Passagierberechtigung

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Puh, so ein System wiegt sicher so einiges. Da müsste ich ja noch mehr abnehmen... ;-)

    Mal Scherz beiseite: Was Du dort beschrieben hast, ist schon fast eine Art Kontrollsystem (1984 lässt sich zwischen den Zeilen erahnen).

    Was ich beschrieben habe ist lediglich eine kompaktere Aufbewahrungsart der in Papierform vorhandenen Daten - Und zwar vollkommen offline.
  • Stimmt, hast du recht. Das war von mir auch ein bischen ironisch gemeint.


    Klar, so ein Plastikkärtchen als Lizenz und Flugbuch hätte schon was. Doch genau darin besteht auch die Gefahr dass uns das von mir geschilderte Szenario blüht. Das ist dann aber nicht weil es so schön bequem ist sondern weil die Behörde uns das aufdrängt.


    Ich denke mal, wir lassen es so wie es ist.

  • seboel schrieb:
    ...gespeichert. Steigt dann die Geschwindigkeit über die übliche Rollgeschwindigkeit wird die Startzeit gesetzt. Bei der Landung ist das dann umgekehrt. Ach ja, Start- und Landeort kann ja durch das GPS auf die Karte gespeichert werden.
    Wenn wir schon soweit OT gehen: das mit der üblichen Rollgeschwindigkeit kann auch nach hinten losgehen. Hatte gestern dank des Gegenwindes wieder ein paar "Landungen" im Log ;)

    Und generell dazu: Solch ein System wäre nur eine weitere Fehlerquelle, ich flieg da lieber ohne.

    Cheers!
  • Deinen Beitrag habe ich auch so aufgenommen :-)

    Und ich stimme Dir völlig zu: Begehrlichkeiten werden immer sehr schnell geweckt, wenn entsprechende Daten in digitaler Form zentral vorhanden oder zumindest außerhalb des Machtbereiches des Einzelnen abgelegt werden.

    Ansonsten würde es für mich auch schon eine "dumme" Plastikkarte tun. Kann ja nicht sein, dass eine zig tausend Euro teure Lizenz in Form eines Zettels vorliegt, den ich mir auch selber ausdrucken könnte. :-)
  • Bananenbieger schrieb:
    Puh, so ein System wiegt sicher so einiges. Da müsste ich ja noch mehr abnehmen... ;-)

    Also mein Flugdatenschreiber (kleines selbstgebasteltes embedded-device auf AVR ATmega-Basis) wiegt unter 500g. Und da ist ein GPS-Modul, ein SD-Kartenslot, ein 16x2-Zeichen LCD und ne 9V-Batterie schon mit drin.
    Die SD-Karte verwende ich schon als "Logbuch", sowohl für alle Start- und Landezeiten, als auch fuer die GPS-Tracks der letzten 10 Fluege. Noch eine zusätzliche Prüfung in den Code einzubauen, ob die letzten 3 auf der Karte gespeicherten Flüge innerhalb der vergangenen 90 Tage stattgefunden haben, wäre da wirklich kein Problem.
    :)
  • kernel schrieb:
    Die Lizenz muss nicht mitgeschickt werden, du bekommst eine neue Lizenz mit gleicher Lizenznr. und dem Zusatzvermerk "Passagierberechtigung".

    Es dauert nach Abschicken der Unterlagen wenn gerade nichts besonderes im LSGB anliegt oder "Notstand" herrscht ca. 1 Woche, bis du die Lizenz im Briefkasten hast.

    Nicht vergessen:
    Auch die "neue" Lizenz muss unterschrieben werden, damit sie gültig wird.
    Und auch wenn du die Berechtigung frisch bekommen hast muss die 90-Tage Regel eingehalten werden.


    Ich habe die Lizenz am Sonntagabend eingeworfen (der Briefkasten wurde um 22:15 geleert) und heute, Donnerstag, war die neue Lizenz im Kasten! Bei der Erstausstellung nach der Prüfung hat es sogar nur 2 Tage gedauert. Tolle Arbeit beim LSGB! :-)

    Das mit der Unterschrift ist logisch und die 90-Tage-Regelung bezieht sich doch generell auf die letzten 90 Tage und und läuft doch nicht erst ab dem Tag wo man die Pax-Berechtigung hat, oder!?
  • AlphaYankee schrieb:
    Also mein Flugdatenschreiber (kleines selbstgebasteltes embedded-device auf AVR ATmega-Basis) wiegt unter 500g. Und da ist ein GPS-Modul, ein SD-Kartenslot, ein 16x2-Zeichen LCD und ne 9V-Batterie schon mit drin.
    Die SD-Karte verwende ich schon als "Logbuch", sowohl für alle Start- und Landezeiten, als auch fuer die GPS-Tracks der letzten 10 Fluege. Noch eine zusätzliche Prüfung in den Code einzubauen, ob die letzten 3 auf der Karte gespeicherten Flüge innerhalb der vergangenen 90 Tage stattgefunden haben, wäre da wirklich kein Problem.
    :)
    Klar, so ein wenig Elektronik wiegt nicht viel. Mein Beitrag bezog sich auf das von seboel dargestellte, völlig übertriebene System.
    Die Block- und Flugzeiten werden bei mir komplett gewichtsneutral über Air Nav Pro auf dem iPhone aufgezeichnet.
  • Ich denke mal, gerade in Verbindung mit einem GLAS-Cockpit ginge der Massebedarf gegen Null. Wirklich in′s Gewicht fallen würde nur das Lesegerät für die Lizenz. Der zweit Effekt mit GLAS wäre, das die Geschwindigkeit nicht vom GPS kommen würde sondern von der Fahrtenmesseranzeige. So wird dann aus einem "Rückwärtsflug" auch keine Standzeit.


    Ungeachtet dessen, eine Lizenz a′la Führerschein hätte sicher Vorteile würde aber wohl die Verwaltungskosten hochtreiben und die Bearbeitungszeit verlängern.


    Aber lasst uns bloss die Diskusion aufgeben. Sonst liest das noch einer der das in den falschen Hals bekommt. Es gibt ja auch noch die Möglichkeit des integrierten Atemalkoholtesters und die automatische Abnahme der Flugzeugmasse über Sensoren an den Stoßdämpfern und das automatische Einlesen der Wettervorhersage mit Sperrung der Zündung bei weniger als OSCAR und so weiter und so fort :-)


    Allzeit einen schönen Flug ohne Fahrtenschreibe und mit ordinärem Zündschlüssel (und Papierlizenz) wünsch auch allen


    SEBOEL 

  • Also, wenn ich das richtig verstanden habe, werden 5 Streckenflüge für die Passagierberechtigung benötigt, davon die letzten zwei über min. je 200 km mit Lehrer und Zwischenlandung. Soweit klar. 
    Und die ersten drei Flüge? Keine Mindestentfernung, keine Zwischenlandung und solo, richtig?
    Also z.B.: Solo Start in A, dann nacheinander Touch and Go in B, C, D, und zurück nach A.

    Oder habe ich was falsch verstanden?

    Waldemar
  • http://www.dulv.de/Dreiachser/Ausbildung/Passagierberechtigung/K143.htm

    Hier ist das ganz genau beschrieben. „5 Streckenflüge” ist etwas unglücklich ausgedrückt, korrekt sind das 5 Überlandflüge. Praktisch jeder Flug über dem Platz hinaus ist ein Überlandflug. Ein Flug von Platz A nach B (egal wie weit, egal lange) ist ein Überlandflug. Flug von Platz A nach Platz B und zurück Platz A sind 2 Überlandflüge. Alles ganz locker und an einem Wochenende erledigt :)
Jetzt anmelden

Passwort vergessen

Umfrage Archiv

Wären Rettungsgeräte keine Pflicht mehr, würdet Ihr Euer UL trotzdem mit einem ausstatten?

Ja
83.5 %
Nein
16.5 %
Stimmen: 260 | Diskussion
Anzeige: Roland Aircraft
Statistik Alle Mitglieder

Aktuell sind 46 Besucher online, davon 4 Mitglieder und 42 Gäste.


Mitglieder online:
Stefan G.  kleitert  Jochen Schmitt  koziol 

Anzeige: VFR Sprechfunk Simulator


Anzeige: Pocket FMS