Da wurde anscheinend etwas verwirrend rübergebracht, sorry.
Der Vektor der Strecke über Grund wird zerlegt in einen Windvektor und einen Vektor der Strecke durch die Luft, was natürlich jeder weiß, der den SPL hat.
Man kann das Spiel in einer Modellvorstellung darstellen, in der man einmal in einem unbewegten Luftpaket eine Stunde fliegt und dann in einem sich bewegenden Luftpaket eine Stunde still steht (relativ zur Luft). Zusammengesetzt ergibt das die Bewegung über Grund.
Manchmal hat dieses Modell geholfen, Nichtingenieuren die Sache verständlich zu machen. Manchmal hat es eher verwirrt. Ich nutze es meist mit Erfolg zum Erklären.
Einen Vorteil hat es, den Windvektor vom Startpunkt weg zu zeichnen: man kann so möglicherweise vom gleichen Startpunkt aus mehrere Dreiecke zeichnen, ohne sich immer einen neuen Startpunkt auf dem Papier suchen zu müssen und ohne den Windvektor mehrmals zeichnen zu müssen.