Normale Dauer der Ausbildung?

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Warum sollte es gut u erstrebenswert sein möglichst wenig h bis zur Prüfung zu haben?

    Chartern ist kaum günstiger wie mit Fl, aber unsicherer u man lernt weniger.

    Ich bin während Ausbildung mit Fluglehrer im Winter grosse Alpenrunde geflogen, weil Wetter so schön war. 

    Nur 1 Landung in Zell am See in 3,5 Flugstunden, somit völlig "uneffektiv", aber wunderschön.

    2x Alpenüberquerung in Ausbildung, Passagierberechtigung nach Venedig mit Landung auf 4 Plätzen in Italien, also wieder völlig uneffektiv für minimale Flugstunden, dafür halt viel Erfahrung u Sicherheit.

    Im ersten Jahr nach Scheinerhalt erste Soloalpenüberquerung zu dann schon bekannten Platz in Italien u später bis San Marino.

    Im 2. Jahr bis Sardinien, im 3. alle Nordseeinseln u Portoroz.

    Ich flieg pro Jahr 100h, aber ohne "viel zu viele" Stunden Ausbildung, hätte ich das Selbstvertrauen nicht gehabt.

    Aus meiner Sicht war jede h Ausbildung gut angelegt.

    Mag den mit 30hbMindeststunden sehen, wie er danach solo nach Italien fliegt u bei 20 knts Crosswind auf Nordseeinsel landet...

    Somit falscher Ehrgeiz wenig Stunden mit Lehrer verbringen zu dürfen...

  • Eldim schrieb:
    Warum sollte es gut u erstrebenswert sein möglichst wenig h bis zur Prüfung zu haben?
    Darum geht es hier überhaupt nicht.

    Chris

  • Ging drum wann erster Solo u wie viele h man brauchen darf.

    Brauchen darf finde ich schon unpassend.

    Mit 58 braucht man generell meht h wie mit 20, weil man nach meiner Erfahrung in der Praxis langsamer lernt u gleichzeitig selbstkritischer u nachdenklicher ist.

    30 h bis Solo klingt nach meiner Sicht nicht viel, wenn sich das wg unglücklicher Umstände lange zieht.

    Ich hatte selbst nach 2 Wochen Pause immer wieder etwas gebraucht um reinzukommen.

    Bei mehrwöchìger od Winterpause wird man wieder ziemlich bei Null sein.

    Somit unglücklich gelaufen, aber nicht ungewöhnlich...

  • Eldim schrieb:
    Ging drum wann erster Solo u wie viele h man brauchen darf.
    Genau, um den ersten Alleinflug (also eine Platzrunde bei besten Bedingungen) ging‘s.

    Und inwiefern es sinnvoll ist, hierfür extrem hohe Ansprüche zu stellen und den Schüler dadurch zu verunsichern und zu frustrieren.

    Und das es Flugschulen gibt, die hier Kasse machen wollen.

    Chris

  • Bei Führerschein verstehs ich, wenn man wenig h haben will.

    Wenn man sich wg Platzregen, Schneefall, Nebel unsicher fühlt bleibt man im Notfall halt seitlich stehn u wartet bis Bedingungen wieder zur Erfahrung od Trainingsstand passen.

    In der Luft ohne FL sind die Optionen sehr begrenzt, da kann einem so ne Kleinigkeit wie Überhitzung des Navis schon in schweren Stress stürzen u dann hängen da immer gleich 1 bis 2 Leben dran...

    Darum ja meine ausführliche Erläuterung, dass jede h mit Lehrer, auch wenn die ggf als nicht unbedingt erforderlich erscheint, dann trotzdem zu mehr Routine u Sicherheit führt.

    Also auch wenn die Motive der Flugschule unlauter sein sollten, erhält man dafür Erfahrung, Sicherheit u ein Flugerlebnis u genau deswegen macht nan den Schein ja schliesslich.

    Dann hockt halt 10 od 20h länger einer daneben, was solls, man darf fliegen u später wirds auch nicht viel billiger...

    Somit wäre mein Ansatz eher diese Zeit mit Erlebnissen verknüpfen, also fremde Plätze, Ausflug mit FL, Alpen od Insel od was halt in der Nähe ist u völlig ignorieren, ob man nun mehr Stunden wie der Durchschnitt hat od üblich sind etc.

    P.S.: Meine allererste Flugstunde ging von Bayern aus nach Zell am See. Somit schon da uneffektiv, aber unvergessliches Erlebnis. Da wollte mir der FL nochmals den Mund wässrig machen. Hatte somit schon da gegen Minimaspezialisten verloren, aber dafür Erlebnis gewonnen. Muss jeder selber wissen welcher Weg sinnvoller erscheint. Hätte ich auch als Geldschneiderei abtun können u Landung in Zell kostet ja paar eur mehr. Ich habs lieber positiv gesehn u so weitergemacht...

  • Eldim schrieb:

    Dann hockt halt 10 od 20h länger einer daneben, was solls, man darf fliegen u später wirds auch nicht viel billiger...

    Somit wäre mein Ansatz eher diese Zeit mit Erlebnissen verknüpfen, also fremde Plätze, Ausflug mit FL, Alpen od Insel od was halt in der Nähe ist u völlig ignorieren, ob man nun mehr Stunden wie der Durchschnitt hat od üblich sind etc.

    Wir reden hier aber davon, daß Flyty inzw. bei 100 Flugstunden angekommen ist ohne die erste Solo-Platzrunde hinter sich gebracht zu haben. Entsprechend nagt der Selbstzweifel an ihm, ob er es je schaffen wird. Wir reden also nicht über 10 Stunden mehr, sondern um ganz Grundsätzliches.
  • cbk schrieb:
    daß Flyty inzw. bei 100 Flugstunden angekommen ist
    Nö, bei 40...
  • @Steffen_E: Hast recht!

    Ich ziehe das von hinten auf:
    Wer hat die meisten Stunden bis zum Solo?
    Vielleicht sogar dreistellig.

    Von seiner Ansage oben hatte ich wohl die 100 Stunden im Hirn. *grübel*

  • cbk schrieb:
    Wir reden hier aber davon, daß Flyty inzw. bei 100 Flugstunden angekommen ist ohne die erste Solo-Platzrunde hinter sich gebracht zu haben. Entsprechend nagt der Selbstzweifel an ihm, ob er es je schaffen wird.
    Bei 100h hätte ich hier im Forum gar nicht mehr gefragt.
    Wenn das so wäre, dann hätte ich hoffentlich selbst erkannt, dass es wirklich keinen Zweck hat.

    Eldim
    schrieb:

    Also auch wenn die Motive der Flugschule unlauter sein sollten, erhält man dafür Erfahrung, Sicherheit u ein Flugerlebnis u genau deswegen macht nan den Schein ja schliesslich.
    Das klingt gut und ist sicher richtig.
    Ist aber nicht alles, ich mache die Ausbildung nicht nur wegen der schönen Flugerlebnisse.
    Dafür könnte man einfach Gastflüge buchen.

    Hatte ich schon überlegt.
    Leider habe ich den Ehrgeiz eines Tages selbst fliegen können zu wollen...

    Die für heute mittag vereinbarte Schulungsstunde fällt wieder aus, leider.
    Wegen Wetter.

  • @flyty:
    Ich finde bei solchen Diskussion immer sehr schwierig, etwas dazu zu sagen. 40 Stunden zum ersten Alleinflug sind unter Betrachtung des Vereinswechsels und der vielleicht zu seltenen Flugstunden nicht unbedingt schockierend viel.

    Es wäre auch nicht das erste Mal, dass es zwar bis zum ersten Alleinflug lange dauert, aber dann sehr schnell geht weil man dann auch schon alles wichtige gut trainiert hat.

    Aber was hältst Du davon wenn ich oder ein andere hier Dich mal an einen bekannten Fluglehrer empfehle, der Dir dann mal ganz unabhängig und ehrlich sagen kann ob Du es nicht kannst, nur zu wenig trainierst, oder das alles soweit gut aussieht?

    Das wäre doch eigentlich eine viel sinnvollere Sache, als hier im Nebel zu stochern.

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