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Forum - Pilotenausbildung (SPL)
  • Matthias M. schrieb:

    Grüße,
    Matthias.
    Na, wenn das nicht schon der zweite MOZI-Treiber hier im Forum ist :)
    88° und 96 Knoten als GS habe ich auch. Bleibt nur noch die Frage nach dem richtigen Winddreieck. Ich habe gerade einen Disput mit meinem Theorielehrer. Hast du die Theorie auch online gemacht?

    Gut Flug!
    Karl
  • @ Karsten:

    Bei mir funktioniert die Aufgabe 8 in der Papierausgabe 2010 des Prüfungsfragenkatalogs mit den gleichen Zielangaben bestens mit einer Variation von 7° West. Ergebnis: Antwort C 265°, 76 km/h. Gegeben waren der Wind aus 230° mit 12 kts, Reisegeschwindigkeit 95 km/h und eine Variation von 7° West. Sind die Ausgangsdaten bei Dir anders?

    Viele Grüße Maxl

  • Hi Karl,

    ja das gute Stück hat mich auch ertragen müssen ;-)

    Ich hatte mit unserem FI die Theorie gemacht, da haben wir die zeichnerische Lösung auch durchgenommen.
    Man malt sich den TC auf und wählt einen geeigneten Maßstab, z.B. 2 cm= 10 kn.
    Dann zeichnet man den Wind so ein, dass die Spitze des Windvektors und die des TC aufeinander zeigen.
    Vom Anfangspunkt des Windvektors (15kn = 3cm von seiner Spitze entfernt) zeichnet man eine Gerade, die genau 20cm (= 100 kn) lang ist und den TC schneidet. Der Streber nimmt dazu den Zirkel, es geht aber auch mit dem Lineal.
    Diese Gerade ist dann die TH. Die Entfernung vom zuletzt ermittelten Schnittpunkt bis zur Spitze des Windvektors ist dann die GS. z.b. 19 cm = 95 kn




    Grüße,
    Matthias.
  • Hallo Zusammen,

    mit dem "PPL Tutor" könnt Ihr Aufgaben rechnen und bekommt sie erklärt, wenn ihr die Lösung nicht blickt.

    Kann ich nur empfehlen, kostet aber Geld.

    Hab damit mein PPL (A)  FCL JAR gemacht. 

    Siegfried


    RB + MH = QDM
  • Maxl schrieb:

    @ Karsten:

    Bei mir funktioniert die Aufgabe 8 in der Papierausgabe 2010 des Prüfungsfragenkatalogs mit den gleichen Zielangaben bestens mit einer Variation von 7° West. Ergebnis: Antwort C 265°, 76 km/h. Gegeben waren der Wind aus 230° mit 12 kts, Reisegeschwindigkeit 95 km/h und eine Variation von 7° West. Sind die Ausgangsdaten bei Dir anders?

    Viele Grüße Maxl

    Hallo Maxel,

    kannst Du mich am Lösungsweg teilhaben lassen? Ich habe Dir mal meinen Lösungsweg aufgeschrieben. Kommt das hin?

    Bei mir sieht das so aus:

    TC: aus der Karte entnommen TC= 267 Grad

    TAS= 95 km/h

    Var= 7 Grad West, also +7Grad

    Ablesung aus Winddreieck:

    WCA: 8 Grad , weil von links kommend WCA: -8 Grad

    GS: 77,7 km/h 

    Rechung: 

    MH=TC+/-WCA+/-Var

    MH= 267+8-7

    MH=266 Grad (also etwa 265Grad) und GS=77k,7km/h

    Skizze:


    LG Karsten

  • SierraKilo schrieb:
    Hallo Zusammen,

    mit dem "PPL Tutor" könnt Ihr Aufgaben rechnen und bekommt sie erklärt, wenn ihr die Lösung nicht blickt.

    Kann ich nur empfehlen, kostet aber Geld.

    Hab damit mein PPL (A)  FCL JAR gemacht. 

    Siegfried


    RB + MH = QDM

    Hallo Siegfried, habe das jetzt mal bestellt! Danke!

    LG Karsten

  • Eric schrieb:
    ConAir schrieb:


    ...


     Erik schrieb zum MH auch etwas anderes ( Eintragvom 27.11.2012 um                   09:29  Uhr).  Daher deckt sich für mich auch die nachstende Schlussfolgerung nicht mit meinem                                 bisherigen Verständnis. 



    ...


    LG Karsten


    Sorry Karsten, Fehler von mir! Ich ziehe mein zweites "Ja" mit dem Ausdruck tiefsten Bedauerns zurück  ;-)


    Zuerst kommt das Winddreieck (und damit der WCA) in der Berechnung zum tragen, danach Variation und Deviation. Demnach basiert die Berechnung der MH nicht auf dem TC, sondern auf der TH.


    Matthias hat es klasse erklärt!


    Nochmals sorry.


    Eric

    Hallo Eric,

    da hast Du mich schön an der Nase rumgeführt ;-) *lach* Dafür ist mir das Missveständnis jetzt um so klarer! Danke!

    Zur letzten Klarstellung:

    MH ist also das TH (bestehend aus TC und WCA) korrigiert um die Variation!

    CH ist  also das TH (bestehend aus TC und WCA) korrigiert um die Variation und um die Deviation!

    Richtig? ;-) 

  • Yes!
  • Hallo Karsten,

    der Rechnungweg ist absolut korrekt und nachvollziehbar, in Calden haben wir im Theoriekurs bei Olli Homburg eine etwas andere Vorgehensweise gelernt, die aber zum gleichen Ziel führt: Wir rechnen den Wind von Knoten in km/h um, also entsprechen 12 kt => 2 x 12 - 10% ungefähr 22 km/h (ich hab's damit gerechnet, die Genauigkeit reicht bei der zeichnerischen Lösung). Außerdem nehmen wir als Maßstab 1 cm => 10 km/h, wenn man die Groundspeed bei der P 92 mit 150 km/h ermittelt, muss man oft ein leeres Blatt drankleben, aber ich finde, dass es einfacher abzulesen und weniger fehlerträchtig ist. Olli macht einen Zusatzschritt beim Zeichnen des Winddreiecks, der viele Vorzeichenfehler ausschließt: Nachdem man die Reisegeschwindigkeit eingezeichnet und die Groundspeed abgemessen hat, misst man den WCA nicht direkt ab, sondern zeichnet zu der neu entstandenen Gerade (Reisegeschwindigkeitsvektor) eine Parallele, die durch den Mittelpunkt des Winddreiecks geht. An der Kompassrose kann man dann das TH direkt ablesen und braucht sich keine Gedanken um + oder - zu machen, der WCA ist automatisch mit dabei. Das geht entweder mit einem Geodreieck oder simpler mit einem zweiten Lineal, mit dem das Kursdreieck so verschiebt, dass man eine Parallele durch den Mittelpunkt zeichen kann. Im Beispiel waren gemessen TC=267°, die Parallele schneidet die Kompassrose bei 258°, Groundspeed ungefähr 75 km/h, mit der Variation von 7° ergibt das 265° (WCA wäre also -9° ungefähr). Es gibt auch noch eine mathematische Lösung über den Sinussatz, aber bei meinem Taschenrechner kamen durch Rundungsfehler zum Teil große Abweichungen heraus, ich finde das Winddreieck einfacher zu handhaben. Wenn Du mit Deiner Methode gut zurechtkommst, würde ich sie beibehalten. Es führen ja bekanntlich viele Wege nach Wangerooge...

    Viele Grüße Maxl

  • Maxl schrieb:

    Hallo Karsten,

    der Rechnungweg ist absolut korrekt und nachvollziehbar, in Calden haben wir im Theoriekurs bei Olli Homburg eine etwas andere Vorgehensweise gelernt, die aber zum gleichen Ziel führt: Wir rechnen den Wind von Knoten in km/h um, also entsprechen 12 kt => 2 x 12 - 10% ungefähr 22 km/h (ich hab's damit gerechnet, die Genauigkeit reicht bei der zeichnerischen Lösung). Außerdem nehmen wir als Maßstab 1 cm => 10 km/h, wenn man die Groundspeed bei der P 92 mit 150 km/h ermittelt, muss man oft ein leeres Blatt drankleben, aber ich finde, dass es einfacher abzulesen und weniger fehlerträchtig ist. Olli macht einen Zusatzschritt beim Zeichnen des Winddreiecks, der viele Vorzeichenfehler ausschließt: Nachdem man die Reisegeschwindigkeit eingezeichnet und die Groundspeed abgemessen hat, misst man den WCA nicht direkt ab, sondern zeichnet zu der neu entstandenen Gerade (Reisegeschwindigkeitsvektor) eine Parallele, die durch den Mittelpunkt des Winddreiecks geht. An der Kompassrose kann man dann das TH direkt ablesen und braucht sich keine Gedanken um + oder - zu machen, der WCA ist automatisch mit dabei. Das geht entweder mit einem Geodreieck oder simpler mit einem zweiten Lineal, mit dem das Kursdreieck so verschiebt, dass man eine Parallele durch den Mittelpunkt zeichen kann. Im Beispiel waren gemessen TC=267°, die Parallele schneidet die Kompassrose bei 258°, Groundspeed ungefähr 75 km/h, mit der Variation von 7° ergibt das 265° (WCA wäre also -9° ungefähr). Es gibt auch noch eine mathematische Lösung über den Sinussatz, aber bei meinem Taschenrechner kamen durch Rundungsfehler zum Teil große Abweichungen heraus, ich finde das Winddreieck einfacher zu handhaben. Wenn Du mit Deiner Methode gut zurechtkommst, würde ich sie beibehalten. Es führen ja bekanntlich viele Wege nach Wangerooge...

    Viele Grüße Maxl

    Hallo 

    Hallo Maxl,

    hast du zu dem eben beschriebenen Vorgehen mal eine Zeichnung? Kannst sie mir auch an foto.graf2@gmx.de schicken.

    Jetzt schon: Vielen Dank!

    LG Karsten

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