Wie viele Stunden hattet Ihr in der Ausbildung

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Ich bin auch im zweiten Jahr und lasse es im Moment ′n büschen schleifen (irgendwo bei 28 Std und 190 Landungen), da ich erstmal die Theorie abschließen muss, bevor ich alleine auf Überlandflüge gehen kann. Der Fernlehrgang mittel "Peters software" auf dem iPad erspart mir zwar die Fahrerei, die Disziplin, sich die Zeit auf dem Sofa dafür rauszunehmen, wenn die Familie auch immer was von einem will, zieht es aber eben auch in die Länge.

    Ausfälle wegen des Wetter hatten wir nur selten. Mit zwei gekreuzten Bahnen (03/21 und 09/27) geht′s auch bei kräftigem Wind. Dann muss es schon bannich heftig wehen, bis die Grenzen für Seitenwind überschritten werden (Originalton: "Du willst ja auch kein Schönwetterflieger werden, oder?"). Bei Regen ist so′n Breezer schon ziemlich nervig, da muss man ständig mit ′nem Lappen die Scheiben abwischen, weil sie beschlagen und man kaum was sehen kann (Erinnerungen an die Schulzeit und den VW Käfer werden wach) und wenn dann zusätzlich die Wolkenbasis noch unter Platzrundenhöhe absinkt, hab ich auch nach ein paar Runden keine Lust mehr. Aber das übt.

    Gruß Lucky

  • Mr. Lucky schrieb:
    "Du willst ja auch kein Schönwetterflieger werden, oder?"
    Trikes sind (leider) etwas wetterfühlig...
  • Nee, war auch nicht abwertend gemeint. Alles natürlich immer nur in den Grenzen, die das jeweilige Muster zulässt.

  • Dass es keine Norm gibt, wann der erste Alleinflug sein könnte, ist schon klar.

    Aber wenn er wirklich sehr spät kommt ist das ein Alarmzeichen.
    Zudem sammelt sich immer mehr Frustration über das eigene Unvermögen bzw. mangelnden Erfolg.

    Das Dilemma ist, dass man schon viel Zeit geübt hat und gleichzeitig die Aussichten schwinden.
    Man hätte früher aufgeben sollen, kann aber nicht mehr so einfach.
    Könnte ja bald doch was werden, so der Gedanke.

    Ich habe jetzt 46h ohne Alleinflug.
    Und kann mir den zurzeit gar nicht mehr vorstellen.

    Ich hätte "schon" bei 30h entscheiden sollen.

  • Manchmal muss man mal den Lehrer tauschen.

    Wenn die Chemie nicht stimmt kann man es ewig erfolglos probieren.

    Grüße Patrick

  • Stimmt, aber wenn der Schüler nach 100 Tagen Pause nicht damit zurecht kommt, dass vor einem Alleinflug gecheckt werden muss was mit den sicherheitskritischen Dingen ist, dann ist es vielleicht nicht der  Fluglehrer, der gewechselt werden muss.

  • Steffen_E schrieb:
    Stimmt, aber wenn der Schüler nach 100 Tagen Pause nicht damit zurecht kommt, dass vor einem Alleinflug gecheckt werden muss was mit den sicherheitskritischen Dingen ist, dann ist es vielleicht nicht der  Fluglehrer, der gewechselt werden muss.
    Nur zur Info:
    Dass das zu passieren hat ist völlig klar und ist mir mehr als recht.
    Ich rede nicht von der ERSTEN Stunde nach 100 Tagen, und auch nicht von der zweiten.

    Und ja, es ist nicht immer der Fluglehrer, der Schüler (ich) kann es wohl auch sein.
    Deshalb meine ich, dass nach > 30 Stunden zumindest ernsthaft überlegt werden sollte die Sache dranzugeben.
    Dürftiges Talent mit viel Fleiss zu kompensieren ist schwierig.

  • Flyty schrieb:
    Deshalb meine ich, dass nach > 30 Stunden zumindest ernsthaft überlegt werden sollte die Sache dranzugeben.
    Darf man fragen, wie alt Du bist?
  • Flyty schrieb:
    Dürftiges Talent mit viel Fleiss zu kompensieren ist schwierig.
    Stimmt, aber Du wirst nie rauskriegen was es ist, wenn Du immer mit so großen Lücken fliegst.

    Der Fluglehrer braucht ein Bild wie Du gerade bist und das muss er jedes mal neu bilden.

    Wer immer 4 Wochen Zeit dazwischen lässt, braucht dann halt ggf. unendlich lange...

  • Ich denke einfach das ist eine ganz individuelle Angelegenheit.


    Bei uns am Verein (da wo ich den UL fliege) zum Beispiel ist aufgrund von dem Grasplatz jedes Jahr Winterpause. Im Oktober war schluss, Seit letzter Woche wird wieder geflogen und dann auch nur am Wochenende. Da kann sich so etwas schon ziemlich ziehen. Und jeder lernt individuell schnell/ langsam. Ich gehöre da auch eher zu der langsameren Sorte.

    Ich habe zwischenzeitlich den UL "nach hinten" geschoben gehabt und die PPL(A) Ausbildung (anderer Verein, geflogen wird ganzjährig) gemacht. Bis zum Prüfungsflug lag ich auch bei 100 Stunden. Und auch ich habe die Erfahrung gemacht, dass nicht jeder Fluglehrer passt. Etwa 20 Stunden bin ich auf einem Muster geflogen das mir "aufgequatscht" wurde aber mir nicht lag mit einem wirklich netten Fluglehrer mit dem es aber im Cockpit überhaupt nicht harmonierte. Ich wollte zig mal aufgeben.

    Dann habe ich das Muster (von DA20 auf C172) gewechselt und einen anderen Fluglehrer zugeteilt bekommen. Binnen von 4 Monaten war ich fertig.

    Ich möchte damit sagen dass es tatsächlich auf viele Faktoren ankommt. Durchhänger sind auch absolut normal. Frage Dich mal ob das Flugzeugmuster zu Dir passt und ob der Fluglehrer im Cockpit tatsächlich mit Dir harmoniert. Das sind schon ganz entscheidende Punkte habe ich gelernt. Hat nichts zu tun damit ob ich jemanden persönlich/ menschlich mag oder nicht. Aber das Team im Cockpit muss gut zusammen passen sonst wird das nichts und wenn Du Dich in dem Flugzeug nicht so wohl und/ oder sicher fühlst wechsel auf eine andere Maschine. In der Ausbildung sind zu große Pausen auch nicht förderlich. Wenn Du wegen Wetter, Corona oder sonst was zu lange ausgesetzt hast wirft es Dich evtl. auch wieder weit zurück. Training ist alles (aber auch nach Scheinerhalt).

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