Pilotenausbildung (SPL-UL) Diskussion

Alte Anfänger erfolgreich in der Ausbildung?

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11Beiträge in diesem Thema Jetzt antworten
  • Hallo zusammen, als Neuling hier mal eine spezielle Frage an die erfahrenen Fieger: Endlich, endlich habe ich Zeit und auch etwas Kleingeld, um demnächst den Traum von der Fliegerei anzugehen. Einen Verein gibt es auch in der Nähe; werde mich dort demnächst mal vorstellen und anmelden. Ich bin aber schon 57; habt Ihr da in Eurem Umfeld Beobachtungen gemacht, wie Einsteiger in diesem ja nun nicht mehr ganz jugendlichen Alter so zurechtkommen? Gibt es da typische Probleme? Danke für Eure Meinungen!

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  • Schaue dich doch mal in einer UL-Flugschule um, da wirst du jede Menge Flugschüler 50plus finden. Auch 60plus ist keine Seltenheit. Grundsäzliche Probleme gibt es also nicht, wenn man im gehobeneren Alter seinen Flugschein machen möchte. OK, im Vergleich zu einem 30jährigen muss man vieleicht ein paar Flugstunden mehr einplanen. Aber auch die Stundenzahl hängt letztlich mehr von der indiviuellen Disposition als vom Alter ab.

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  •  im Vergleich zu einem 30jährigen muss man vieleicht ein paar Flugstunden mehr einplanen.... aber gerne doch!

    Gruss Gerneflieger

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  • Es gibt eigentlich  keine Probleme.  Das Wichtigste ist dranbleiben. Also bei schönem Wetter und FI vorhanden, Flugstunde buchen. Sich von dem riesigen Berg an Theorie nicht beeindrucken lassen und mit einer Software lernen.Ist effektiver. Jede  Stunde in der Luft genießen und keinen Stress aufkommen lassen. Es kommen bessere , wieder schlechter und dann wieder richtig gute Stunden. Im Herbst hast Du  dann den Schein. 

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  • Fluch und Segen des Alters ist ja Lebenserfahrung :-)

    Bin zwar kein Fluglehrer, aber in den Jahren hab ich über alle Klassen viele Piloten kennengelernt.

    Meißtens haben Ältere mehr Drang über die Dinge nachzudenken/zu reflektieren und zu verstehen,....mag sein, dass es denn an der ein oder anderen Stelle länger dauert, aber nachhaltiger ist.

    Denke wichtiger ist, dass man sich in dem Verein/der Schule wohl fühlt und regelmäßig zum schulen kommt.

    Platt gesagt: Was man mit 20Jahren vielleicht noch nicht wahrgenommen hat mag man heute vielleicht nicht mehr akzeptieren und das ist auch gut so.

    Also: Schau rein praktisch was bei dir in der Nähe für Möglichkeiten sind und guck was am besten zu dir passt von der Chemie und der Nähe

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  • Ich danke Euch allen erstmal für Eure Meinungen; melde mich dann demnächst wieder hier wenn es losgeht :-)

    Gruss Gerneflieger

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  • Hallo Gerneflieger,

    ich hatte vor vielen Jahren mal einen  65-jährigen Flugschüler.

    Der war allerdings im 2. Weltkrieg Pilot.

    Nach etwa 4 Flugstunden und 25 Landungen hat er den Alleinflug geschafft.

    Die Schulung fand auf einer Cessna 150 statt.

    Also keine Angst und viel Erfolg.

    Gruß Wolfgang

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  • ulflugwesterwald schrieb:

    ich hatte vor vielen Jahren mal einen  65-jährigen Flugschüler.

    Der war allerdings im 2. Weltkrieg Pilot.

    Nach etwa 4 Flugstunden und 25 Landungen hat er den Alleinflug geschafft.

    Interessant!! :-)  Ist also wie Fahrradfahren! *thumbs up*
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  • Kenne viele Piloten, welche mit 50+ Schein gemacht haben.

    Meist haben die nicht das Ziel Mindestflugstunden, weil genug Geld vorhanden, sondern lieber etwas mehr u dafür sicher u mehr Erfahrung wenn Schein dann erhalten. (Unabhängig davon braucht man halt dann auch ein paar h mehr, weil flachere Lernkurve u im Kopf meist selbstkritischer u nachdenklicher wie mit 18)

    A u O ist dann halt dranbleiben u zumindest 30h pro Jahr fliegen (auch hier wäre 50+ sinnvoll), bis man mal 300 zusammen hat u somit einigermassen routiniert ist.

    In den Unfallstatistiken sind die 300h eine echte Kenngrösse.

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  • Eldim schrieb:
    A u O ist dann halt dranbleiben
    Da geh ich mit....extrem wichtig, die Zahlen 30/300 halte ich allerdings für nicht relevant. Weder gibt es bei Anfängern eine signifikant höhere Zahl noch sind die 30 belegt.
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