Gas/Hot), BZF, AZF.

    Es betrifft also NUR den PPL Fragenkatalog also NUR ALLE Lizenzen ?

  • na den UL-SPL nicht

    ich finde das durchaus nicht schlecht, schiebt es dem Bulimielernen doch ein wenig den Riegel vor und führt dazu, dass man beim üben mit den Fragen an den Fehlern das Thema aufarbeitet und nicht nur die richtige Antwort auswendig lernt.

    Ich finde es immer sehr traurig, wie viele Leute 6 Monate nach der Prüfung einige teilweise wichtige Fragen nicht mehr im mindesten beantworten können.

    Daher finde ich auch die zweijährlichen Auffrischungsschulungen ganz gut, auch wenn sie etwas lästig zu organisieren sind.

  • DerKleineWolf schrieb:
    Es betrifft also NUR den PPL Fragenkatalog also NUR ALLE Lizenzen ?

    Ich lese das so, dass "nur" die EASA Lizenzen betrifft. Also nicht die nationale Lizenz des Luftsportgeräteführers. SPL ist nicht UL ;-)

    DerKleineWolf schrieb:
    ich finde das durchaus nicht schlecht, schiebt es dem Bulimielernen doch ein wenig den Riegel vor und führt dazu, dass man beim üben mit den Fragen an den Fehlern das Thema aufarbeitet und nicht nur die richtige Antwort auswendig lernt.
    Ja, das Thema und dessen grundsätzliches Verständnis ist wichtig. Aber, die Fragen sind thematisch teilweise so weit am Rand formuliert, da kommt man um das "Lernen der Fragen" nicht herum. Ich weiß zum Beispiel wann mich SAR sucht und warum. Aber der Ablauf der Kette ist ein Detail, das mir wegen der geringen Relevanz nicht gerne im Gedächtnis bleibt. Im Gesamten sprengt der Lernstoff dann auch die Kapazität der meisten Leute, deswegen muss man aber noch lange kein schlechter Pilot sein :-) 

    Grüße 

  • ronnski schrieb:
    Aber der Ablauf der Kette ist ein Detail, das mir wegen der geringen Relevanz nicht gerne im Gedächtnis bleibt.
    War sowas eine Frage?

    Aber man kann ja auch die Fragen selbst diskutieren, da gibt es bestimmt was aufzuräumen. Ich fand die Frage auch irrelevant, ob eine Ka8 ein Hoch- oder Schulterdecker ist und für viele Vereine und ihre jungen Flugschüler auch kaum zu beantworten ;-)

    ronnski schrieb:
    Im Gesamten sprengt der Lernstoff dann auch die Kapazität der meisten Leute, deswegen muss man aber noch lange kein schlechter Pilot sein
    Die Menge, die man zum Beantworten der Fragen benötigt, ist jetzt aber auch nicht unbedingt soviel. Das liegt doch eher daran, ob im Unterricht zu stark vereinfacht wird und dann falsche Schlussfolgerungen ergeben, oder zu wenig vereinfacht wird und wissenschaftliche Details geschult werden.

  • Moin,

    ich schreibe mal etwas provokativ: "Lernen ist ein Privileg".

    Wenn die Prüfung des Wissen vermeintlich etwas schwerer wurde durch den Wegfall vorgegebener Antworten ist meiner Meinung nach auch der Wert der Prüfung im Hinblick auf die Verlässlichkeit des Gelernten deutlich höher. In Echt kann man einem Problem auch nicht mit " Antwort C oder die längste Antwort" begegnen. ich habe selber nach dem Abi ein extrem gestörtes Verhältnis zum Lernen und zu Lehrenden gehabt, bin aber in der Fliegerei fast immer nur Menschen begegnet, die ihr Wissen zu meinem Wohl und nicht gegen mich genutzt haben. Ich habe in über 30 Jahren Fliegerei keine Arschlochausbilder, Klugscheissprüfer oder Besserwisslehrer erlebt. Wenn es mal nicht richtig rund lief, ist mir immer geholfen worden, anders als in der Schule, wo mit der Note die Fürsorge des Lehrenden endete.

    Gerade in einem Gebiet, in das man sich durch eigenes Interesse begibt, kann es doch nicht genug Lerninhalte geben. Ich gehe doch nicht für teures Geld in eine Schule, lerne dort ein paar Hundert Fragen auswendig, um danach unwissend meinem Hobby nachzugehen?

    Es wäre sehr schade, wenn die Theorie genau wie die Flugstunden bis zum Schein als Pflichtprogramm und Ballast verstanden werden und nur ein Kosten- und Zeitblock darstellen. Somit ist die Änderung des Fragenkatalogs doch eher eine Motivation als eine Bedrohung...

    Gruß Raller

    P.S. habe eben ein paar Schreibfehler gelöscht und Neue versteckt...

  • raller schrieb:
    P.S. habe eben ein paar Schreibfehler gelöscht und Neue versteckt...
    Wenn diese elende Genderei, welche in diesem Fall zudem noch irreführend ist, weggelassen würde, wäre schon viel gewonnen.

    "Lehrender" kann jeder sein, auch z.B. ein Schüler, welcher Ersatzweise mal einspringt, ist ein "Lehrender". Aber deswegen noch lange kein Lehrer!


    Chris

  • Chris_EDNC schrieb:
    "Lehrender" kann jeder sein, auch z.B. ein Schüler, welcher Ersatzweise mal einspringt, ist ein "Lehrender". Aber deswegen noch lange kein Lehrer!
    Ich würde mal sagen, genau das ist gemeint.

    Aber Hauptsache mal wieder auf Genderei aufgesprungen. Du zeigst doch nur die ganze Zeit, dass gerade Du selbst ein Problem damit hast, wenn permanent ein anderes Geschlecht angesprochen wird.

    Muss man ja nur mal in der weiblichen Form schrieben.

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