Hi Stephan,
versuch mal den gesamten Startlauf langsamer anzugehen. Das Ausbrechen entsteht meistens durch das schnelle hochfahren des Motors während der Anrollphase des Startlaufs, durch die ganzen Drehmomente und Zugverschiebung.
Bring den Flieger in seine Startposition, gerade und mittig auf der Piste.
lass die Trimmung in neutraler Position oder etwas kopflastig getrimmt, aber nur leicht!
Drücke mit dem Knüppel jetzt schon leicht nach vorne, aber achte darauf: Querruder absolut neutral.
Jetzt gibst du langsam und gleichmäßig Gas. Immer Linear und gleichmäßig bis 100%, so kannst du dich mit deinem Fußwerk bereits beim anrollen auf das leichte Giermoment einstellen und eine gewisse kontinuität im Ruder halten.
das wichtigste: der Arsch muss hoch. Also wenn Du im Ruder oder Körpergefühl merkst, das Heck will sich heben, lass es hoch. Sobald es schwebt und Du mit dem Höhenruder so gut wie neutral bist, kannst du sie deutlich besser kontrollieren.
probiere es mit Ruhe und Gelassenheit. Nutz so viel Piste wie du kannst. Wenn Du dies beherrschst und dich sicher fühlst, sodass du nur minimal von deinem Leitstrich auf der Piste abweichst, kannst Du den Startlauf beschleunigen, bis dahin wo Du zügig Gas gibst und dennoch volle kontrolle ohne große Abweichungen hast.
Kurzgesagt das Wichtigste: Langsam und gleichmäßig das Triebwerk hochfahren und das Heck des Fliegers so früh wie möglich abheben und schweben lassen.
