ich kann eigentlich auf nur Positives berichten.
Das Schlimmste war, das ich die Prüfung 4-mal (!) wegen des Wetters verschieben musste. Das hat echt Nerven gekostet.
Wichtig: wie meine Vorredner schon sagten: beim Prüfer anrufen und höflich fragen, ob Du was vorbereiten sollst. Das macht die Sache leichter, wenn man vorher in etwa weiß, wohin der Flug geht.
Bei mir war es dann auch ein Dreicksflug, es waren zwei Plätze zu finden, was auch geklappt hat, denn die Strecke kannte ich.
Dann der obligatorische "Motorausfall", Wiese gesucht und Notlandung simuliert.
Zurück am Platz wollte der Prüfer dann eine Landung ohne Motor. Da war ich dann schon ein bißchen nervös, hat aber auch funktioniert, wobei mich der Prüfer auch ein bißchen unterstützt hat.
Letztlich will der Prüfer sehen, dass Du fliegen kannst (so wie man das nach der Ausbildung halt kann). Und kein Fluglehrer wird Dich zur Prüfung schicken, wenn er nicht sicher ist, dass der notwendige Ausbildungsstand erreicht ist.
Sicherlich gibt es aber auch Ausnahmen: bei uns hier im Raum Schwarzwald/Schwäbische Alb gibt es einen Prüfer, der einen Schüler hat durchfallen lassen, weil dieser einen winzigen Segelflugplatz nicht gefunden hat (den finde ich auf Anhieb nicht mal mit GPS).
Wie gesagt: das ist sicherlich die Ausnahme, wie die Berichte hier schon zeigen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg.
Gruss Matthias