Fragen eines "Greenhorn" ;-)

Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Da muss ich Edgar absolut zustimmen... leider habe ich in meiner Begeisterung den falschen Daumen gedrückt... sorry!
    Ich finde es auch ziemlich öde immer das gleiche zu fliegen. Daher habe ich in 20 Jahren nun 5 Fluglizenzen gesammelt und bin sehr zufrieden wie es gelaufen ist. Vom Drachen bis zur PA28 habe ich nur wenige Flugzeuge gesehen, die zu hässlich sind um mal damit fliegen zu wollen!
  • @Thomas: Genau das ist doch der Punkt. Wenn Du mit dem UL glücklich wirst, ist alles super. Wenn Du aber, wie der Threadersteller nicht sicher bist, was du machen willst, ist der Weg über den LAPL der günstigere, selbst wenn Du 50% der Ausbildungszeit zum LAPL erlassen bekommst. (Man kann übrigens auch D-E für unter 100 € fliegen, das hängt im Bereich von D-E sehr stark vom betrachteten Muster ab). Jemandem, der in seiner Frage schon nicht weiß, was er machen will, kann man bei dieser Rechtslage nicht dazu raten, mit dem SPL anzufangen. Insbesondere in einer Zeit, in der die EASA auf dem Weg zu einfacheren Regeln für die allgemeine Luftfahrt ist (ELA1, ELA2, EIR, C-IR, etc). Eventuell bekommen wir ja eine anerkennung der Stunden, dann kann das alles wieder anders aussehen.

    Das handwerkliche Fliegen wird dabei nicht betrachtet. Es gibt sowohl bei den UL als auch bei den Echos einfach und weniger einfach zu fliegende Flugzeuge. Man bekommt auf beiden "Seiten" einfache Trainer (C150, C42, PA38), Einfache Alleweltsflugzeuge (C172, PA28, Breezer, FK9), Klassiker (Sunwheel, Platzer Motte, Vagabund, Tiger Moth, Stampe, Klemm), Schnelle Reiseflugzeuge mit Einziehfahrwerk und Verstellprop (M20, Bonanza, WT9, Fascination) oder Sportive Flugzeuge bzw. Kunstflugzeuge (Pitts, Extra, FK12). Man kann sowohl im UL, also auch in einer ECHO sparsam fliegen oder viel Geld ausgeben. Die Unterscheidung nach Gewicht ist da meines Erachtens nicht das richtige, weder im Flugzeugbau, noch im Lizenzwesen. Aber das ist ein anderes Thema. 
  • Oh, darf ich mich hier auch mal einklinken und eine Frage stellen? Wie ist bei den diversen Echo-Maschinen
    eigentlich die Mindestzuladung? (Ich weiß - etwas ungewohnte Frage hier im
    Forum, wo's ja meistens doch eher um die Höchstgrenzen geht *lach*) Hab mal in
    verschiedenen Flughandbüchern gestöbert, konnte dazu aber jetzt nichts finden, bei
    den D-M... hingegen schon. Würde mich persönlich interessieren, weil ich als
    eher leichtgewichtiges Mädel (ich wollte jetzt nicht "leichtes Mädel"
    schreiben - nicht, dass das noch falsch aufgefasst wird ;-p) auf ner C42 z. B. schon
    so ein paar Kilo Blei mitnehmen muss, um auf die Mindestzuladung zu kommen, wenn ich allein fliege (was bei mir voraussichtlich größtenteils der Fall sein wird).
    Tendiere zwar aktuell auch eher zur SPL als zum LAPL, aber die letzte Entscheidung ist bei mir da auch noch nicht gefallen. Will und werde mich da jetzt natürlich nicht an sowas wie der jeweiligen Mindestzuladung aufhängen, aber interessant zu wissen wären die Unterschiede (sofern vorhanden) halt trotzdem :-)
  • Oh, darf ich mich hier auch mal einklinken und eine Frage stellen? Wie ist bei den diversen Echo-Maschinen
    eigentlich die Mindestzuladung? (Ich weiß - etwas ungewohnte Frage hier im
    Forum, wo's ja meistens doch eher um die Höchstgrenzen geht *lach*) Hab mal in
    verschiedenen Flughandbüchern gestöbert, konnte dazu aber jetzt nichts finden, bei
    den D-M... hingegen schon. Würde mich persönlich interessieren, weil ich als
    eher leichtgewichtiges Mädel (ich wollte jetzt nicht "leichtes Mädel"
    schreiben - nicht, dass das noch falsch aufgefasst wird ;-p) auf ner C42 z. B. schon
    so ein paar Kilo Blei mitnehmen muss....
    Das ist von Typ zu Typ unterschiedlich.
    Während die meisten side by side Typen ohne Mindestzuladung auskommen ( Piloteur und Mitflieger sitzen da meist sehr nahe am Schwerpunkt), sieht es bei Ein- und Tandemsitzern meist so aus, das ein Mindestgewicht vorgeschrieben ist, um den Schwerpunkt in fliegbaren Grenzen zu halten.
    Ich hatte als Jugendlicher im Segelflieger ( lang und spindeldürr) das gleiche Problem. hat sich aber mit zunehmendem Alter mit der Bildung des körpereigenen Rettungsrings um die Hüften von alleine geregelt :-)
    Gruß Pedro
  • Hm, aber setzt sich die Mindestzuladung nicht auch bei den Zwei- und Mehrsitzern u.a. aus Piloten- und Passagiergewicht zusammen? Laut jeweiligem Flughandbuch hat z. B. die C42 eine Mindestzuladung von 65 kg, bei der WT9 liegt sie bei 70 kg etc. Da ich jetzt aber nur knapp 60 kg auf die Waage bringe, müsste ich ja - wenn ich alleine fliege - 5 bzw. 10 kg Blei mitnehmen, um die Mindestzuladung zu erreichen. Oder hab ich da jetzt einen Denkfehler? Falls nicht, müsste eine Aquila A210 oder eine Cessna 152 oder 172 doch auch eine vorgegebene Mindestzuladung haben - oder nicht? *binverwirrt*
  • Bei der Aquila 210 gibt es ein Trimm und Balance Diagramm (Kapitel 6.4.2 des Handbuchs). Damit kann man exakt die Schwerpunktlage ermitteln. Besatzung, Sprit und Gepäck spielen dabei eine Rolle. Ein Mindestgewicht ist nicht vorgegeben.

    Nimm Deine Handtasche mit (Achtung, MTOW beachten) und stell die auf den Sitz des Pax, Dann bist du wieder im grünen Bereich.  

  • Hey, diese Diskussion hat mich mal richtig froh gemacht; Gott sei Dank hab ich mir die Frage nie gestellt, für mich ist der SPL finanziell gerade mal so machbar.....ich fliege und das ist schon mal richtig toll. Endlich mal eine Situation, in der wenig Geld zu Erleichterungen führt :-)
  • Flederm@us, das ganze ist recht einfach: Solange Du mit dem Fluggewichtsschwerpunkt im zulässigen Rahmen bist, ist alles in Ordnung. Unsere C172 ist ohne Besatzung und ohne Sprit noch im zulässigen Bereich und kann auch von Leichtgewichten solo geflogen werden, ohne den zulässigen Schwerpunktsbereich zu verlassen. Ich bin mir sicher, daß es auch genug ULs gibt, die diese Anforderung erfüllen. Ansonsten gibt es auch schöne Bleikissen, die man sich bei den Segelfliegern ausleihen kann. 

    Die Angabe eine Mindestzuladung ist meist nur eine vereinfachte Angabe für die benötigte Zuladung, um den Schwerpunktsbereich einzuhalten. 
  • Ah, super - vielen Dank für die Erklärung! :-)
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