LAPL mit 120kg UL Lizenz erhalten ?

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Danke für die Infos.

    Ich müsste also den PPL machen, das sind ja "nur" ein paar Stunden extra, dann bräuchte ich das Experimental also nicht umflaggen (falls das überhaupt geht).

    Sorry für die vielen Fragen, als Fußgänger hat man leider keine Ahnung, dass das ganze so hoch bürokratisch ist.

  • c_a schrieb:
    Experimental also nicht umflaggen (falls das überhaupt geht).
    Geht nicht
  • Da mir die Flugschule meiner Wahl nach vorheriger Zusicherung doch keine Theorie im Eigenstudium anbieten konnte und dazu noch patzig auf den Wunsch reagiert hat musste nun doch eine andere Lösung her.

    Nach erneuter Abwägung aller aktuell bekannten Punkte wird es nun doch der UL Schein bei einer kleinen Schule die eine etwas weitere Anfahrt erfordert.

    Dort habe ich mich gleich wohl gefühlt, die Theorie kann ich zum größten Teil flexibel per Buch und PC lernen und über den Inhaber und Lehrer habe ich bisher nur gutes gehört.

    Warum ist es nicht der LAPL geworden?

    Die Lizenz wäre mind. doppelt so teuer geworden und die Charterkosten für ein 4-Sitziges Flugzeug sind so hoch, da dass ich mir aktuell nicht vorstellen sowas überhaupt zu machen. Ein eigenes Flugzeug in der Größe passt wirklich nicht ins Budget, bzw. macht es überhaupt keinen Sinn es alleine zufliegen.

    Dass ich jetzt kein passende Flugschule gefunden habe hat den Entschluss bekräftigt.

    Ich freue mich wie ein kleiner Junge, dass es endlich los geht.

  • So wie dir ging es mir vor neun Jahren auch... inzwischen sind die Rahmenbedingungen allerdings andere, und auch der Charter einer viersitzigen Maschine stellt sich nun auch realisierbar dar, deshalb hab ich dann den PPL-A hinterhergeschoben.

    Hätte ich das damals schon gewusst, hätte ich den LAPL (bzw. damals sogar noch den PPL-N) gemacht. Wäre im Endeffekt günstiger gewesen. Behalte dir das mal auch im Hinterkopf ;-)

  • Interessanter Thread. Danke.

    Und wenn hier schon so viel Paragraphen-Kompetenz vorhanden ist schiebe ich mal eine ganz individuelle Frage nach:

    Ich habe eine deutsche SPL und eine US-PPL. Wenn ich nun die LAPL auch noch erwerben möchte, was ist an Erfordernissen abzuarbeiten? Könnt Ihr mir das beantworten?

    Hintergrund: ich will keine Umschreibung des US-PPL in eine deutsche Lizenz, weil ich dann jährlich ins Medical müsste und ich habe schon reichlich Lizenztermine, mehr als mir lieb sind. Aber ich würde gerne in Übung bleiben und 1-2 mal im Jahr auch mehr als eine Person mitnehmen.

    Schwere bürokratische Kost, da ist die Dichtehöhe leichter zu durchschauen .... smile.

    Gerd

  • edhs schrieb:
    Schwere bürokratische Kost, da ist die Dichtehöhe leichter zu durchschauen .... smile.
    Eigentlich nicht.

    Wenn Du den US-PPL nicht umschreiben möchtest und mit SPL den UL-Schein meinst, bist Du für die LAPL Ausbildung wohl als Fussgänger anzusehen.

    Bisher gibt es keinen Weg die UL Stunden als Erleichterung für LAPL zu verrechnen.
    Ob die Flugschule die US-Stunden in der Ausbildung anerkennt, und Du nur noch die Lehrerstunden abwickeln musst, musst Du mit Ihr verhandeln. Das sieht jede ATO anders.

    Falls es der Segelflug SPL ist, und Du TMG darin hast, kannst Du LAPL mit kleinem Aufwand machen.

  • Steffen_E schrieb:
    Falls es der Segelflug SPL ist, und Du TMG darin hast, kannst Du LAPL mit kleinem Aufwand machen.
    Ja, das macht Sinn.

    Knurr ....

    Gerd

  • c_a schrieb:
    Da mir die Flugschule meiner Wahl nach vorheriger Zusicherung doch keine Theorie im Eigenstudium anbieten konnte und dazu noch patzig auf den Wunsch reagiert hat musste nun doch eine andere Lösung her.
    Denke vielleicht habt ihr euch da eingangs falsch verstanden, sowohl beim UL als auch im LAPL Bereich braucht es eine theoretische Ausbildung durch die Schule...(derzeit geht da manchmal was per Videokonferenz und Co)

    Dazu ist zusätzlich noch ein Eigenstudium notwendig, das kann jedoch die theoretische Ausbildung nicht ersetzen

    c_a schrieb:
    Dort habe ich mich gleich wohl gefühlt, die Theorie kann ich zum größten Teil flexibel per Buch und PC lernen und über den Inhaber und Lehrer habe ich bisher nur gutes gehört.
    Frag da gerne nochmal nach, sowohl DAeC als auch DULV erwarten eigentlich eine theoretische Ausbildung.

    Klingt abgedrossen: Eine gute Ausbildung ist quasi eine Lebensversicherung und festigt auch die eigene Einstellung zur Fliegerei.

    c_a schrieb:
    Die Lizenz wäre mind. doppelt so teuer geworden
    Wundert mich...vielleicht nochmal mitteilen was du da verglichen hast. Einfach um dir zu helfen, dass du da u.U. nicht Äpfel mit Birnen vergleichst bzw aus der emotionalen Sicht da faktisch nicht korrekt vergleichst.
    c_a schrieb:
    Dass ich jetzt kein passende Flugschule gefunden habe hat den Entschluss bekräftigt.
    Das ist fast das wichtigste, eine Schule bei der die Chemie kommst und du tatsächlich easy zum fliegen kommst
    edhs schrieb:
    Ich habe eine deutsche SPL und eine US-PPL. Wenn ich nun die LAPL auch noch erwerben möchte, was ist an Erfordernissen abzuarbeiten? Könnt Ihr mir das beantworten?
    Laut FCL könntest du dir 3 h anrechen lassen...also nicht wirklich eine Erleichterung

    Vielleicht hab ich deine Ausgangsproblematik mit dem Fliegerarzt nicht ganz verstanden....

  • Dann schau mal bei CAT - Civil Aviation Training rein.

    Jetzt gibt es auch flexible Termine für die Theorie, aber keinen Zwang 10 Wochen lang zwei mal die Woche Abends von 18:30-20:00Uhr vor dem Rechner zu sitzen, da hätte ich quasi jederzeit gefehlt und wäre nie fertig geworden.

    Jeweils mit Mindeststunden gerechnet liegt der UL Schein bei ca. 4.500€ und der LAPL waren ca. 10.000€.

    Auf der aktuellen Grasbahn fallen bei sehr günstiger Vereinsmitgliedschaft keine Landegebühren an, bei der LAPL Flugschule wäre es eine Asphaltbahn mit jeweils fast 5€ gewesen, da kommt ganz schön was zusammen.

  • @edhs: ...... Hintergrund: ich will keine Umschreibung des US-PPL in eine deutsche Lizenz, weil ich dann jährlich ins Medical müsste und ich habe schon reichlich Lizenztermine, mehr als mir lieb sind. Aber ich würde gerne in Übung bleiben und 1-2 mal im Jahr auch mehr als eine Person mitnehmen.

    Wenn du die Privilegien des PPL nicht nutzt, genügt ein Klasse 2 Medical LAPL, also Check beim Fliegerarzt alle 2 Jahre wegen meines hohen Alters :-). Ich habe ebenfalls eine US-PPL. Allerdings habe ich ihn umschreiben lassen. Musste dafür eine theoretische Teilprüfung in den Fächern Luftrecht und menschliches Leistungsvermögen sowie eine praktische Prüfung machen. Damals waren noch 100 Stunden Flugerfahrung erforderlich. Die Stunden sind jetzt auf 50 h reduziert.

    Weitere Antworten zu dem Themenkomplex gerne via PN

    Aloha

    HPunkt

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