• Eins noch zu den LAPL-A Rechten, im Gegensatz zum PPL A muss man beim LAPL 13h (12 Pic PLUS 1h mit Lehrer innerhalb 24 Monate) und beim PPL-A (12h incl 1h mit Lehrer fliegen innerhalb 12 Monate vor Ablauf Klassenberechtigung)

    Für mich ist die Ungerechtigkeit auch eher, dass plötzlich was beim PPL-N mit der Annerkennung der UL h möglich war, nicht mehr möglich ist....ich kenn keine wirklich  für mich nachvollziebare Begründung.

    Auch in der BRD wäre beim LAPL eine Anrechnung möglich:

    FCL.110.A LAPL(A) — Anforderungen bezüglich der Erfahrung und Anrechnung

    c) Anrechnung. Bei Bewerbern, die bereits Erfahrung als PIC besitzen, kann eine Anrechnung auf die Anforderungen in Buchstabe a erfolgen.

    In der Begriffsbestimmung FCL 010 hab ich nochmal nachgelesen und finde nix was dagegenspricht, eher wird der nächste Passus das Thema:

    Der Umfang der Anrechnung wird von der ATO, bei der der Pilot den Ausbildungslehrgang absolviert, auf der Grundlage eines Vorab-Testflugs festgelegt, jedoch darf diese in keinem Fall

    Ich denke, dass die ATO große Wissenslücken haben und die Diskussion mit der Behörde scheuen. Mag man sich vorstellen, was dass für ein Theater gibt, wenn ein ULer von der ATO mit 15h Prüfungsfähigkeit attestiert bekommt und die Behörde ablehnt ;-)

    (1)

    die gesamte Flugzeit als PIC überschreiten;

    Das wäre simple für die meißten

    (2)

    50 % der gemäß Buchstabe a erforderlichen Stunden überschreiten;

    Heißt 15h in SEP oder TMG

    (3)

    die Anforderungen gemäß Buchstabe a Absatz 2 beinhalten.

    sprich 6h Überlandflug inklusive

  • Hallo,

    was für eine müßige Diskussion...

    Wenn ich als ULer zu einem LAPL FI gehe, dann bringt er mir das
    Fliegen auf einem ECHO Eimer bei. Wenn er meint, ich sei soweit,
    dann lässt er mich doch sowieso damit *alleine* rumfliegen.

    So what?!


    >
    > Ein LAPL wäre durchaus eine interessante fliegerische Ergänzung
    > aber nicht solange ich für die Ausbildung unzählige, meiner Ansicht
    > nach unnötige Flugstunden runterspulen muss.
    >

    Wenn ich sowas lese, dann kann ich nur mit dem Kopf schütteln!

    Warum solltest du Flugstunden "unnötig runterspulen"??
    Du bist ein erwachsener Mensch mit einer Idee und einer
    Vorstellung von dem was du machen willst.

    Nimm deinen Ausbildungs-ECHO Gickel und lande damit in Frankfurt Rhein Main,
    überquere die Alpen, übe etwas IFR, CVFR, Hot′n′High, gescheit Leanen, Soft Field
    oder besuche Paris während deiner "Ausbildung"...

    Oder Bist du wirklich schon so ein Fliegerass, dass du in 30 Stunden nichts
    mehr *dazu* lernen kannst und Flugstunden nur noch "unnötig runterspulen"
    musst??

    Respekt Alter!!   ;-)))    Ich bin das nicht! 


    Ein ganz klein wenig kann man sich dem Eindruck nich erwehren, dass die,
    die am meisten jammern sowieso nie einen LAPL/PPL machen wollen, oder?!   ;-)

    Und die, die einen LAPL/PPL machen wollen, die haben es anscheinend
    einfach getan  ;-)))



    Nebenbei sehe ich es wie JiDoZi:
    UL ist für mich persönlich auch keine Sackgasse - ganz im Gegenteil.
    Aber die, die etwas "größer" unterwegs sein wollen, die machen
    einen LAPL oder PPL oder CPL - ist doch geil - für jeden gibt′s was.

    Aber ich kann mich doch als ULer nicht einfach wie das motzende
    Kind mit verschränkten Armen an den Sandkasten Rand stellen und
    rumgrummeln: "ich will auch mitspielen, ihr doofen Großen, hebt
    mich rein und gebt mir eure Förmchen!"

    ?-))


    BlueSky9

  • waldopepper hat völlig recht. Die Echo Fraktion hat letztendlich den Schaden, wenn aufstiegswillige ULer aufgrund der sinnlosen Nichtanerkennung der Flugerfahrung abgehalten werden. Seit Jahren geht ja bekanntlich die Wanderbewegung von Echo nach Mike, das weiß jeder.

    Ich selbst gehöre auch zu denen, die demnächst auf LAPL umsteigen wollen. Die UL Fliegerei bleibt mir dabei definitiv erhalten, aber manchmal ist es eben auch sehr schön, wenn man die ganze Familie mal mitnehmen kann.

    Mit UL-Schein seit 1986 und rund 1.500FH auf etlichen Mustern inklusive solcher, die jeder Cessna 152 (typische Schulungsmaschine für PPL) haushoch überlegen sind, wüsste ich nicht, wieso man mit einem Fußgänger gleichgestellt werden soll. Die Theorie komplett mit Prüfung finde ich ok, eine Auffrischung nach vielen Jahren tut sicher gut. Fliegerisch ist eine 152 sicher keine Herausforderung. Themen, die mehr Beachtung erfordern als bei den meisten ULs sind sicher W&B, Startstrecke und Motorbedienung (leanen). Aber dafür 30 Stunden?

    Wie dem auch sei, ich habe jetzt mal das Luftamt Südbayern um eine Stellungnahme gebeten. Mal sehen, was dabei rauskommt.

    Viele Grüße,

    Scirocco

  • BlueSky9 schrieb:
    Warum solltest du Flugstunden "unnötig runterspulen"??
    Du bist ein erwachsener Mensch mit einer Idee und einer
    Vorstellung von dem was du machen willst.
    Stimmt wohl, naja zum Teil,...gerade weil erwachsen möchte man ja auch so behandelt werden. Und 30h (naja nach FCL110 15h :-)) ist schon viel. Rein praktisch: Bis man die voll hat ist der normale Berufstätige & Familienmensch etliche Monde weiter.

    ...und dann noch 10h wegen Paxe, dann bist du bei 41h (26h) inkl Prüfung.

    Zur Zeit ist es halt eben so...und da sehe ich es wie beim Stundenflug mit Lehrer...das beste für einen selber raus machen :-)

    So oder so: die Nichtanerkennung ist meiner Meinung nach ein Nachteil für die Privatfliegerei

    Scirocco schrieb:
    Themen, die mehr Beachtung erfordern als bei den meisten ULs sind sicher W&B, Startstrecke und Motorbedienung (leanen). Aber dafür 30 Stunden?
    W&B empfinde ich als ähnlich, im Gegenteil: da sind UL′s deutlich empfindlicher um legal fliegen zu können.

    Startstrecke macht praktisch einen echten Unterschied :-) insofern natürlich ein echter "Hingucker"

    Motormanagement ist eigentlich wie jeder andere Motor auch. Bei der Echo Fliegerei werden auch nicht alle Motoren geleant. Eigentlich ist da wichtiger zu verstehen was und warum man da was macht, dann ist das kein Hexenwerk. 

    Beim LAPL muss man sich übrigens auf jedes Muster durch einen Fluglehrer vertrautmachen lassen. I.d.R durch fliegen :-) da ist das alles mit abgefrühstückt

  • Hallo Blue

    Nein, ein Fliegeras bin ich nicht... aber du hättest vielleicht meinen Beitrag aufmerksamer lesen können. Ich habe geschrieben, dass ich das unnötiges LAPL "Lehrgeld" lieber für MEHR UL Stunden ausgeben würde. 15 LAPL Ausbildung Stunden dürfen so um die 2500-3000 Euro kosten. Für diesen Betrag kann ich locker 20 Std. mit einer Highend Kiste fliegen. Wir können natürlich diskutieren was fliegerisch anspruchsvoller ist. Eine C152 oder z.B. eine VL3 mit Einziehfahrwerk, Verstellprop etc. CVFR? Mit UL durch Kontrollzonen zu fliegen, mit Flugplan usw. geht mit UL auch, oder?

  • Je größer und schwerer eine Maschine ist, um so restriktiver wird auch das ganze Verfahren drumherum. Die "Freiheit" nimmt also proportional dazu ab, wenn sich die technischen Möglichkeiten auch erweitern.

    bb

    hei

  • waldopepper schrieb:
    Mit UL durch Kontrollzonen zu fliegen, mit Flugplan usw. geht mit UL auch, oder?
    Klar geht das. Du brauchst nur ein BZF und schon kannst Du durch die Kontrollzonen der Republik brettern.

    Ich bin mit dem UL dauernd in Schönefeld - Ein Tiefanflug auf die Piste zwischen den großen Blechbüchsen macht echt Spaß.

  • BlueSky9 schrieb:
    Wenn ich als ULer zu einem LAPL FI gehe, dann bringt er mir das
    Fliegen auf einem ECHO Eimer bei. Wenn er meint, ich sei soweit,
    dann lässt er mich doch sowieso damit *alleine* rumfliegen.

    So what?!
    30 Flugstunden + Theorie + Nebenkosten für LAPL-A kosten laut Google ca. 4.500 EUR.

    Beim PPL-N seligen Gedenkens wurde für den SPL-F Inhaber nur das Delta verlangt, AFAIR 12 Flugstunden und diejenigen Theorieteile die in der UL-Ausbildung nicht gelehrt wurden. Gesamtkosten in der Größenordnung 1.000 EUR.

    Differenz 3.500 EUR allein für den Einstieg. Wenn diese Summe für dich in die Größenordnung "So what" fällt, schön für dich. Das trifft aber nicht auf alle zu.

  • Die Nicht-Anerkennung kommt ja nicht daher, dass irgeneiner meint, dass die UL-Praxis nichts bringt, sondern weil Luftsportgeräte für die paragraphenverseuchten Hirne was komplett anderes sind als Flugzeuge und eine praxisnahe Regulierung EU- und nationalen Rechts daher mal wieder mit ewig langen Verhandlungen mit Brüssel, Lobby, Verbänden, Vereinen, Behörden (lediglich die betroffenen, die Piloten, fragt keiner) und was noch so in der Luftfahrt rumwuchert, verbunden wäre. Siehe 600 kg: einfaches Problem, endlose Diskussion.

  • Hallo,

    >
    > Differenz 3.500 EUR allein für den Einstieg.
    > Wenn diese Summe für dich in die Größenordnung
    > "So what" fällt, schön für dich.
    >

    ...nein, fällt sie (leider ;) nicht.

    Aber ich finde, hier tun alle so, als würde man
    dafür *nichts* bekommen. Und das stimmt doch einfach
    nicht!


    >
    > Ich habe geschrieben, dass ich das unnötiges LAPL
    > "Lehrgeld" lieber für MEHR UL Stunden ausgeben würde.
    >

    ja - aber wer einen LAPL macht, der will doch
    sowieso auch ECHO fliegen, oder? :-)

    Man kann dann halt für das Geld fliegen - eine ECHO Kiste
    (fast) seiner Wahl - Ob ich das "nach" dem Schein
    mache oder vorher mit Flugauftrag, innerhalb
    meiner Ausbildung, das ist doch für die paar Stunden
    fast egal, oder?



    >
    > Zur Zeit ist es halt eben so...und da sehe ich es
    > wie beim Stundenflug mit Lehrer...das beste für
    > einen selber raus machen :-)
    >

    volle Zustimmung!

    Einmal während der Ausbildung mit Flugauftrag
    auf die Nordseeinseln und zurück - da wären für
    mich auf einen Schlag schon 5h weg und nur noch 25h übrig...


    Kostet alles Geld - ich weiß - aber wenn ich wirklich ECHO
    will, dann sollten m.E. 5, 10, 15, 20 oder 30h kein Hindernis
    sein - denn ECHO "fliegen" will ich dann doch sowieso, oder?  ;))

    (ist jedenfalls meine persönliche Vorstellung von der Sache)


    BlueSky9


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