• Hier zwei Ideen, den LAPL kostengünstig zu erhalten:

    1) KILO-Klasse statt ECHO. Die TMGs sind preislich ungefähr in der gleichen Kategorie wie ULs angesiedelt. Bei uns im Verein kostet SF25 z.B. 80 Euro pro Stunde, HK36 90 Euro pro Stunde. 

    2) LAPL auf Echo (z.B. DR400), dann 20 Stunden fliegen, Ausbildung zum Schlepppiloten machen und im Verein Segelflieger hochschleppen. Dann hat man zwar hohe Kosten bis zur Schleppberechtigung, aber durch das Schleppen behält man einen hohen Übungsstand bei und lässt die Segelflieger zahlen. :-D

  • @ BlueSky9

    Nur mal als Beispiel:   Da fliegt einer mir der eigenen Dynamik  über 1000 Stunden quer durch Europa, landet auf großen Airports macht dann weil er sich gerne mal weiter entwickeln will den LAPl  auf einer  Aguila ( beliebtes Muster dafür) .
    Der soll jetzt als Fußgänger alles noch mal neu machen? 

    Klar, die gute Einweisung ist sinnvoll, viele Platzrunden notwendig  und nach VOR muss man auch mal geflogen sein.  Aber was noch ?  
    Der Schüler könnte vielleicht dem FI noch was erzählen wenn der weniger Stunden Auslandserfahrung hat was auch oft der Fall ist.  

    Da dann einfach die Stunden sinnlos abzureißen ist völlig hirnrissig.  Was soll der denn mit der Aquila in 7000 ft beim Flug innerhalb BRD an die Küste mit FI oder mit Flugauftrag denn  lernen ?  Der tankt genauso wie sein eigens Ul voll, zwei Klicks auf dem Tablett  und fliegt einfach los. Mit der Aquila sogar mit Autopiloten. Die Crossings von C oder D sind die gleichen wie mit dem UL und vorher schon zig mal gemacht? Das ist doch an der Realität vorbei ? 

    Die Erfahrung des Einzelnen sollte viel stärker gewichtet werden.  

    Fakt ist. Die Echo-Lobby versucht nur ihr Pfründe zu schützen.   

    Viele Beginner mit normalem Portemonnaie würden nämlich dann erst den Ul Schein machen um festzustellen, ob das für sie  reicht und sie dem Hobby treu bleiben. Danach dann upgaten wenn ich sie vertraut sind und auch den ( unbestrittenen)  Nutzen von Echo erkennen und erreichen wollen. 

    Wäre doch logisch, oder ? 

    Nein, da soll man vorher ohne Erfahrung raten was man hinterher will und wird dann mit dem vermeintlichen,  fast kostenlosen SPL ( wenn so wäre)  in eine teurere Ausbildung noch gelockt.  Warum nicht den unbestrittenen Erfolg der UL Klasse nutzen ?  Nein, da behindert man sich selbstzerstörerisch lieber. So bekommen wir leider nicht mehr Fußgänger in die Luft. 

    QDM 

  • @ TomTom  ja, das ist vielleicht für den einen oder anderen eine klevere Alternative. Leider geht die nicht überall und Du bezahlst dann eben mit Stunden die Du  im Verein verbringen darfst ( musst). Ich schätze das das bis zum Schein auch deutlich länger als 1 Jahr dauert. Das geht halt nicht für die Masse  der Beginner. Aber andere bezahlen lassen ist immer die besser Lösung :) 

    QDM    

  • Hallo grabe das mal wieder aus, da ich auch etwas vor der Entscheidung eines größeren Scheins stehe.

    Aus meinen Unterlagen habe ich noch den JAR-FCL 1.120 gefunden. Dort steht:

    JAR-FCL 1.120   Flugerfahrung und AnrechnungDer  Bewerber  für  eine  PPL(A)  muss  mindestens45 Stunden als Pilot auf Flugzeugen nachweisen; davonkönnen fünf Stunden in einem FNPT oder Flugsimulatordurchgeführt  worden  sein.  Inhaber  von  Lizenzen  odergleichwertigen  Rechten  für  Hubschrauber,  Ultraleicht-hubschrauber, Flugschrauber, aerodynamisch gesteuerteUltraleichtflugzeuge mit starren Tragflügeln, Segelflug-zeuge oder Motorsegler können zehn Prozent ihrer ge-samten Flugzeit als verantwortlicher Pilot auf diesen Luft-fahrzeugen, jedoch nicht mehr als zehn Stunden, für einePPL(A) anrechnen lassen.

    Das würde ja gelten, dass für einen PPL mit UL-Lizenz statt 45 35 Stunden benötigt würden. Gilt dieser Paragraph noch?

  • JAR-FCL wurde vor 5 Jahren durch EU-FCL (SERA) ersetzt. Gilt also nicht mehr.

  • Oh ja da war ja was. Schon wieder ganz vergessen gehabt.

    Na dann muss ich wohl mal schauen, was ich aufbauend auf meiner Segelfluglizenz machen kann.

  • Vom Segelflug kannst du recht simple auf TMG (SPL+TMG) umsatteln...(6h plus Prüfung)....nach 21h als PIC 3h bis zum LAPL:

    siehe:

    https://www.segelflugschule-oerlinghausen.de/index_htm_files/SFSOe_lizenzen_und_berechtigungen.pdf

    Theoretisch kannst du dir 10% der Stunden (also 3,5 für LAPL bzw 4,5 für PPL) anrechnen lassen, musst aber erstnmal eine ATO finden, die das mitmacht

  • Genau, wie ich auch schon rausgefunden habe, macht das nicht einfach jede ATO. Auch die Tabelle der Flugschule Oerlinghausen wird nicht überall so umgesetzt.

    Aber der Umweg über TMG würde mir ja auch nichts bringen, da ich damit ja auch schon bei mind. 30 Flugstunden wäre plus die Prüfungsflüge plus Einweisungsflüge.

  • Naja, oder halt aus dem PDF die andere Option vom SPL auf LAPL: min.15h TT, 6h Solo, 3 h CC 150 km Solo CC + VP 

    Nur interessehalber was wir von dem den wo nicht umgesetzt?

  • Das Problem sind doch nicht die paar Stunden, die einem für die Fluglizenz angerechnet werden. Das Problem ist die ganzen unterschiedlichen Lizenzen nach Scheinerhalt auch aktiv zu halten, weil da die Flugstunden vom UL halt gar nicht auf die Echo-Klasse angerechnet werden.

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