• Moin, 

    hab mich da etwas Missverständlich ausgedrückt. Die 6 Stunden bezogen sich rein auf den Scheinerhalt. Ich bin davon ausgegangen das der oder diejenige mit dem Ul mehr fliegt. 

    Natürlich darf man auch mit dem Lapl direkt nach Scheinerhalt nicht Pax mitnehmen. 

    Aber was auch sehr schön ist das man damit auch die Berechtigung für Nacht Vfr machen kann. 

    Und zu dem in den USA gilt der Schein nicht, daran wird derzeit gearbeitet und ich glaube das kommt schneller als die 600Kg.

    Bis dahin alles Gute 

  • Chris_EDNC schrieb:
    LAPL ist generell die bessere Entscheidung, wie man hier wieder sieht, weiss man als Fluganfaenger einfach nicht, was man spaeter wirklich will. Da ist der LAPL einfach die flexiblere Wahl, UL dagegen eine Sackgasse...
    Ich vergleiche das eher mit Motorrad- versus Autoführerschein. Da wird auch nichts anerkannt, aber passionierte Motorradfahrer stört das nicht.

    bb

    hei

  • Ich finde den LAPL (TMG) auch die zur Zeit flexibelste und dennoch bezahlbare Lizenz und für Neueinsteiger eine gute Wahl, aber:

    1. sind 4.000€ natürlich ein absoluter Sonderfall (alles Ehrenamtliche)

    2. Kann man mit dem LAPL(TMG) natürlich nicht drei Personen mitnehmen

    3. Ist das Erweitern auf den SPL i. A. nicht mit einer Stunde um den Pott fliegen getan (Einweisung Pyrotechnik)

    4. Sind Flugschulen, die einen günstigen LAPL(TMG) + SPL-Erweiterung anbieten, eher selten

    Bye Thomas

  • Chris und Marty

    ganz so eine Sackgasse ist der SPL nicht.

    Z.B. haben viele Segelfluggelände  mittlerweile eine UL , aber keine Echo Zulassung.

    Damit sind diese und UL-Plätze in der Regel mit einer Echo nicht anfliegbar.
    Man ist also meistens auf Verkehrslandeplätze angewiesen.

    Andererseits, Verkehrslandeplätze ohne UL Zulassung werden immer weniger.
    Soll heißen, mit dem UL stehen einem bedeutend mehr Flugplätze zur Verfügung.

    Diese Tatsache wird m.E. bei der Diskussion zu wenig beachtet.

    Außerdem: die Berechtigungen  für SPL, LAPL und/oder PPL ständig zu verlängern ist ganz schön aufwendig. Mit dem eigenen Flugzeug finanziell eine andere Liga als nur UL. Ich weiß, wovon ich rede.

    Gruß

    Eurofoxler, 
    PPL seit 35 Jahren,
    SPL seit 19 Jahren

  • Hallo,

    >
    > Ich vergleiche das eher mit Motorrad- versus Autoführerschein.
    > Da wird auch nichts anerkannt, aber passionierte Motorradfahrer
    > stört das nicht.
    >

    Das sehe ich ähnlich...

    Es wird hier immer gerne rumgejammert, dass es ja eine schreiende
    Ungerechtigkeit sei, dass mit UL Stunden der LAPL oder PPL nicht
    "erhalten" werden könne...

    Leute - wir reden hier von albernen 6 Stunden (!) in einem Jahr
    auf einem ECHO Flieger!

    Mal ganz ehrlich - wenn ich nicht einmal diese wenigen 6h im Jahr
    auf einer ECHO Kiste zusammenfliegen will/darf/soll/kann, dann sollte ich
    m.E. nichtmal daran denken, einen LAPL oder PPL zu machen.

    Für dieses Mini-Stunden-Pensum baruche ich doch nun wirlich
    keine "UL-Stunden-Anerkennung", oder?!?!

    ...grübel...

    BlueSky9

  • Nach wirklich vielen UL-Stunden fand ich die 30 Stunden zum LAPL sehr lästig...  aber es war auch sehr interessant. Ich hatte sehr verschiedene FIs vom Kunstflieger bis Berufspilot und konnte eben sehr viele Dinge lernen die man in der Erstausbildung nicht umsetzen kann weil man zu beschäftigt mit den Basics ist. Der juristische Umgang mit dem LAPL in D ist aber ein Drama... viele Schikanen und Auslegungen so wie eben auch die abgelehnte Anrechnung der UL-Stunden steht so nirgends in der EO-VO. Da auch die Verbände den LAPL als das häßliche Kind betrachten wird sich auch nicht viel daran ändern. Ich kann trotzdem nur empfehlen beides zu haben... auch wenn man hauptsächlich UL fliegt und nur gelegentlich Echo... ist das auch fliegerisch kein Problem. Bei mir ist es im Moment eher anders herum... Besonders interessant ist nachher wie jede Fliegerkaste einem erklärt, dass die andere Klasse gefährlich, schwierig, teuer und was überhaupt noch alles ist. Ein Spaß, den man sich auf keinen Fall entgehen lassen sollte. Ein Vorgeschmack ist ja schon dieser Thread hier... aber in natura ist es noch viel besser!!

  • In der Praxis ist der  SPL auch leichter und schneller zu erreichen. Wer sich ran hält ist da in 4 bis 8 Monaten und €6000 bis 8000 durch ( Verein bisschen preiswerter aber Arbeitsstd.) . Der ULer fliegt dann noch ein paar Stunden und hat die Passagierberechtigung.  Für viele kleine Geldbeutel ist das (noch) die einzige realistische Chance an ein vollwertiges Reise UL zu kommen.   Geschweige den Traum vom eigenen Flieger überhaupt realistisch zu betrachten.  
    Ich schätze mal  70 % der LAPL Piloten fliegen danach sowieso nur UL fliegen. ( Kommt stark auf die Situation vor Ort an was angeboten wird) . Die haben durchaus das Erhaltungsstd.-  Problem auf Echo.  UL Eigner auch.  

    Nach meiner Schätzung landen über ca 50 % ( es könnten auch deutlich mehr sein) aller Flug- Scheine , egal UL oder Echo, in der Schublade, die fliegen gar nicht mehr.  

    Für den normalen jungen Bürger der noch Häusle abzahlen , Kinder versorgen muss und nicht schon geerbt hat, ist dieses Hobby ob mit SPL, LAPl oder PPL sau teuer.:)   So ein Cafe am Wochenende kostet da schon mal 250 Euro. Und der Flug an die Küste oder Alpen mit Übernachtung einen Tausender.  

    Hinzu kommt das viele die Ausbildung gar nicht beenden.  Je teurer  und länger das dauert um so größer das Risiko. 

    Das alles vorher schon zu wissen und für sich zu entscheiden ist einfach unmöglich. 

    Da kann die LAPL/PPL  Ausbildung die Flexiblere sein, vielleicht aber auch das  Hobby-Ende.  

  • BlueSky9 schrieb:
    Es wird hier immer gerne rumgejammert, dass es ja eine schreiende
    Ungerechtigkeit sei, dass mit UL Stunden der LAPL oder PPL nicht
    "erhalten" werden könne...
    Die Ungerechtigkeit besteht vor allem darin, dass die einst mit PPL-N bestehende Möglichkeit ersatzlos kassiert wurde. Auch die Kosten für den Lizenzerwerb waren ja dadurch viel geringer.
  • Hallo,

    >
    > Die Ungerechtigkeit besteht vor allem darin, dass die einst mit PPL-N
    > bestehende Möglichkeit ersatzlos kassiert wurde.
    >

    das mag ja alles sein - aber darum geht es doch garnicht.

    Es geht darum, dass hier z.T. überlegt wird, einen LAPL/PPL zu machen,
    man dann aber irgendwie doch den UL-Schein "zu Hilfe" nehmen
    möchte um nichteinmal die 6(!) albernen Kindergarten Stunden/a
    auf einer ECHO Kiste fliegen zu "müssen"(?)  ...

    Das ist doch albern, oder?!?!

    Nochmal: Wer (sich) sagt: "ich würde ja gerne LAPL o. PPL machen, wenn
    ich ihn doch nur mit UL-Stunden erhalten könnte." der sollte m.E. besser die Finger
    davon lassen.
    Denn der fliegt ganz sicher zu wenig - und will dann noch womöglich
    so einen vollbeladenen ECHO Klotz mit Kind, Kumples und Kegel drinnen
    bei Hot′n′High irgendwo von der 500Meter Piste "zerren"... Hat ja mit
    dem UL auch immer geklappt...  ;))

    Das macht doch alles keinen Sinn, oder!?!

    Wir reden hier von 6 Stunden pro Jahr - das ist ein Streckenflug und noch 2-3 mal bissi
    blöd um den Kirchturm kurven...Wer das hinbekommt, der sollte sich doch
    keine Gedanken machen müssen, um einen LAPL oder PPL Scheinerhalt!?  :-))


    BlueSky9

  • BlueSky9 das ist ja auch nur ein Aspekt.   Wer das Geld und  die Zeit hat macht natürlich PPL A  und  IR(A) MEP ( oder dann doch gleich den CLP ? ;) Da ist die Entscheidung einfach. Da kann man dann die Leute reinstopfen und fliegen bei fast jedem Wetter  

    Man kann aber niemanden erklären warum die Stunden auf einem Breeser oder CT  UL nicht oben anerkannt werden.  Mit dem fast baugleichen Breeser und CT Echo Muster bekommt man die dann angerechnet und natürlich unten für SPL auch. 

    Die UL Flieger sind den Echo Maschinen mittlerweile einfach zu ähnlich und das Handling fast gleich. Das agilere Ul ist sogar schwerer zu beherrschen wie seine fast baugleiche aber etwas schwerere Echo Schwester.  Und oben im Luftraum gibt es bis 10 000 ft sowieso keine Unterschiede. 

    Da gibt es so viele Aspekte die man im Vorfeld wissen muss damit ein erfahrener Pilot oder FI jemanden zur passenden Lizenz einen Rat geben kann. 

    Ist so meine Meinung 

    QDM 



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