Normale Dauer der Ausbildung?

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Flyty schrieb:
    Hätte der FL bei Verein A mich weiter schulen wollen, dann hätte ich ein kleines zwischenzeitliches Erfolgserlebnis haben können. 
    Als Motivationsschub eben. 
    Das ist mit das wichtigste am ersten Alleinflug und weswegen der Lehrer damit nicht zu lange warten sollte. Hier kann man es halt sehr schnell übertreiben (der Schüler muss noch dies und jenes und auch das noch können, weil könnte ja zufällig was passieren). Dann schult man ewig und wäre mit erstem Alleinflug zu 95% Prüfungsreif. Das ist nicht Sinn der Sache.
    Flyty schrieb:
    Es ist eine interessante Erfahrung, wie dämlich ich mich anstelle. 
    Und:
    Flyty schrieb:
    Er sagt, ich beurteile mich selbst falsch. 
    Ich sei besser als ich das von mir denke. 
    Ich denke, er hat Recht...

        Flyty schrieb:
        Nicht jeder Anflug wird was, dann muss ich neu ansetzen.
    Passiert mir übrigens auch heute noch und ich fliege schon ziemlich lange. Ein guter Pilot bricht sowas dann ab, die schlechten würgen den Flieger zu Boden. Insofern machst Du das sogar sehr gut...


    Chris

  • Dein FI, macht von den geschilderten Dingen einen sehr guten Eindruck auf mich. Nimm dir die Zeit und flieg möglichst oft und viel innerhalb kurzer Abstände. So kannst du deine letzten Flüge und eventuelle Fehler Verarbeiten und zeitnah verbessern.

    Ich bin mir sicher, dass du nicht ungeeignet bist.

    Ich hab im letzten Jahr einen Flugschüler gehabt, der mit 82(!) Noch seine Lizenz gemacht hat. Wegen dieses Threads habe ich nochmal mit ihm gesprochen. Er hat insgesamt 95std. Zur Lizenz gebraucht davon fast 70 mit FI.

  • WhatTheHeck schrieb:
    D.h., du hast die Schulung auf dem UL gemacht (mit Alleinflügen etc. pp.) und musstest dann NOCHMAL über 30 Stunden und 157 Landungen damit machen? Oder hab ich das falsch verstanden?
    Ich habe den Schein in einer kommerziellen Flugschule gemacht und bin dann zu einem Verein gegangen, weil ich anders praktisch nicht an eine Maschine gekommen wäre. In dem Zusammenhang habe ich auch den Heimatplatz gewechselt.

    In dem Verein habe ich natürlich ein ganz anderes Muster geflogen als in der Ausbildung. Und ja, bis ich mit der Vereinsmaschine dann das erste Mal alleine losziehen durfte, standen 30 Stunden und 157 Landungen im Buch, obwohl ich nach Scheinerhalt bei den Landungen und den Flugstunden wieder bei null angefangen habe zu zählen. Du hast es also genau richtig verstanden, ich habe nochmal so viele Stunden und Landungen gemacht.

    Ich muß aber auch zugeben, daß ich bei dieser doch extrem umfangreichen Einweisung auch Dinge gemacht habe, von denen ich vorher nicht einmal in der Theorie gehört hatte. so ist z.B. Slippen bei mir heute wirklich Standard-Programm und bei starkem Seitenwind ist der Anflug (auch den kompletten Endanflug runter) mit hängender Fläche und das Aufsetzen auf dem luvseitigen Rad des Hauptfahrwerks meine Schokoladentechnik und nicht der Anflug mit Vorhaltewinkel.

  • Flyty schrieb:
    Ich versuche es vorläufig weiter. 
    Erstmal wow...denke du gehst da sehr reflektiert ran und hast auch einen guten Draht mit deinem FL gefunden...sollst mal sehen, vielleicht war das schon das Gespräch was es einfach mal gebraucht hat

    Wie gesagt: Nicht selbst stressen...z.B. 2-3 mal die Woche fliegen, wird mal super klappen...oft aber auch nicht - wichtiger ist es eher zu probieren

    Und was die Landungen betrifft...glaube die Phase hatten viele, und wenn man ehrlich ist ist Landen eh ein lebenslanges lernen.

    Hab nun über 2000 Landungen, und die richtig schlechten sind echt selten (und wenn weiß ich meißtens sofort woran es lag)....aber eigentlich bei jeder Landung hab ich eigentlich eine Idee was ich besser machen kann

  • Na interessant das vom FI da auch so ähnlich argumentiert wurde.

    Das mit dem Lob kenne ich. Mir ist es z B lieber wenn ich im Nachhinein einen feed back erhalte.  

    Lobte der FI in er Ausbildung  mich direkt bei einer Landung, war  die nächste Landung  garantiert schlechter.

    Jetzt der Tipp:  Schau dir das Wetter immer der nächsten 2- 3 Tage an. Sobald da eine ruhige Wetterlage ist, also wenig Wind, oder Wind möglichst auf der Bahn, keine Thermink ( ist ja jetzt nicht so angesagt), gute Sicht , kann ruhig Trüb sein dann buchst Du sofort eine Stunde. 

    Jetzt geht es erst mal um Erfolgserlebnisse und gute Landungen. 

    Dann gibts auch bei passendem Wetter vielleicht den ersehnten Alleinflug wenn er dich für reif hält. Das macht der FI nie  wenn der wind mit 10 kt von der Seite kommt.  

    Aktuell bei starkem  Seitenwind Landungen  üben, bei Böen da rum zu turnen  bringt Dich im nächsten Step nicht weiter. Die Stunde sparst Du dir. 

    Also immer ruhiges Wetter sofort buchen, wird es schlecht eher stornierenoder auslassen.  

    Ist da Wetter stabil , sofort auch jeden Tag fliegen oder Morgens und stunde Abends. 

    Ich war in 4 Monaten sogar über Winter dann im diesem Trick fertig. Allerdings war das auch ein guter Winter nicht verregnet  und eine Privat- Flugschule. Aber 39 Stunden hatte ich sicher auch. 

    Grüße QDM   

  • cbk schrieb:
    Du hast es also genau richtig verstanden, ich habe nochmal so viele Stunden und Landungen gemacht.
    Ne... habs falsch verstanden. Ich dachte, dass das Schulungs-UL dasselbe sei, das du nun auch im Verein fliegst. Nichtsdestotrotz wäre für mich alles über drei Stunden und/oder 20 Starts und Landungen indiskutabel für ein neues Muster. Und das auch bei einem anspruchsvollerem Muster. Neu fliegen lernen muss niemand, sondern nur die Eigenheiten des Fliegers kennenlernen. In solch einem Fall hätte ich dem Verein längst den Rücken gekehrt. Zum Vergleich: Musterschulung nach Erhalt zum PPL-A (Schulflugzeug Grob G-115) auf einen 4-Sitzer, Robin R-1180 hat insgesamt 2,5 Stunden und 12 Landungen benötigt. Das ist angemessen. Alles andere ist Geldmacherei...

  • Flyty schrieb:
    Sein Rat ist, mindestens 1x, besser 2-3x pro Woche zu fliegen. 
    Keine Pause. 
    Weil ich ihm als Idee vorgeschlagen hatte, einfach im nächsten Jahr nochmal frisch an die Sache ranzugehen. 
    Und genau das ist korrekt! Ich hatte aus persönlichen Gründen auch eine Pause von über drei Monaten - und musste danach gefühlt neu anfangen :-( Zieh es durch! Und glaub mir: Wenn ich das (als Höhenangst-Geplagter und auch sonst ziemlich Gefahren vermeidender Mensch) geschafft habe, dann schaffst das auch du! Schreib mir gerne auch per PM hier im Forum, das wird schon :-)

    VG, Tobias 

  • WhatTheHeck schrieb:
    Nichtsdestotrotz wäre für mich alles über drei Stunden und/oder 20 Starts und Landungen indiskutabel für ein neues Muster
    ....hast aber lange gebraucht um auf der Robin klar zu kommen....ne mal im ernst:

    Aus dem Bauch heraus finde ich es auch viel,  aber hat sich ja nicht nur in ein neues UL, sondern auch auf einen neuen Verein und Platz eingelassen. 

    Da kann das schon mal deutlich nach oben gehen. 

    Und neben dem dürfen gibt es ja auch ein wollen und da hat CBK ja einen Anspruch an sich selbst. Muss ja nicht immer 100% nachvollziehen warum, aber akzeptieren das es so ist kann man ja.

    Am Ende kommt es ja darauf an, dass sich Halter und Pilot gleichermaßen gut fühlen und vor allem Spaß haben.

  • WhatTheHeck schrieb:
    auf einen 4-Sitzer, Robin R-1180 hat insgesamt 2,5 Stunden und 12 Landungen benötigt. Das ist angemessen. Alles andere ist Geldmacherei...
    auf eine 1180 stimme ich dem zu.

    Aber da gibt es ja auch anderes (Cirrus, Pitts, Extra, Harmon Rocket, …) ;-) 

  • Flyty schrieb:
    Aber wenn der FL kein Solo anbietet, dann traue ich ihm erstmal. 
    Bei mir war der erste Solo nach der 14. Stunde, wenn ich mich richtig erinnere. Ich hatte nicht darauf abgezielt, sondern hab gemütlich mit dem Fluglehrer Platzrunden gedreht wie schon seit einigen Flugstunden davor. Dann hat er mich damit überrascht: Er meinte ich könnte jetzt allein fliegen, und ich sollte das jetzt mal machen. Hab erst einen Schreck bekommen und musst mich überwinden :)
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